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- Leichtathletik - U14 Die Leichtathletik-U14 des TV Elz ist ein TEAM… vom 12.05.2019 18:46 Catrin Gemeinder
…aus Trainern, Eltern, Athleten wird eine starke Mannschaft. Am verregnetsten Tag des Jahres machten wir uns mal wieder auf zu einem Blockwettkampf. Diesmal waren es die Regionalmeisterschaften in Sulzbach und als wir morgens bei strömendem Regen losfuhren, waren wir noch nicht sicher, ob dieser Wettkampf sich lohnen würde. Aber treu nach dem Motto „Leichtathletik ist eine Outdoor-Sportart, es gibt nur die falsche Kleidung“ stürzten wir uns ins Abenteuer.
9 Uhr Ankunft auf dem Sportplatz. Es regnete in Strömen. Vincent Gelbert (M13 – Block Sprint/ Sprung) war der erste Athlet, der starten durfte. Zum Glück blieb die Hochsprungmatte bis zuletzt abgedeckt und während des Wettbewerbs regnete es nur ganz leicht. Mit 1,28 m startete Vincent mit einer persönlichen Bestleistung in den Tag. Währenddessen bereiteten sich die Mädchen auf ihre Disziplinen vor. Ina Ehrmann (W13 – Block Lauf) begann auch ihren Block mit einer Bestleistung im Ballwurf. 38 m hatte sie vorher noch nicht geworfen und sie setzte sich mit dieser Weite an die Spitze. Frida Becker und Sophia Philipp (beide W12 – Block Lauf) begannen mit dem Diskuswurf. Frida warf 14,21 m und Sophia 14,45 m, was eine Bestleistung für sie war. Lilli Hahn, Rosa Götzler (beide W13 – Block Sprint/ Sprung) und Sophie Gasteier (W12 – Block Sprint/ Sprung) starteten mit dem Weitsprung. Am Ende standen 3,81 m für Lilli, 3,59 m für Rosa und 3,47 m für Sophie (PB) in der Ergebnisliste.
Nun standen für alle die 60 m Hürden auf dem Programm. Ina war gut drauf und schaffte die nächste Bestleistung mit 10,63 s, dieses Kunststück bei den widrigen Bedingungen gelang auch Rosa (11,25 s), Lilli (13,22 s), Frida (13,98 s) und Vincent (11,53 s). Sophie blieb mit 12,90 s auch unter der 13 – Sekunden -Marke. Für Sophia lagen Freud und Leid bei dieser Disziplin nah beieinander. Verunsichert, weil sie mit ihren Schritten nicht richtig an die Hürde kam, beendete sie den Lauf, als die Kamera schon ausgeschaltet war. Sie durfte daher ein zweites Mal starten, konnte sich aber nicht mehr konzentrieren. Zum Glück waren ihre Team-Kameradinnen zur Stelle und fingen die enttäuschte Athletin auf, sodass sie bei den restlichen Disziplinen wieder an den Start ging.
Während Sophie beim Hochsprung mit dem Scherensprung eine neue Bestleistung von 1,16 m erzielte, kamen Rosa (1,20 m) und Lilli (1,32 m) nicht ganz an ihre Leistungen aus Niederselters heran. Trotzdem war die Stimmung super und jeder Sprung wurde bejubelt und gefeiert. Beim Weitsprung lief es gleichzeitig für Sophia wieder gut. Sie schaffte 3,61 m. Frida erzielte 3,45 m. Vincents Speer landete bei böigem Wind nach 22,60 m. Ina machte es bei ihrem Weitsprung sehr spannend. Beim Einspringen passte der Anlauf und der erste Sprung mit 3,85 m war eine passable Weite. Doch mit der langsam aufkommenden Hoffnung, diese Meisterschaft zu gewinnen, verpatzte sie den zweiten Sprung völlig. Um die Siegchance zu wahren, musste jetzt eine deutliche Weite über 4 m her. Und Ina konzentrierte sich perfekt. Anlauf und Absprung waren auf dem Brett und sie flog weit in die Grube. 4,43 m – das war die Weite, auf die alle gehofft hatten. Von dem Drama hatten Frida und Sophia nichts mitbekommen. Sie waren beim Kugelstoßen und kamen mit Weiten von 6,05 m und 6,13 m zurück auf den Sportplatz.
Jetzt kam eine lange Wartezeit. Obwohl die Bahn frei war, wurde sich an den Zeitplan gehalten. Unsere Athletinnen und Athleten wärmten sich im Auto oder der beheizten Umkleide auf. Schließlich machte sich der lange Tag dann auch in den Zeiten bemerkbar. Vincent (11,02 s), Sophie (11,80 s) und Sophia (11,36 s) liefen Bestzeiten, die anderen Mädchen blieben hinter ihren Zeiten von den Kreismeisterschaften zurück (Ina 10,92 s – Lilli 11,90 s – Frida 12,37 s). Vincent musste jetzt noch zum Weitsprung, den er mit 3,93 m beendete. Rosa lies ihren Speer auf eine neue Bestweite von 18,23 m fliegen und Sophie erreichte mit 13,86 m auch eine neue Bestweite. Lillis Speer landete nach 12,81 m.
Und dann warteten wir mit Spannung auf den letzten 800 m Lauf des Tages. Ina lief ein souveränes Rennen, ihre Konkurrentin startete nach 400 m ein Überholmanöver, doch das lies sich Ina nicht lange gefallen. Vor der Kurve überholte sie wieder und startete den Turbo. Mit 5 Sekunden Vorsprung gewann sie ihren Lauf und sicherte sich den Titel der Regionalmeisterin im Block Lauf der W13 für 2019.
Neben diesem Titelgewinn konnten auch die anderen Athletinnen und Athleten bei der Siegerehrung strahlen. Vincent Gelbert erreichte den 3. Platz und auch die Mannschaft mit Ina, Sophie und Lilli freute sich ganz unerwartet über den 3. Platz. Frida belegte den 6. Platz und Sophie und Lilli in ihren Blöcken jeweils den 9. Platz.

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