Volleyball Nachrichten


Erfolgreicher Saisonstart bei den Volleyballern vom 17.09.2018 07:47 Kerstin Schappert
Mit zwei Siegen sind die Elzer Volleyballmädels am Kirmessonntag in die Saison gestartet. Beim traditionellen Kirmesheimspiel hießen die Gegner SW Wiesbaden und SG Aumenau/Villmar. Nach der langen Saisonvorbereitung inklusive Trainingslager und zwei erfolgreich bestrittenen Vorbereitungsturnieren wollten die Elzerinnen sich nun auch endlich in der Bezirksliga beweisen.

Entsprechend motiviert starteten sie in das erste Spiel gegen die Schwarz-Weißen aus der Landeshauptstadt. Eine Aufschlagserie sorgte gleich für ein kleines 4:0 Punktepolster. Zwar kämpfte sich Wiesbaden im Laufe des Satzes etwas besser ins Spiel, doch die Elzerinnen machten mit starken Angriffsaktionen klar, wer hier der Herr im Hause ist. Mit 25:18 ging der Durchgang deutlich an den TVE. Im zweiten Durchgang konnte SW Wiesbaden noch nicht mal zweistellig punkten. Die Höchststrafe im Volleyball. Nach dem 25:6 führten die Elzerinnen mit 2:0 Sätzen und ließen auch im dritten Durchgang nichts mehr anbrennen. Das 25:21 fiel zwar nicht ganz so deutlich aus, aber am klaren 3:0 Sieg des TV Elz musste man trotzdem zu keinem Zeitpunkt zweifeln.

Im zweiten Spiel traf man mit der SG Aumenau/Villmar auf einen hochmotivierten Gegner, der gegen den ehemaligen Trainer (Jörg Thorwarth wechselte nach der vergangenen Saison von der SG zum TV Elz) natürlich unbedingt gewinnen wollte. Die Elzer Mädels konnten den Damen aus Aumenau aber zu Beginn des ersten Durchgangs recht schnell den Zahn ziehen. Mit starken Aufschlägen wurde die gegnerische Annahme so unter Druck gesetzt, dass kaum ein Angriffsspiel möglich war und die Elzerinnen ihrerseits immer wieder aus der Abwehr heraus punkten konnten. 25:13 hieß das deutliche Ergebnis im ersten Durchgang. Im zweiten dann ein anderes Bild. Nach mittlerweile vier gespielten Sätzen nahmen sich die Spielerinnen vom TV Elz eine kleine Auszeit und bekamen vor allem die eigenen Annahme überhaupt nicht mehr in den Griff. Mit 19:25 mussten sie den Satz abgeben, rappelten sich danach aber wieder auf, um den dritten Durchgang mit 25:18 für sich zu entscheiden. Der Aumenauer Widerstand - die Gäste lieferten wirklich ein ganz starkes Spiel ab - war nun gebrochen. Mit 25:10 ging der vierte Satz deutlich an den TV Elz, der damit das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden konnte.


Den tollen Saisonstart machten die Elzer Herren perfekt, die ebenfalls ihre beiden Heimspiele klar gewinnen konnten. Der Aufsteiger in die Bezirks-Oberliga West gewann sowohl gegen den TV Kalbach als auch gegen den TV Idstein mit 3:1 und sammelte so gleich am ersten Spieltag sechs Punkte gegen den Abstieg.

Lediglich die 2. Damenmannschaft konnte bei ihrem ersten Einsatz in der Kreisklasse West leider keinen Sieg verbuchen und kam beim Bundesliganachwuchs vom VC Wiesbaden 8 mit 0:3 unter die Räder. Die sehr jungen Damen vom VCW zeigten ein gutes Spiel mit einer sehr geringen Fehlerquote, währen die Elzerinnen ihrerseits einfach zu viele Eigenfehler produzierten und sich somit selbst um ein besseres Ergebnis brachten. Trotzdem können die Trainer auch positive Erkenntnisse mit nach Hause nehmen, kamen hier doch auch die Nachwuchsspielerinnen der Jahrgänge 2004 und 2005 zum Einsatz, die ihre Sache für das erste Spiel auf dem Großfeld schon sehr gut machten.

Damen 1 Saisonstart bei den Volleyballern an Elzer Kirmes vom 08.09.2018 20:42 Kerstin Schappert
Endlich geht's los! Nachdem die Jugendteams ihren ersten Spieltag schon hinter sich haben, dürften an Elzer Kirmes auch endlich die Erwachsenenteams vom TV Elz in die neue Volleyballsaison starten. Den Anfang machen nächsten Samstag die Damen 2, die auswärts gegen den VC Wiesbaden 8 ran müssen.
Die Damen 1 und die Herren beginnen ihre neue Saison traditionell mit Heimspielen am Kirmessonntag.

Die Damen 1 starten zur besten Frühschoppenzeit, nämlich um 11 Uhr, in ihren ersten Spieltag. Nach einer langen und intensiven Saisonvorbereitung mit ihrem neuen Trainer Jörg Thorwarth freuen sich die Mädels darauf, das neu Gelernte nun endlich auf's Spielfeld bringen zu dürfen. In der Erlebachhalle geth's zunächst gegen SW Wiesbaden und dann im zweiten Spiel gegen die SG Aumenau-Villmar darum, die ersten Punkte für die Bezirksligatabelle zu sammeln.

Die Herren starten dann am Nachmittag um 14 Uhr in der Turnhalle der Oranienschule gegen den TV Kalbach und TV Idstein in die BOL-Saison. Mal schauen, wie sich die Aufsteiger in der neuen Liga schlagen.

Wer auf dem Weg zum Kirmesplatz einen kleinen Umweg über die Elzer Turnhallen machen möchte, ist ganz herzlich eingeladen, einfach mal vorbeizuschauen und die Elzer Volleyballteams anzufeuern, um dann danach möglichst vier Siege auf der Elzer Kirmes zu feiern. Die Volleyballabteilung des TV Elz freut sich auf volle Turnhallen und gute Stimmung am ersten Spieltag.

weibliche Jugend Volleyball-Jugend mit erfolgreichem Saisonstart vom 08.09.2018 20:31 Kerstin Schappert

Die jungen Volleyballmädels vom TV Elz haben einen tollen Start in die neue Saison hingelegt. Sowohl die U14 als auch die U15 finden sich nach dem ersten Spieltag in den Top3 der Bezirksliga wieder.

Den Anfang machten am 2. September die U15-Mädchen, die an ihrem ersten Spieltag in Kriftel gegen die Gastgeber, den ÜSC Wald-MIchelbach sowie gegen die HTG Bad Homburg antreten mussten.
Leonie Meinhold, Marie Meinhold, Fatma Sis und Ilaria Saquella waren in Kriftel am Start. Verzichten musste das Team auf Lina Reitz, Amine Sis, Theresa Brümmer und Joana Hannemann, die an diesem Spieltag verhindert waren. So hatte die Mannschaft, die in der U15 ein „Vier gegen Vier“ auf dem Kleinfeld spielt, keine Wechselmöglichkeiten. Trotzdem schlug sich das Team sehr gut und startete mit einem deutlichen 2:0 Sieg (25:14 und 25:16) gegen Kriftel in den Turniertag.
Es folgte eine knappe 1:2 Niederlage gegen den ÜSC Wald-Michelbach. Die Elzerinnen spielten hier definitiv den technisch besseren und „schöneren“ Volleyball, doch die Mädchen aus dem Odenwald konterten mit unkonventionellem Spiel und brachten das Elzer Team etwas aus dem Konzept, indem sie viele erste und zweite Bälle direkt übers Netz spielten. Die Elzerinnen blieben ihrer Marschroute (ordentlicher Spielaufbau mit drei Ballberührungen) treu und unterlagen im Tie-Break knapp mit 13:15.
Das dritte Spiel konnten die Elzer Mädels dann wieder klar für sich entscheiden. 25:20 und 25:15 hieß es am Ende gegen die HTG Bad Homburg. Das bedeutet vorerst den dritten Platz in der Bezirksliga, wobei die beiden ersten Teams ein Spiel mehr haben bzw. kampflose Siege gegen den VC Erbach einfahren konnten, der in Kriftel nicht angetreten war.
Weiter geht’s am 10. November, wenn der zweite Spieltag in Wald-Michelbach stattfindet.

Eine Woche später, also 8. September, durfte dann auch endlich die U14-Mannschaft in die Saison starten. In dieser Altersklasse spielen die Mädchen Drei gegen Drei - und mit genau drei Mädels fuhr das Team auch zum ersten Spieltag nach Idstein. Theresa Brümmer, Sofia Lippe und Emilia Funke mussten auf die Dienste von Amine Sis und Aileen Werthmann verzichten, schlugen sich aber trotzdem ganz prima. Für Sofia Lippe, die erst seit ein paar Wochen beim TV Elz trainiert, war es sogar das erste Volleyballturnier überhaupt und sie machte ihre Sache sehr gut.
Alle drei Spielerinnen überzeugten mit sicheren Aufschlägen und ordentlichem Spielaufbau. Die technischen Schwächen - besonders im unteren Zuspiel - machten sie mit Kampfgeist wett, was vor allem die zwei knappen 2:1 Tie-Break-Siege gegen Kriftel und Königstein zeigen. Gegen den Gastgeber vom TV Idstein gab es sogar einen klaren 2:0 Sieg und gegen den TuS Niederjosbach eine deutliche 0:2 Niederlage. Drei Siege und eine Niederlage am ersten Spieltag bedeuten vorerst Platz 2 in der Tabelle, was viel mehr ist, als die beiden Trainer Joachim Gemeinder und Kerstin Schappert erwartet hatten.
Für die U14 geht die Saison am 4. November mit einem Heimspiel weiter. In der Erlenbachhalle wird das Team dann hoffentlich vollzählig antreten und mit dem Heimvorteil im Rücken vielleicht auch den Klassenprimus aus Niederjosbach ein wenig ärgern können.

Damen 1 Harter Kampf über 9 Sätze beim Heimspieltag vom 30.11.2016 16:21 Kerstin Schappert

Am ersten Advent starteten die Elz Angels in ihren zweiten Heimspieltag der Saison. Zu Gast waren mit TuS Kriftel und TV Idstein die beiden direkten Tabellennachbarn. Das versprach spannende Spiele und viel Kampf. Über insgesamt neun Sätze mussten die Elzerinnen gehen und konnten am Ende mit einem Tie-Break-Sieg gegen Idstein immerhin zwei Punkte für die BOL-Tabelle sammeln. Gegen den TuS Kriftel setzte es leider eine 1:3 Niederlage.

Die Geschichte des Kriftel-Spiels ist eigentlich recht schnell erzählt. Die unberechenbaren Krifteler Flatteraufschläge machten der Elzer Annahme das Leben schwer, die bärenstarken Außenangreiferinnen spielten Katz und Maus mit dem Elzer Block bzw. der Feldabwehr, selbiges - nämlich den Ball irgendwie im gegnerischen Feld unterzubringen - gelang den Elzer Angreiferinnen nun gerade nicht und Trainer sowie angereiste Fans aus Kriftel spielten das „Wer-am-lautesten-brüllt-bekommt-den-Punkt-Spielchen“ mit dem Schiri. Letzteres hatte zum Glück keinen Einfluss auf den Spielverlauf, weil das souveräne Idsteiner Schiedsgericht hier einfach nicht mitspielen wollte.Trotzdem nervig und damit auch erwähnenswert. Drei Sätze hielten die Elzerinnen sehr gut mit, einen davon konnten sie gewinnen. Am Ende stand es 3:1 für die Gäste und der TuS Kriftel nahm absolut verdient die drei Punkte mit nach Hause.

Na, dann mustste eben ein Sieg im zweiten Spiel her. Die Partie gegen den Landesligaabsteiger aus Idstein war geprägt von langen Ballwechseln und ganz viel Kampf. So richtig schön anzusehen war es bestimmt nicht immer, was die beiden Teams da zeigten, aber spannend war es allemal. Der erste Durchgang ging knapp an Idstein, bevor Elz mit 2:1 in Führung gehen konnte. Dann ließen bei den Elzerinnen die Kräfte langsam nach, der TVI stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und zwang den TVE in den Tie-Break. Eine starke Aufschlagserie brachte eine schnelle 8:2 Führung für die Elz Angels, die den fünften Satz am Ende deutlich mit 15:7 gewinnen konnten. Ein hart erarbeiteter 3:2 Sieg gegen Idstein und immerhin zwei Punkte für die BOL-Tabelle. Daran konnte auch der Krifteler Schiedsrichter nichts ändern, der die Technikfehler auf Elzer Seite konsequent abpfiff und die der Idsteiner einfach mal übersah. Der TV Elz behauptet damit Platz sieben und freut sich nun auf den Hinrundenabschluss in zwei Wochen bei der FTG in Frankfurt.
Bis dahin heißt es zunächst mal erholen, ein bisschen Wunden lecken und dann wieder fleißig trainieren, um das Volleyballjahr 2016 erfolgreich zu beenden.

Volleyball - Heimspiele in der Erlenbachhalle vom 16.11.2016 18:23 Kerstin Schappert
Herzliche Einladung zum Volleyball-Großkampftag in der Elzer Erlenbachhalle. Beide Elzer Damenteams laden zum Doppel-Heimspieltag am 1. Advent (Sonntag, 27.11.2016) ein.

Den Anfang machen die jungen Mädels von den Damen 2. Das neu formierte Team geht ab 10:00 Uhr ans Netz und hat zwei Teams vom Bundesliganachwuchs aus Wiesbaden zu Gast. VC Wiesbaden 8 und VC Wiesbaden 10 (!!) schlagen in der Erlenbachhalle auf. Der TV Elz 2 ist in dieser Saison noch sieglos, konnte sich aber bisher von Spiel zu Spiel steigern und möchte weiter Spielerfahrung in der Kreisklasse sammeln. Und wer weiß, vielleicht ist ja jetzt schon der erste Satz- oder sogar Punktgewinn fällig.

Um 15:00 Uhr startet dann das Bezirksoberliga-Team in den fünften Spieltag der Saison. Die Damen 1 - derzeit Siebter in der BOL - spielen im ersten Match des Tages gegen den Tabellensechsten vom TuS Kriftel. Anschließend schlägt der BOL-Achte aus Idstein in der Erlenbachhalle auf. Die TVE-Mädels können nach dem Befreiungsschlag gegen die Eintracht am vergangenen Spieltag optimistisch in diesen Spieltag gehen und mit etwas Glück den Anschluss an das Mittelfeld herstellen. Es wird auf jeden Fall eine enge Kiste.

Besucher des Elzer Sternenmarktes sind herzlich eingeladen zwischen zwei Glühwein einfach mal in der Halle vorbeizukommen und zu schauen, wie sich die Elzer Volleyballmädels bei ihren Heimspielen schlagen.

Damen 1 Volleyballmädels wieder on Tour vom 16.11.2016 17:59 Kerstin Schappert
Und schon ist sie vorbei, die lange Herbstpause. Fünf Wochen ohne Punktspiele liegen hinter den Elz Angels. Fünf Wochen spielfreie Zeit, nachdem das erste Saisonviertel - nun ja, sagen wir mal - etwas holprig verlaufen war. Über den Paukenschlag direkt am ersten Spieltag wurde ja bereits berichtet. Als Aufsteiger mit einem Sieg in die Runde zu starten darf durchaus als solcher bezeichnet werden. Also als Paukenschlag. Ein kleiner zwar, aber immerhin.

Und bevor nun irgendwer behauptet, bei den Volleyballmädels vom TV Elz würde man nur über Siege berichten, holen wir gleich noch die Zusammenfassung der Spieltage zwei und drei nach. Die stellten dann nämlich den eben bereits erwähnten holprigen Teil des ersten Saisonviertels dar. Verloren, verloren und äh… verloren. Zwei Mal deutlich mit 0:3 beim Doppelspieltag zu Hause gegen Bommersheim und Bad Homburg. Und einmal unnötig mit 1:3 beim VC Wiesbaden 4. Unnötig deshalb, weil an diesem verflixten dritten Spieltag definitiv mehr drin war. Ok, reicht! Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Kommen wir einfach direkt zum vierten Spieltag, denn über Siege zu berichten macht einfach mehr Spaß.

Als Tabellensiebter mit zwei Punkten auf dem Konto reisten die Elz Angels am letzten Sonntag zum Tabellenzweiten nach Frankfurt. Die Eintracht war mit drei klaren Siegen und einer knappen Tie-Break-Niederlage gegen Tabellenführer Bommersheim in die Saison gestartet. Die Rollen waren also klar verteilt. Auf der einen Seite ein etabliertes BOL-Team und auf der anderen die Aufsteigerinnen aus Elz. Es dürfte klar sein, wer da als Favorit ins Spiel ging.

Um es kurz zu machen: Es waren nicht die Favoritinnen, die am Ende die Nase vorn hatten. Den Grundstein für ihren zweiten Saisonsieg legten die Elzerinnen bereits im ersten Durchgang, als sie sich phasenweise in einen wahren Rausch spielten und zwischenzeitlich mit über 10 Punkten vorne lagen. Die Eintracht wirkte ihrerseits etwas überrascht und fast schon ratlos ob der Spielfreude der TVE-Damen. Zwar fanden die Gastgeberinnen über starke Aufschläge nochmal etwas besser ins Spiel, den 25:18 Satzgewinn ließen sich die Elzerinnen aber nicht mehr nehmen.

Nun war die Eintracht ebenfalls im Match angekommen und wurde stärker in Annahme und Angriff, während sich beim TV Elz zu viele Eigenfehler und Ungenauigkeiten einschlichen. Obwohl der Durchgang hart umkämpft war und die Elzerinnen keineswegs untergingen, war der Satzverlust mit 16:25 am Ende doch sehr deutlich.

Knackpunkt im Spiel war dann Durchgang drei. Die Elz Angels lagen bei 19:23 schon fast aussichtslos zurück, kämpften sich Punkt für Punkt heran, wehrten bei 23:24 und 24:25 zwei Satzbälle ab und holten sich den Satz noch in der Verlängerung mit 27:25. Nix für schwache Nerven! Aber für die Moral ganz bestimmt!

Der vierte Satz wurde zum Spiegelbild des ersten. Der TV Elz war stabil in Aufschlag und Annahme, konnte variabel angreifen und punktete auch immer wieder erfolgreich aus der Feldabwehr heraus. Die Eintracht hatte nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen. Mit 25:18 ging der Durchgang an die Elz Angels, die mit diesem 3:1 weitere drei Punkte für die BOL-Tabelle sammeln konnten und damit Platz sieben behaupten.

Der Tabellenachte aus Idstein gewann an diesem vierten Spieltag übrigens gegen den Dritten vom VC Wiesbaden 4, verlor aber wiederum gegen den bis dato punktlosen Letzten von der FTG Frankfurt. Neuer Tabellenzweiter ist der VC Wiesbaden 5, der ja von den Elzerinnen auch schon besiegt wurde. Was lernen wir daraus? In dieser Liga kann quasi jeder jeden schlagen. Hoffen wir, dass das den Elzerinnen am nächsten Spieltag gegen die Tabellennachbarn aus Kriftel und Idstein auch wieder gelingt.

Damen 1 Neue Saison - neue Liga - neues Glück vom 19.09.2016 08:20 Kerstin Schappert
Die Volleyballsaison hat begonnen - endlich! Und die Elzerinnen starteten gleich mit einem Paukenschlag. Als Neuling in der Bezirksoberliga holten die Außenseiter mit einem hart erkämpften 3:2 Sieg beim VC Wiesbaden 5 die ersten zwei Punkte der neuen Saison. Der VCW hatte zuvor in einem hochklassigen Spiel den TuS Kriftel in fünf Sätzen niedergerungen. Doch die Elzerinnen zeigten sich wenig beeindruckt und holten sich direkt den ersten Durchgang mit 25:21. Damit waren sie schon mal in der BOL angekommen und haben gezeigt, dass sie weder Kanonenfutter noch Punktegarant für die anderen Teams sind.
In den Sätzen zwei und drei spielte der VCW stark auf und der TVE wurde regelrecht auseinander genommen. Vor allem die Annahme hatte große Probleme mit den Sprungflatteraufschlägen der jungen Wiesbadenerinnen. Ohne ordentlichen Spielaufbau waren die zwei Sätze ganz schnell mit 11 bzw. 12 Punkten verloren. Aber die Elz Angels kämpften sich zurück ins Spiel, packten ihrerseits ihre starken Aufschläge aus und konnten die eigenen Annahme stabilisieren. Mit 25:22 ging der vierte Durchgang an den TV Elz. Der erste Punkt für die Tabelle war damit schon mal sicher. Doch der war den Elzerinnen nicht genug. Es war klar „wenn wir die Annahme hinkriegen, gewinnen wir das Spiel“. Und so kam es dann auch. Der fünfte Durchgang war mit 15:8 sogar eine recht deutliche Angelegenheit.
Damit haben die TVE-Mädels, die im vergangenen Jahr ungeschlagener Meister der Bezirksliga geworden waren, ihre Siegesserie fortgesetzt.

Nächste Woche geht’s schon weiter mit einem Heimspiel gegen Bommersheim und Bad Homburg. Um 12:00 Uhr geht’s in der Erlenbachhalle los und die Elzerinnen sind heiß auf die nächsten Spiele.

Saisonstart bei den Volleyballern vom 14.09.2016 16:07 Arno Petri
Viel Arbeit liegt hinter den Elzer Volleyballern. Die Saisonvorbereitung war schon rein sportlich gesehen ein ziemlicher Kraftakt - die Zeit war kurz, intensiv und vor allem heiß! Aber auch organisatorisch gab es einiges zu tun.

Zum ersten Mal seit langer Zeit gehen die Elzer wieder mit insgesamt vier Teams an den Start. Das sind immerhin doppelt so viele wie in der vergangenen Saison. Und das bringt natürlich auch viel Arbeit mit sich: Hallentermine finden, Spielerpässe organisieren, einen Jugendspieltag mit sechs Mannschaften planen, Schiedsrichter-Lehrgänge anbieten - es fällt so einiges an vor einer Spielrunde. Aber zum Thema Schiedsrichter gibt es auch gleich die erste positive Meldung der Saison. Alle acht Teilnehmerinnen des Jugend-Schiedsrichter-Lehrgangs haben ihre Prüfung bestanden und dürfen nun in der Kreisklasse Spiele als 2. Schiedsrichter pfeifen. Außerdem haben Joachim Gemeinder und Kerstin Kaß den D-Schiedsrichter-Schein gemacht, so dass die Elzer hier jetzt vorerst gut aufgestellt sind.

Und am Sonntag geht’s auch schon los mit den Punktspielen. Die Männer - weiterhin in einer Spielgemeinschaft mit dem „Goldenen Grund“ am Start - müssen an Kirmes nach Kalbach reisen. Nach dem Abstieg in die Bezirksliga geht’s um Punkte für den direkten Wiederaufstieg in die Bezirks-Oberliga.

Die erste Damenmannschaft startet ebenfalls mit einem Auswärtsspiel in die Saison. Beim VC Wiesbaden 5 geht’s um die ersten Punkte in der Bezirks-Oberliga. Nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse des Bezirks müssen die Elzerinnen nun erstmal schauen, wo sie stehen. Zwei Vorbereitungsturniere mit zwei fünften Plätzen (von 8 bzw. 11 Teilnehmern) lassen zumindest auf einen guten Start in die Saison hoffen. Zwar gibt es zwei schwangerschaftsbedingte (und damit nur vorübergehende) Abgänge zu verkraften, aber die TVE-Mädels freuen sich auch über zwei starke Neuzugänge. Meike Jankowski hat sich dem TV Elz angeschlossen und ganz kurzfristig stieß letze Woche noch Anna Lang zur Mannschaft. Außerdem freuen sich die Damen auf die hoffentlich baldige Rückkehr von Carolin Hahling, die ebenfalls vor ein paar Monaten für Volleyballnachwuchs gesorgt hat. :-) Damit dürfte das Team für das Unternehmen „Klassenerhalt“ gut aufgestellt sein.

Diese Saison neu im Spielbetrieb ist die zweite Damenmannschaft von Joachim Gemeinder. Die Mädels der Jahrgänge 2000 bis 2003 trainieren seit gut einem Jahr regelmäßig in der Jugendtrainingsgruppe des TV Elz und dürfen nun direkt in der Erwachsenenrunde ihre ersten Spielerfahrungen sammeln. Während im Jugendbereich meist nur zwei bis drei Turniere pro Saison stattfinden, gibt es im Erwachsenenbereich einen regelmäßigen Spielbetrieb, was für Entwicklung der Mannschaft positiv sein dürfte. Sechs Teams sind in der Kreisklasse West am Start und man darf gespannt sein, wie sich die sehr junge Mannschaft des TV Elz hier behauptet. Am Anfang wird es vor allem darum gehen zu lernen und Erfahrung zu sammeln. Los geht es am Sonntag um 11:00 Uhr mit einem Heimspiel in der Erlenbachhalle. Kirmesbesucher dürfen also gerne einen kleinen Abstecher in die Turnhalle machen und die jungen Mädels unterstüzen, wenn sie gegen Idstein und Naurod um Punkte kämpfen.

Ebenfalls neu bei den Volleyballern des TV Elz: Die U14-Mädels der Jahrgänge 2004 bis 2006. Diese trainieren wie die Damen 2 in der Jugendtrainingsgruppe und starten im Oktober in die U14-Jugendrunde. In dieser Altersklasse wird auf dem Kleinfeld (6 x 12 Meter) 3 gegen 3 gespielt. Die Mannschaft, die mittlerweile aus 12 Spielerinnen besteht, wird in der Bezirksliga an den Start gehen. Auch hier sind sechs Mannschaften gemeldet, die in drei Turnieren eine Rangliste ausspielen. Zielwettkampf ist der Hessenjugendpokal, doch auch die „Kleinen“ dürfte es in erster Linie darum gehen, an den Spieltagen möglichst viel zu lernen und dann in der kommenden Saison voll durchzustarten. Der erste Turniertag findet am 1. Oktober in der JFL-Schule in Hadamar statt. Weitere Infos dazu gibt es demnächst hier auf der Webseite.

Ungeschlagen-Vorstand ehrt erfolgreiche Volleyballerinnen vom 30.03.2016 00:34 Arno Petri
Der Vorstand des TV Elz, vertreten durch den ersten und zweiten Vorsitzenden sowie den Ehrenvorsitzenden, besuchte die erfolgreichen Volleyballdamen um Trainer Rainer Gattinger in der Erlenbachhalle, nachdem das letzte Spiel in und gegen Klarenthal mit 3:0 gewonnen wurde. Dieses Ergebnis führte nämlich dazu, dass die sympathische Mannschaft kein einziges ihrer Spiele in dieser Saison verloren geben musste und in die Bezirksoberliga-West aufsteigt. Der Vorstand beglückwünscht diese großartige Leistung und ist stolz auf dieses Aushängeschild des Vereins.

Damen 1 Auswärtsparty Teil 1 - Drei Punkte aus Zeilsheim entführt vom 01.03.2016 18:33 Kerstin Schappert
Was will man mehr?! Die Volleyballmädels aus Elz feiern den ersten Teil ihrer Auswärtsparty und nehmen die nächsten drei Punkte aus Zeilsheim mit. Die Meisterinnen müssen dabei zwar einen etwas unnötigen Satzverlust hinnehmen, aber sch… drauf! Meister ist nur einmal im Jahr! ;-)

Wenn unnötige Satzverluste erlaubt sind, dann wohl am ehesten an einem Sonntag Vormittag um 10:00 Uhr (wer bitte lädt zu einer solch unchristlichen Zeit zu einem Volleyballspieltag ein?!) nach seltsamer Einspielmucke (Chris de Burgh und Wolfgang Petry??!!) gegen die netteste Mannschaft der Liga. Außerdem heißt das aktuelle Motto: „Saisonfinale genießen!“ Da darf es dann auch gerne der ein oder andere Satz mehr sein. Nur keinen Tie-Break bitte! Der würde dafür sorgen, dass die angepeilte volle Punktzahl von 48 (in Worten: ACHTUNDVIERZIG!) nicht erreicht wird.

Nun, die Geschichte vom Spiel am frühen Sonntag Vormittag ist dann aber doch recht schnell erzählt. Acht Spielerinnen machten sich auf die Weg nach Zeilsheim (den Rest hatte die Grippewelle dahin gerafft) und fackelten im ersten Satz nicht lange. Annahme - Zuspiel - Angriff - Punkt! Oder auch: Abwehr - Zuspiel - Angriff - Punkt!! Das Ganze 25 Mal bei sehr wenigen Eigenfehlern und schon war der Durchgang mit 25:9 gewonnen.

Anschließend leistete Zeilsheim dann doch noch einen Beitrag zum Spiel und fand recht gut in den zweiten Satz. Die Gegnerinnen holten nun viel mehr Bälle in der Abwehr und auch entsprechend viele Punkte. Genau gesagt waren es 21.

Ein kleines Deja-vu gab’s für die Elzerinnen in dritten Durchgang: Netz zu hoch! Feld zu klein! Na ja, Ihr wisst schon… So wie letzte Woche im ersten Satz gegen Idstein halt. Nur mit dem Unterschied, dass man sich nun doch wieder heran kämpfte und den 8-Punkte-Rückstand ausgleichen konnte. Kurzzeitig sah es so aus, als könnte man vielleicht doch mit 3:0… Ach nee, doch nicht! Mit 24:26 ging der Satz an die TG Zeilsheim.

Satz vier war dann fast so souverän wie Satz eins. Die Anfeuerungsrufe der Zeilsheimer Zuschauer verstummten langsam aber sicher, 16 Punkte ließen die Elzerinnen zu, dann war der nächste Sieg eingetütet und man konnte zum gemütlichen Teil der Auswärtsparty übergehen: Sekt trinken und Kuchen essen. Denn Meister ist schließlich nur einmal im Jahr!

Die nächste und leider auch letzte Auswärtsparty steigt am 19.3.2016 in Klarenthal beim Tabellenachten.

A propos Klarenthal: Die Absteiger stehen mittlerweile auch fest. Die Bezirksliga ist also quasi entschieden. Der TV Elz ist Meister und Eintracht Wiesbaden sowie Klarenthal müssen leider den Weg in die Kreisliga antreten. Ach nee, da war doch noch was! Genau, der zweite Platz muss noch ausgespielt werden. Auf geht’s, Ihr Bleidenstädter! Holt Euch die Vizemeisterschaft! Wir drücken die Daumen!

Damen 1 So sehen Meister aus vom 21.02.2016 21:56 Kerstin Schappert
Seit gestern, dem drittletzten Spieltag der laufenden Saison, steht fest: Die Elzer Volleyballmädels sind Meister der Bezirksliga West. Immer noch unbesiegt nach den Saisonspielen Nummer dreizehn und vierzehn, liegen sie - nun uneinholbar - mit 42 Punkten auf Platz eins der Tabelle.

Im direkten Duell gegen den Tabellenzweiten und einzigen übrig gebliebenen Verfolger aus Bleidenstadt setzten sich die Elzerinnen mit 3:1 durch und machten damit schon im ersten Spiel des Tages die Meisterschaft klar.
Anschließend wurde auch noch der TV Idstein mit dem gleichen Ergebnis nach Hause geschickt.

Es war alles vorbereitet für einen tollen letzten Heimspieltag in der Elzer Erlenbachhalle. Auch wenn es keiner im Vorfeld so richtig aussprechen wollte, so war doch allen klar: Mit einem Sieg gegen den Verfolger vom TSV Bleidenstadt war die Meisterschaft gesichert. So war der Essens- und Getränkevorrat etwas größer als sonst und für eine Meisterfeier durchaus angemessen. Die Musikauswahl wurde ebenfalls den Gegebenheiten angepasst und auch die Zuschauerzahl lag doch ein wenig über dem Durchschnitt der letzten Heimspieltage. Am Ende wollten wohl alle die Meisterschaft unbedingt zu Hause klar machen, weil’s zu Hause einfach am schönsten ist.

Man traf sich also pünktlich eine gute halbe Stunde vor Hallenöffnung zur fast schon traditionellen Hallenreinigungsaktion, die mittlerweile mehr Zeit in Anspruch nimmt als der gesamte Spieltagsaufbau. Aber es geht halt auch nichts über einen „rutschfesten“ und gut bespielbaren Hallenboden. Sogar die großen Bodenwischer wurden vorher noch durch die heimische Waschmaschine gejagt, damit der Dreck auch vom Boden runter und nicht noch neuer „obendrauf“ gewischt wird.

Nachdem alle Vorbereitungen erledigt waren, gab es im ersten Spiel des Tages eine ziemlich harte Nuss zu knacken. Mit dem TSV Bleidenstadt wartete ein Gegner, der seit der Hinrundenniederlage gegen den TV Elz im November 2015 kein einziges Spiel mehr, ja noch nicht einmal einen Satz verloren hatte. Entsprechend eng gestaltete sich der erste Durchgang, der an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war. Zwar konnten die Elzerinnen früh eine ordentliche Führung herausspielen, doch die jungen Mädels aus Bleidenstadt kämpften sich mit ihrem stärksten Spielelement - dem Aufschlag - immer wieder heran. Zwei Satzbälle musste der TV Elz abwehren, ehe mit 28:26 der erste Durchgang eingetütet war. Die 1:0 Führung sorgte für etwas mehr Stabilität im Elzer Spiel. Die Annahme wurde konstanter, der Angriff entsprechend variabler. Das Match war geprägt von langen Ballwechseln, weil die starke Bleidenstädter Abwehr so ziemlich jeden Angriff zurück brachte, doch genau diese langen Ballwechsel konnten die TVE-Mädels zumeist für sich entscheiden. Ein 25:22 brachte die 2:0 Satzführung. Eng war auch der dritte Satz, allerdings nur bis zum 13:13, dann häuften sich die Annahmeprobleme auf Elzer Seite, entsprechend schwierig gestaltete sich das Zuspiel und dem Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Bleidenstadt gewann den dritten Satz klar mit 25:16. Doch wer nun dachte, die Elzerinnen würden eventuell nervös werden, der sah sich getäuscht. Im vierten Durchgang spielten die Elz Angels noch einmal konsequent alle ihre Stärken aus. Sie machten Druck mit dem Aufschlag, blockten etliche Angriff, wehrten stark ab und griffen effektiv an. Eindrucksvoll bewiesen sie, warum sie der ungeschlagene Tabellenführer sind und ließen dem TSV so gut wie keine Chance mehr. Mit 25:11 holten sich die TVE-Damen den vierten Durchgang. Nachdem der zweite Matchball verwandelt war, kannte der Jubel keine Grenzen. Meister der Bezirksliga! Aufstieg! Bezirksoberliga, wir kommen!

Doch mit dem Feiern mussten die Meisterinnen und ihr Trainer noch etwas warten, denn es stand das zweite Spiel des Tages gegen den TV Idstein auf dem Programm. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten im ersten Durchgang mit unendlich vielen Eigenfehlern (Netz zu hoch, Feld zu klein, Beine zu schwer, Füße zu lahm, Kopf auch zu lahm usw. usf.), sahen sich die Elzerinnen zunächst mit einem 16:25 Satzverlust konfrontiert. Doch langsam aber sicher kämpften sie sich in das Spiel hinein und bissen sich irgendwie durch den zweiten Durchgang. Das alles dürfte von außen nicht allzu schön ausgesehen haben, aber die Freude und die Erleichterung über das 25:21 im zweiten Satz waren sehr groß. Der TVE war nun im Spiel und packte vor allem im Aufschlag noch eine Schippe drauf. Idstein hatte nicht mehr viel entgegen zu setzen und machte in den Durchgängen drei und vier noch ganze neun bzw. acht Punkte. Mit dem 3:1 holte der TV Elz den vierzehnten Sieg im vierzehnten Saisonspiel.

Dann konnte die Meisterparty endlich beginnen. Und die haben sich die Elz Angels wirklich verdient. Denn wenn man in vierzehn Spielen 42 Punkte holt, ganze fünf Sätze verliert und zwei Spieltage vor Saisonende 13 Punkte Vorsprung auf die Verfolger hat, dann kann man definitiv von einem souveränen Titelgewinn sprechen. Trotzdem bekamen die Elzer Mädels in dieser Saison nichts geschenkt und mussten sich alle ihre Siege konsequent erarbeiten.

Nun haben die TVE-Damen noch zwei Spieltage zu absolvieren - nein, zu feiern! Sie werden nächste Woche gegen Zeilsheim feiern und auch am 19.3. gegen Klarenthal. Und sie werden noch zwei Mal alles geben, um sich dann am letzten Spieltag, wenn die große Aufstiegsparty steigt, nicht Meister, sondern sogar „Ungeschlagener Meister der Bezirksliga 2016“ nennen zu dürfen.

Und danach freuen wir uns auf die neue Saison und neue Herausforderungen in der Bezirksoberliga!

Die Meisterinnen sind:
Kathrin Baranowsky (Zuspiel)
Andrea Rösel und Romy Sommer (Diagonal)
Kerstin Baum, Kerstin Kaß, Laura Kirschneck und Stefanie Klein (Mittelblock)
Antje Hentrich, Sandra Schmidt, Tanja Schmidt, Janina Schwertel und Sabrina Seiberl (Außenangriff)
Kerstin Schappert (Libera)
Carolin Hahling und Claudia Reichenberger (Volleyball-Pausierende, Getränkelieferanten, Stimmungskanonen und hoffentlich bald wieder dabei - wir freuen uns schon drauf!)

Der Meisterinnentrainer ist:
Rainer Gattinger

Damen 1 Die Serie hält vom 18.02.2016 22:36 Kerstin Schappert
Die Serie der Volleyballmädels hält. Am vergangenen Sonntag holten sie den zwölften Sieg im zwölften Spiel und behaupten damit weiterhin souverän die Tabellenspitze. Gegen die TuS Kriftel starteten die Elzerinnen stark und entschieden die ersten beiden Durchgänge klar und deutlich mit 25:16 und 25:15 für sich. Zu viele leichte Fehler vor allem im Angriff führten zum Verlust des dritten Satzes, doch schon Durchgang vier wurde mit 25:21 wieder zu einer klaren Angelegenheit. Der 3:1 Sieg weckt die Vorfreude auf den nächsten Spieltag.
Es steht mal wieder ein Spitzenspiel auf dem Programm. Am Samstag, dem 20. Februar spielen die TVE-Mädels zu Hause in der Erlenbachhalle gegen den TSV Bleidenstadt, der sich mit fünf Siegen in Folge (u.a. gegen den ehemaligen Zweiten aus Nordenstadt) auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben hat. Um 15:00 Uhr geht's los.
Im zweiten Spiel geht's dann gegen den Tabellensiebten vom TV Idstein.
Die Elzer Volleyballmädels sind bisher zu Hause noch ohne Satzverlust. Mal schauen, ob sie diese Serie fortsetzen können.

Damen 1 Läuft bei uns vom 31.01.2016 21:32 Kerstin Schappert
Was für ein Sportwochenende! Was für ein Heimspieltag! Es läuft einfach. Es läuft bei den Handballern, im Tennis läuft’s auch und bei den Elz Angels - den Volleyballmädels vom TV Elz - sowieso.

An dem Wochenende, an dem die deutsche Handballnationalmannschaft sensationell den EM-Titel holt und Angelique Kerber die Australian Open gewinnt, holen die Elzer Volleymädels im zehnten und elften Saisonspiel die Siege Nummer zehn und elf. Ja genau, sie sind immer noch unbesiegt. Und noch besser - zu Hause immer noch ohne Satzverlust.

Weil’s schon spät ist, fällt dieser Spielbericht mal etwas kürzer aus. Aber es gibt, abgesehen von der Tatsache, dass schon wieder zwei Siege eingefahren wurden, einfach ein paar Dinge, über die unbedingt berichtet werden muss.

Die Elzer Mädels haben also zunächst mal das Spitzenspiel gegen den Verfolger aus Hofheim gewonnen. Mit 3:0! Ganz so deutlich, wie es aussieht, war es dann allerdings doch nicht. Das war schon ne enge Kiste, mit 27:25 im ersten und 26:24 im dritten Durchgang. Lediglich Satz zwei fiel mit 25:17 etwas deutlicher aus. Der Spitzenreiter hat aber mittlerweile das nötige Selbstbewusstsein um auch diese engen Sätze für sich zu entscheiden.
Besonders erwähnenswert: Laura hat ihren Einstand im TVE-Trikot gefeiert! Seit November im Training und seit dem 20.1. nun auch offiziell für den TV Elz spielberechtigt. Mit einigen Monsterblocks und genialen Aufschlagserien sorgte sie dann auch gleich für viele wichtige Punkte. Herzlich Willkommen im Team, Laura!

Das zweite Spiel gegen Eintracht Wiesbaden wurde ebenfalls mit 3:0 gewonnen. Mit 25:21, 25:20 und 25:21 holten sich die Elzerinnen die drei Durchgänge und ließen auch in etwas engeren Phasen nichts anbrennen, auch wenn die jungen Gegnerinnen hochmotiviert waren und jeden einzelnen Punkt feierten als hätten sie gerade ihren ersten Saisonsieg geholt.
Noch etwas Erwähnenswertes: Janina kam ebenfalls zu ihrem ersten Punktspieleinsatz für den TV Elz. Nochmal Herzlich Willkommen! Gleich der erste zugespielte Ball wurde per Angriff im gegnerischen Feld versenkt. Viel besser kann man sich wohl nicht einfügen.

Es läuft also bei den Damen 1. Und die Reise durch die Bezirksliga geht in zwei Wochen weiter. Am 14.2. sind die Elz Angels zu Gast in Kriftel, natürlich mit dem Ziel die nächsten drei Punkte einzusammeln.

Damen 1 Volleyballdamen immer noch unbesiegt vom 17.01.2016 20:56 Kerstin Schappert
Der erste Rückrundenspieltag der Saison 15/16 ist Geschichte. Die Elzer Volleyballmädels durften einen weiteren grandiosen Sieg feiern. Und das war keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Immerhin hatte es der Tabellenführer mit dem Zweitplatzierten und ärgsten Verfolger vom TuS Nordenstadt zu tun und konnte nach der Weihnachtspause nur auf eine recht kurze Vorbereitungszeit zurückblicken. Außerdem standen aus Urlaubs- und anderen Termingründen vier Spielerinnen nicht zur Verfügung. So kam Sabrina zu ihrem ersten Punktspieleinsatz in dieser Saison, Janina nahm als einzige Wechselspielerin auf der Bank Platz und Laura, die erst ab dem kommenden Spieltag für den TVE spielberechtigt ist, war als moralische Unterstützung und Stimmungskanone dabei.
Den Rest des Team bildeten Kathrin im Zuspiel und Mümmel auf der Diagonalposition, Kerstin K. und Steffi im Mittelblock, Antje und eben Sabrina im Außenangriff sowie Kerstin S. als Libero.
Coach Rainer fand vor Spielbeginn mal wieder genau die richtigen Worte und stellte seine Elz Angels perfekt auf Gegner und Spiel ein.
Der TuS Nordenstadt hatte bereits im ersten Spiel des Tages eine unerwartete Tie-Break-Niederlage gegen den TV Idstein einstecken müssen. Die Elzerinnen waren gewarnt und rechneten mit einer Trotzreaktion ihres Verfolgers, der nun unbedingt gewinnen musste, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht komplett zu verlieren.
Doch die erwartete Trotzreaktion blieb zunächst aus. Vor allem in Aufschlag und Annahme präsentierten sich die Elzer Mädels stabiler und mit wesentlich weniger Eigenfehlern als die Gastgeberinnen. Die starken Nordenstädter Angreiferinnen kamen nicht richtig zum Zug und die Elz Angels konnten sich Punkt für Punkt absetzen. Beim Stand von 12:21 nahm Nordenstadt bereits die zweite Auszeit, konnte aber den Elzer Satzgewinn nicht verhindern. Mit 17:25 ging der erste Durchgang klar an den TVE.
Danach kam Nordenstadt besser ins Spiel, es wurde nun das erwartete Match auf Augenhöhe mit spannenden Ballwechseln sowie starken Angriffen und guter Feldabwehr auf beiden Seiten. Die Elzer Mädels blieben ruhig, warteten geduldig auf ihre Punktchancen und nutzten diese dann effektiv. Vor allem die langen Ballwechsel konnten sie für sich entscheiden, einige Male packte auch der TVE-Block zu und erstickte die gegnerischen Angriffe quasi im Keim. Satz zwei ging mit 21:25 an den TV Elz.
Es folgte ein sehr enger und spannender dritter Durchgang, in dem sich Nordenstadt noch einmal vehement gegen die drohende Niederlage stemmte. Bis zum 20:20 konnte sich kein Team absetzen, dann erarbeiteten sich die Elz Angels drei Matchbälle (21:24), die Nordenstadt allesamt abwehren konnte. Auch ihren vierten Matchball (24:25) konnten die Elzerinnen nicht nutzen und wehrten anschließend ihrerseits einen Satzball ab. Beim 26:26 schnappte sich Steffi das Spielgerät und besorgte mit einem direkten Aufschlagpunkt den fünften Matchball. Diesen konnten die Elzerinnen dann endlich nutzen. Ein Nordenstädter Angriff flog ins Aus und die Mädels vom TVE durften ihren neunten Sieg im neunten Saisonspiel feiern.
Am Ende war es ein Sieg des Teams, der Moral und des Kampfgeistes. Die Elzerinnen hatten eine super Stimmung auf dem Feld, kämpften um jeden Ball, zeigten ein besseres Zusammenspiel und mehr Biss als ihre Gegnerinnen, präsentierten sich mannschaftlich geschlossen und machten deutlich weniger Eigenfehler als der TuS. Das alles zusammen brachte einen klaren Sieg ohne Satzverlust gegen den Verfolger und sorgte für eine sehr gute Ausgangslage vor den noch kommenden Spieltagen.

In zwei Wochen steht endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Am Sonntag, dem 31.1. ist der neue Tabellenzweite aus Hofheim zu Gast in der Erlenbachhalle. Im zweiten Spiel müssen die Elzerinnen gegen den Tabellenletzten von der Eintracht Wiesbaden antreten. Um 14:00 Uhr geht’s los. Zuschauer sind herzlich eingeladen! Also kommt vorbei und feuert uns an, damit wir die nächsten zwei Siege feiern dürfen.

Damen 1 Volley-Mädels schlagen Hofheim und sind Herbstmeister - Ein kleiner Hinrundenrückblick vom 14.12.2015 13:27 Kerstin Schappert
Die Volleyball-Mädels sind Herbstmeister - und das auch noch ziemlich souverän. Als einziges ungeschlagenes Team zieren sie die Spitze der Bezirksligatabelle. Das ist definitiv einen kleinen Rückblick wert - einen Rückblick auf die beste Hinrunde aller Zeiten.

Dabei war die Saison doch etwas holprig gestartet. Gleich am ersten Spieltag hatte die erste Erkältungswelle sowohl den Trainer als auch die halbe Mannschaft lahm gelegt, so dass eine Woche nach der Elzer Kirmes gerade mal sieben tapfere Mädels zur Eintracht nach Wiesbaden fuhren um die ersten Saisonpunkte einzusammeln. Allzu souverän war der Saisonstart nicht, etwas zittrig noch die Hände in engen Situationen, prompt gab es auch einen etwas unnötigen Satzverlust zu bestaunen, aber egal! Hauptsache gewonnen. 3:1 und die ersten drei Punkte landeten auf dem Elzer Konto.

Mit fast allen Spielerinnen an Bord ging es am zweiten Spieltag nach Idstein. Immer noch gab es ein paar Unsicherheiten im Elzer Spiel, doch der klare 3:0 Sieg war trotzdem nie gefährdet. Mit 6 Punkten und 6:1 Sätzen ging es in die lange Herbstpause. Fünf Wochen waren nun Zeit, um noch ein wenig an der Abstimmung zu feilen. Doch es wurde nicht nur trainiert sondern auch ein bisschen gefeiert. Kikis Hochzeit musste schließlich ausgiebig begossen werden.

Und was dann folgte, hatten sich wohl selbst die größten Optimisten nicht träumen lassen. Erst einmal die englischen Wochen im November mit zwei Doppelheimspieltagen innerhalb einer Woche. Die Erlenbachhalle wurde zur uneinnehmbaren Festung. Am 15. November fegten die Elzerinnen Kriftel und Klarenthal förmlich vom heimischen Linoleum. Beide Gästeteams hatten kaum eine Chance gegen den TVE, der vor Selbstbewusstsein nur so strotzte. Weniger als eine Woche später - am 21.11. - waren Zeilsheim und Nordenstadt zu Gast in Elz. Nach einem engen und hart umkämpften ersten Satz wurde zunächst Zeilsheim mit 3:0 nach Hause geschickt, ehe die TVE-Damen auch ihre erstes „echtes“ Spitzenspiel gegen den Tabellendritten aus Nordenstadt ohne Satzverlust gewinnen konnten. 12 Punkte und 12:0 Sätze lautete die makellose Heimbilanz und die Elzer Volley-Mädels erklommen zu ersten Mal die Tabellenspitze mit insgesamt 18 Punkten und gerade mal einem verlorenen Sätzchen.

Die englischen Wochen endeten mit einem schweren Auswärtsspiel am ersten Advent in Bleidenstadt. Gegen die jungen Mädels aus Taunusstein waren die TVE-Damen zum ersten Mal richtig unter Druck, wurden mit hammerharten Aufschlägen eingedeckt und brauchten viel Geduld, um gegen das abwehrstarke Bleidenstädter Team die Angriffe im Feld unterzubringen. Doch die Elzer Mädels - vom gegnerischen Trainer auch freundlich als „alte Frauen“ bezeichnet - hielten dem Druck stand, spielten in engen Situationen ihre ganze Erfahrung aus und holten sich nach verlorenem ersten Durchgang die nächsten drei Punkte. Gleichzeitig verlor das bis dahin ungeschlagene Team aus Hofheim auswärts gegen Nordenstadt und die Elzerinnen bauten ihre Tabellenführung aus.

Der zweite Advent war zum Ausruhen gedacht, die Elzer Mädels genossen ihre spielfreies Wochenende und starteten umso motivierter in ihren letzten Hinrundenspieltag in Hofheim. Hofheim gegen Elz - Dritter gegen Erster. Die Relegation im Mai hatten die TVE-Damen übrigens 3:0 verloren.

Und der letzte Hinrundenspieltag wurde zu einem dieser perfekten Spieltage, an denen fast alles funktioniert.
Die Elzer Mädels konnten sich auf ihre starken Aufschläge verlassen und übten hier schon ordentlich Druck auf den Gegner aus. Gleichzeitig blieb die eigene Annahme absolut stabil und ohne größere Aussetzer. Das Zuspiel war so variabel, dass die Angreiferinnen etliche Male quasi blockfrei den Ball versenken konnten. Die Angreiferinnen präsentierten sich mindestens genauso variabel, so dass auch mal der ein oder andere Lob gesetzt wurde um die gegnerische Abwehr zu verwirren. Die eigene Feldabwehr kratzte erstens so ziemlich jeden Ball vom Boden und bugsierte zweitens das Spielgerät so präzise zum Zuspieler, dass auch aus der Abwehr heraus ordentlich angegriffen und gepunktet werden konnte. So wurde das Spitzenspiel am dritten Advent zur Krönung einer absolut grandiosen Hinrunde. Mit 25:18, 25:15 und 25:18 siegten die Elzerinnen gegen den Hofheimer VC, dürfen sich ab sofort Herbstmeister schimpfen und stehen absolut verdient mit 24 Punkten und 24:2 Sätzen an der Spitze der Bezirksliga.

Nun trennen die TVE-Mädels noch zwei Trainingseinheiten und eine gemeinsame Weihnachtsfeier von ihrer wohlverdienten Winterpause. Dann steht allerdings nicht nur Ausruhen sondern auch Fit halten auf dem Programm. Denn nur eine Woche nach den Weihnachtsferien startet die Rückrunde mit dem nächsten Spitzenspiel. Am 16.1. geht’s zum Tabellenzweiten nach Nordenstadt.

Bis dahin wünschen wir allen Volleyballern und Volleyballerinnen, allen Lesern und Leserinnen und natürlich auch allen anderen Mitgliedern des TV Elz ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2016. Wir sehen uns im neuen Jahr in der Halle und freuen uns schon auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde.

Volleyball-Mädels gesucht vom 30.08.2015 23:05 Kerstin Schappert
Für unsere weibliche Nachwuchstruppe suchen wir - die Volleyballabteilung des TV Elz - Mädchen ab 10 Jahren, die Lust haben, die tolle Sportart Volleyball kennenzulernen. Wir bieten ein abwechslungsreiches Training mit viel Spiel und Spaß an. Die Trainingsgruppe besteht zur Zeit aus ca. 10 bis 12 Mädels und würde sich sehr über Verstärkung freuen. Anfängerinnen sind herzlich willkommen.

Also kommt einfach vorbei und macht mit. Das Volleyballtraining für Mädels findet nach den Sommerferien wieder jeden Dienstag von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Erlenbachhalle in Elz statt.

Volleyball - Schnuppertraining für Mädels vom 19.05.2015 13:13 Kerstin Schappert
Für den Neuaufbau einer weiblichen Jugendmannschaft suchen wir ab sofort wieder Mädels ab 10 Jahren, die Spaß und Freude am Mannschaftssport und vor allem Lust auf Volleyball haben. Also, wenn Ihr Interesse habt, schaut einfach mal vorbei. Das Training für Mädels findet ab jetzt wieder jeden Dienstag von 18:00 bis 20 :00 Uhr in der Elzer Erlenbachhalle statt. Kommt einfach rein und macht mit! Wir freuen uns auf Euch!

Damen 1 Doppelsieg zum Jahresstart vom 19.01.2015 08:49 Kerstin Schappert
Doppelsieg zum Jahresstart

Den Elzer Volleyballmädels ist ein Superstart ins neue Jahr gelungen. Am ersten Spieltag nach der Weihnachtspause gab es gleich zwei Siege auf einmal zu feiern. Während der Rest des Elzer Turnvereins beim Neujahrsempfang im Bürgerhaus zusammen kam und Sportler ehrte, durften die Mädels aus der Volleyballabteilung in der Erlenbachhalle zwei spannende Spiele gegen die Eintracht aus Wiesbaden und den TV Idstein genießen. Am Ende des Tages hatten sie sechs weitere Punkte auf ihrem Konto und behaupteten damit die Tabellenführung in der Bezirksliga West.

Doch bevor es überhaupt losgehen konnte, mussten die Elzerinnen erstmal ihr fast schon traditionelles Heimspielaufwärmprogramm in Form einer größeren Hallenputzaktion durchführen. Wie schon beim letzten Heimspiel im November präsentierte sich der Elzer Hallenboden in einem quasi unbespielbaren Zustand. Das Freitagstraining geriet zu einer grandiosen Rutschpartie, so dass klar war, dass es am Sonntag nicht ohne Wischen gehen würde. Hatte man beim Heimspiel im November das Ganze noch auf den tags zuvor durchgeführten Turnwettkampf inklusive Magnesia, Matten und Co geschoben, gab es am 18.1. nach gerade mal einer Woche Hallennutzung eigentlich keinen Grund für den desolaten Zustand des Fußbodens. Aber frau weiß sich ja zu helfen: Sie rückt eben nicht wie üblich 15 Minuten vor Hallenöffnung mit Sportutensilien in der Halle an, sondern 30 Minuten früher mit Sportutensilien, Schrubbern, Eimern, Wischern und Putzlappen. Wie frau sich aufwärmt, spielt ja auch keine Rolle - Hauptsache sie tut es. Trotzdem, es bleibt die Frage, warum das überhaupt sein muss. Und warum werden die Beschwerden der Volleyballerinnen eigentlich immer ignoriert? Und noch was: Könnten sie Volleyballmädels vielleicht einen Schlüssel für den Putzraum bekommen? Mit den großen Wischern würde alles viel schneller gehen. Und frau hätte mehr Zeit für das Aufwärmen mit dem Ball. Das macht einfach mehr Spaß!

Nun gut, um 14:00 Uhr war dann Anpfiff und die Spiele konnten beginnen. Furios starteten die TVE-Damen in den ersten Satz gegen die Wiesbadener Eintracht. Am Elzer Block war kein Vorbeikommen, Steffi und Mümmel legten zwei grandiose Aufschlagserien hin und schon stand es 21:5 für den TV Elz. Dass es so leicht nicht weitergehen würde, war jedem klar, doch der erste Durchgang wurde mit 25:14 trotzdem zu einer klaren Angelegenheit.

Auch im zweiten Satz ließen die Elzerinnen nur 14 Punkte zu, ehe sie sich im dritten Durchgang dazu entschlossen, die Mädels von der Eintracht auch ein bisschen mitspielen zu lassen. Die Gäste ließen sich nicht zwei Mal bitten und nahmen die Einladung dankend an. Volles Risiko im Wiesbadener Aufschlag reichte aus, um die Elzer Annahme zumindest phasenweise ins Wanken zu bringen, dann flatterten zwischenzeitlich auch mal die Nerven der TVE-Mädels - wenn auch ohne ersichtlichen Grund - und schon entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Wiesbadenerinnen am Ende des dritten Durchgangs mit 25:18 die Nase vorn hatten.
Mit nun wieder stabilerer Annahme, einigen sehenswerten Angriffen und starken Aufschlägen zeigten die Elzer Mädels dann aber im vierten Satz wieder, wer in der heimischen Erlenbachhalle das Sagen hat und ließen rein gar nichts mehr anbrennen. 25:15 hieß es nach 17 Minuten und der erste Heimsieg des Jahres 2015 war in trockenen Tüchern.

Und auch im zweiten Spiel brannte nichts an - so viel sei schon mal vorweg genommen. Dabei schien sich der TV Idstein viel vorgenommen zu haben. Die junge Mannschaft war mit einigen Fans und einem neuen ebenso breitschultrigen wie lautstarken Trainerassistenten angereist, um den Elzerinnen das Leben möglichst schwer zu machen. Schon beim Einschlagen wurde deutlich, dass das Team sich seit dem Hinspiel im September sehr gut entwickelt hat und in der Rückrunde ganz bestimmt mehr als die acht Punkte aus der Hinrunde sammeln wird. Mit dem Abstieg wird der Aufsteiger auf jeden Fall nichts zu tun haben! Der breitschultrige Trainerassistent machte übrigens vor allem der Elzer Libera das Leben schwer, in dem er ihr beim Aufwärmprogramm sämtliche angenommen Bälle seiner beiden Liberas genau vor die Füße rollte - dabei hätte die Elzer Libera auch gerne ein paar Aufschläge angenommen! Aber was soll's...?! Geht auch ohne.

Der erste Satz wurde angepfiffen und die Idsteinerinnen wirkten "heiß wie Frittenfett" - während die Elzerinnen einige Ballwechsel brauchten, um auf Temperatur zu kommen. Prompt sah man sich einem 4:9 Rückstand gegenüber, ehe Mümmel mit einer Aufschlagserie zum 12:9 zum ersten Mal dafür sorgte, dass es auf der Gästebank plötzlich etwas leiser wurde. Idstein konterte zum 16:14, dann packten die TVE-Mädels noch die nötige Schippe drauf und holten mit einigen starken Blockpunkten den 25:20 Satzgewinn.

Noch etwas selbstbewusster ging der TV Elz in den zweiten Durchgang, dieses Mal zeigten die Mädels von Beginn an, wo der Hammer hängt und mussten nicht erst einem Rückstand hinterher rennen. Das 3-4-Punktepolster war klein, doch es hatte Bestand bis zum Satzende. Der TV Idstein überzeugte übrigens in allen drei Sätzen mit einer unglaublich starken Feldabwehr, die keinen Ball verloren gab. Am 25:19 für den TV Elz im zweiten Durchgang konnte diese jedoch auch nichts ändern.

Der dritte und letzte Satz wurde dann zu einer klaren Angelegenheit. Auf Idsteiner Seite war es mittlerweile recht ruhig geworden. Die Elzerinnen packten nochmal ein paar richtig gute Aufschläge aus und der Monsterblock ließ nur wenige Bälle durch und so kamen die TVE-Mädels zu einem am Ende doch recht deutlichen 3:0 Sieg gegen eine starke Idsteiner Mannschaft, die noch vielen anderen Teams in der Bezirksliga das Leben schwer machen wird.
Weiter geht's erst in drei Wochen, wenn die Elzerinnen auswärts gegen Kriftel ran müssen. Bis dahin wird weiter fleißig trainiert, damit am 7.2. die nächsten drei Punkte eingesammelt werden können.

Es spielten und siegten in der Elzer Erlenbachhalle:

Claudia Reichenberger und Kathrin Baranowsky - Zuspiel
Kerstin Baum, Kerstin Kaß und Carolin Seiffert - Mitte
Anna Wünsche, Stefanie Klein und Antje Hentrich - Außen
Andrea Rösel und Romy Sommer - Diagonal
Kerstin Schappert - Libera
Rainer Gattinger - Coach

Damen 1 "Elz Angels" beim Apfellauf vom 30.06.2014 18:53 Kerstin Schappert
Sonntag, 29.06.2014, gegen 9:20 Uhr: Die "Elz Angels" treffen sich zum "Run an den Apfel" in Laubuseschbach. Unter diesem Motto findet nämlich einmal im Jahr der Apfellauf der Kelterei Heil statt. Die "Elz Angels", das sind die Volleyballengel vom TV Elz, genauer gesagt ein Teil davon. Volleyballer werden ja bekanntlich von allgemeiner Laufunlust geplagt, so dass nicht alle Mädels sich dazu durchringen können, beim "Run an den Apfel" dabei zu sein. Trotzdem machen sich am Ende immerhin neun Engel inklusive Coach Rainer auf den Weg in den Taunus.

"Wenn Engel reisen, lacht der Himmel."
Wenn Engel rennen, spart der Himmel sich zumindest den Regen für hinterher auf. Die Party danach fällt dann allerdings ins Wasser.

So viel zum Laufwetter.

Man trifft sich also an einem leicht feuchten Sonntag Vormittag im halbwegs trockenen Festzelt, nimmt die Startunterlagen in Empfang und bereitet sich schon mal mental auf den bevorstehenden Lauf vor. Rainer, Caro, Sabrina, Antje, Sandra und Tanja wollen sich um 10:00 Uhr auf die 5 km-Strecke begeben. Sie haben immerhin ein bisschen Lust auf Laufen. Viel Lust auf Laufen haben Kiki, Claudia und Kerstin, sie haben also noch etwas mehr Zeit und nehmen um 11:00 Uhr die 10 km in Angriff.
Die Zeit vergeht schnell, umziehen, Tasche abgeben, nochmal schnell für kleine Mädels oder Jungs... Huch, es geht ja schon los! Der Startschuss für den 5er fällt pünktlich und die ersten sechs Volleyballengel machen sich auf den Weg nach Weilmünster. Antje ist immer noch völlig schockiert darüber, dass sie nach dem 5 km-Gerenne die gleiche Strecke auch wieder zurück nach Laubuseschbach gehen muss. Tanjas Frage nach einem Pendelbus vom Ziel zurück zum Start müssen die erfahrenen Apfelläufer ebenfalls verneinen. ;-)

Während also die 5 km-Engel schon unterwegs sind, heißt es für den Rest erstmal warten. Warten, was trinken, immer noch warten, Schwätzchen halten. Irgendwann werden dann über's Mikro die Siegerzeiten des 5 km-Laufs durchgesagt. Kein Engel dabei. So was! ;-) Die schnellste Frau war nach ca. 18 Minuten im Ziel, der schnellste Mann war noch eine Minute schneller. Engel können vielleicht so schnell fliegen, so schnell rennen können sie nicht. Müssen sie aber auch nicht.

Um 11:00 Uhr ist es dann endlich so weit. Die 10 km-Läufer gehen auf die Strecke. Was nun folgt, ist eine sehr subjektive Schilderung des Laufs aus Sicht des Libero-Engels:
Es geht los. Der Pulk rennt über die Zeitnahme-Matten, es piept so schön und dann zieht sich das Feld auch schon auseinander. Die ganz Schnellen haben wahrscheinlich jetzt schon 500 m Vorsprung, oder so. Das allgemeine Getrappel auf dem Asphalt, eigentlich ein schönes Geräusch. "Erstmal schön locker loslaufen", denk ich mir. Kiki sagt noch was von "am besten jeder sein Tempo, oder?". "Klar, besser ist das wohl." Und schon ist sie weg. Kiki rennt los, wie von der Tarantel gestochen, Claudia hinterher. Ich frag mich jetzt schon, wie ich Kiki - wie am Freitag im Training von ihr gewünscht - die letzen zwei km tragen soll, wenn sie doch so schnell weg ist. Na ja, was soll's. Ein paar Minuten lang versuche ich noch den Anschluss zu halten. Nach dem ersten km brüllt auf einmal jemand hinter mir: "4:45!" "Um Gottes Willen, schneller als 5 min/km kann ich doch gar nicht laufen", fällt mir ein und nehme erstmal Tempo raus. Tempo finden ist angesagt. Vor mir tauchen drei T-Shirts mit der Aufschrift "Umkehren wäre ja jetzt auch blöd" auf. Och, ich finde, gerade jetzt würde es sich noch lohnen...

Km 2 und 3 sind ganz nett, ich hab' meinen Rhythmus gefunden, genieße die Atmosphäre, die Leute, die Dudelsackspieler, die Anfeuerungsrufe. Und ich warte auf das Schild. Welches Schild? Na, das Begrüßungsschild. Beim Apfellauf werden auf der Strecke alle Teams mit netten Sprüchen auf Schildern begrüßt. Das Schild für die "Elz Angels" ist bisher noch nicht aufgetaucht. Aber es wird schon noch kommen. Und dann tauchen sie plötzlich auf. Kurz nach km 3 stehen die anderen Engel an der Strecke und feuern uns laut an. Wie schön! Sie haben das Schild dabei: "Bei uns kommen die Engel nicht vom Himmel sondern aus ELZ. Willkommen Elz Angels." Cool!

Und weiter geht's. Die Anfeuerungsrufe haben mich dazu verleitet, die nächsten 500 m viel zu schnell zu rennen. Ganz schön anstrengend, auch wenn es nur bergab geht. Immer schön dran denken, dass man den Berg auch wieder hoch muss. Immerhin hole ich bei km 4 Claudia ein, die Kikis Tempo auch nicht mehr mitgehen konnte. Ich ziehe vorbei und frag mich, wann mir Kiki wohl entgegen kommt. Die drei Führenden sind schon längst durch. Kiki taucht dann in Weilmünster ca. 200 Meter vor dem Wendepunkt auf. Einmal abklatschen und weiter. Die 5 km Zwischenzeit liegt irgendwo knapp unter 27 Minuten. Länger als ne halbe Stunde will ich für den Rückweg bergauf nicht brauchen, nehme ich mir einfach mal vor.

Im Bergab-Laufen bin ich ja nicht so gut, weshalb mich auf dem letzten km vor der Wende ziemlich viele Läufer überholt haben. Obwohl ich den Schweineberg am Ortsausgang von Weilmünster sehr vorsichtig in Angriff nehme, sammel ich jetzt einen nach dem anderen wieder ein. Nach dem 6 km-Schild folgt dann wohl der längste km dieses Laufs. Dieses blöde 7 km-Schild will einfach nicht auftauchen. Mir ist langweilig. Das Ende meines Schnürsenkel schlägt ständig gegen den Timing-Chip. Nerviges Geräusch! Vor mir taucht ein "Laufschwan" auf. Komisch, die sieht gar nicht aus wie ein Schwan. Na ja, das Tempo passt ganz gut und ich hefte mich an ihren Hals, äääh, an ihre Fersen. Irgendwann passt das Tempo nicht mehr und ich muss überholen. Km 7 ist immer noch nicht da, Manno! Ich such mir die nächsten Waden, zwei hübsche Waden in nicht ganz so hübschen pinken Schuhen. Diesmal passt das Tempo ziemlich lange ziemlich gut. Da kommt endlich das Schild. Nur noch drei km, jetzt ist es wirklich nicht mehr weit. Km 8 geht dann auch etwas schneller rum, ich lauf immer noch den pinken Schuhen hinterher. Ich fang an, im Kopf bereits diesen Bericht zu schreiben und lasse die letzten km schon mal Revue passieren. Und dann taucht auch schon der Dudelsack-Spieler wieder auf. Er spielt "Loch Lomond", ein schottisches Volkslied, und irgendwie krieg ich Gänsehaut.

Km 9 ist rum. Nur noch ein km. Gleich ist es schon vorbei. Weil ich mich noch so gut fühle, ärgere ich mich kurz, dass ich nicht doch versucht habe, ein bisschen schneller zu laufen, aber egal. Soll ja auch Spaß machen und nicht nur weh tun. Der Vorteil ist, dass der letzte km sich ziemlich locker flockig anfühlt und wahrscheinlich sogar der schnellste von allen 10 km ist. Ca. 300 m vor dem Ziel tauchen die Engel wieder auf, machen einen Monsterlärm, feuern mich an wie die Wilden und verpassen mir die zweite Gänsehaut des Tages. Danke dafür! Die Anfeuerungsrufe beflügeln mich so sehr, dass ich einen Läufer aus Koblenz in verwaschenem hellblau, der sich schon seit einigen 100 Metern immer wieder nach mir umdreht, locker überhole. Das scheint ihn zu ärgern, er überholt und schaut wieder argwöhnisch über seine rechte Schulter. Ich lauf einfach mein Tempo weiter und überhole erneut. Das lässt der hellblaue Heini nicht auf sich sitzen, er schlägt zurück und zieht wieder an mir vorbei. Dann wird er langsamer, so dass ich mich wieder vor ihn setzen kann. Dann ist das verwaschene Hellblau plötzlich nicht mehr zu sehen. Da ich mich nicht ständig nach hinten umdrehe, merke ich nicht, dass er einfach dicht hinter mir bleibt, um dann 20 m vor dem Ziel zum Sprint anzusetzen und zwei Schritte vor mir die Linie zu überqueren. Muss wohl gut für's Ego sein, oder so. Die Uhr ist mir eigentlich egal, aber sie zeigt irgendwas mit 56:XX an.

Im Ziel hockt Kiki auf dem Boden, zusammen mit Claudias Kumpel Sascha. Er hat sie ins Ziel gezogen, so dass ich sie nicht tragen musste. Sehr praktisch. Wir warten auf Claudia, die ebenfalls noch unter 60 Minuten bleibt, obwohl ihr das hohe Anfangstempo doch etwas zu schaffen gemacht hat.

Damit laufen sämtliche Volleyballengel auf ihren jeweiligen Strecken schneller als 6 min/km. Die 5 km-Engel bleiben nämlich allesamt unter 30 Minuten. Wenn das mal kein tolles Ergebnis für eigentlich gar nicht oder nur ab und zu laufende Volleyballerinnen ist. Die "Elz Angels" sind zufrieden, ziehen sich um, streifen ihre Finishäär-Shirts über, machen es sich auf einer Bierzeltgarnitur gemütlich... und dann öffnet der Himmel seine Schleusen. Wenn Engel noch ein bisschen feiern wollen, ist das dem Wetter dann doch ziemlich egal. Unterm Schirm lässt es sich aber aushalten, das Stöffsche im Gerippte schmeckt und die Musik von Peter Grün macht ebenfalls Laune. Die Volleyballengel warten noch die Siegerehrung ab und machen sich dann nach einem sehr schönen Lauftag auf den Heimweg.

Die Teamwertung gewinnt übrigens die LG Brechen vor dem LC Mengerskirchen und dem verwaschenen hellblauen Lauftrupp aus Koblenz. "Meddy's (mit Deppenapostroph) Lauf- und Walkingtreff" nennen die sich. Sie sind mit einem riesengroßen Laufrudel in Laubuseschbach angetreten und gewinnen damit zwar nicht die Teamwertung, aber immerhin beide Sonderpreise. Nämlich den für die größte Gruppe und die "Frauen-Power-Wertung". "Frauen-Power" ist der Sonderpreis für die Gruppe mit den vier schnellsten Frauen - eine Chance für langsame Männer, auch etwas zu gewinnen. Damit dürfte klar sein, warum der hellblaue Heini im Zielsprint partout nicht überholt werden wollte. Der hat nur schnelle Mädels in seinem Lauftreff und wollte endlich mal wissen, wie es sich anfühlt eine Frau zu überholen.

Schön war's in Laubuseschbach. Das darf gerne wiederholt werden. 2015 dann vielleicht sogar mit noch mehr Engeln auf oder neben der Strecke.

Damen 1 Das große Saisonfinale vom 28.02.2014 09:23 Kerstin Schappert
Das Saisonfinale daheim, es war einfach sensationell! Heimspiele sind sowieso immer die schönsten Spiele, aber der letzte Heimspieltag der Saison 13/14 war wirklich ein ganz besonderer. Viele Zuschauer waren zum großen Saisonfinale erschienen, in dem die Elzer Volleyballmädels es nochmal ordentlich krachen lassen wollten. Und es krachte in der Elzer Erlenbachhalle, und zwar so richtig! Um es gleich vorweg zu nehmen: Die TVE-Mädels sind in diesem Jahr immer noch unbesiegt. Die 2014er Serie hat gehalten. Sechs Punkte heimsten die Elzerinnen am Sonntag ein, drei davon holten sie im absoluten Spitzenspiel gegen den bis zu diesem Spieltag noch ungeschlagenen Tabellenführer vom VC Wiesbaden 4. Und auch gegen den TuS Kriftel 2 konnte ein klarer Sieg herausgespielt werden.


Die TVE-Mädels wollten ihr Saisonfinale einfach nur genießen und am letzten Spieltag noch einmal mit viel Spaß und Begeisterung dem großen Favoriten aus Wiesbaden Paroli bieten. Dass in diesem Spiel alles möglich war, war aber auch klar. Immerhin war der TV Elz in der Hinrunde die einzige Mannschaft, die dem VCW wenigstens einen Punkt abnehmen konnte. Und an diesem Sonntag hatten die Elzerinnen nichts zu verlieren. Platz drei war gesichert, Platz zwei quasi nicht mehr zu erreichen. Die besten Voraussetzungen also, um ohne Druck aufspielen zu können. Und genau das könnte am Ende den Ausschlag gegeben haben. Während der TV Elz nämlich locker loslegen konnte, brauchte der VCW 4 noch einen Sieg, um sich die Meisterschaft vorzeitig zu sichern.

Ganz so "locker" wie erhofft, lief es dann allerdings im ersten Durchgang nicht. War der Start noch ganz ordentlich und der TV Elz bis zum 11:11 auf Augenhöhe mit dem Gegner, konnte der VCW zur Mitte des Satzes auf 21:11 davon ziehen. Die Elzerinnen bissen sich am starken VCW-Block die Zähne aus. Dagegen konnte auch die Angriffssicherung nichts ausrichten, da der Ball manchmal schneller auf dem Boden war als die TVE-Angreiferinnen. Es war fast zum Verzweifeln, aber genau das taten die Elzer Mädels nicht. Sie fanden langsam wieder ins Spiel, konnten aber den Satz nicht mehr drehen. 19:25 hieß es nach 22 Minuten.

Der zweite Durchgang geriet zu einem wahren Krimi. Der TV Elz lag dauerhaft mit ein, zwei Pünktchen hinten, geriet zum Satzende hin fast aussichtslos mit 17:22 in Rückstand, ehe eine Auszeit gerade noch rechtzeitig die Wende im Spitzenspiel einläutete. Die TVE-Mädels verkürzten auf 21:22 und hatten kurze Zeit später bei 24:23 ihren ersten Satzball. Diesen und einen weiteren konnte der VCW noch abwehren, ehe der zweite Satz mit 27:25 an den TV Elz ging.

Und nun ließen es die Elzerinnen tatsächlich krachen. Spätestens ab dem dritten Satz drückten sie dem Spitzenspiel ihren Stempel auf, während sich beim VCW Verunsicherung breit machte. Zwar präsentierte sich der Tabellenführer weiterhin stark im Angriff, doch die Elzer Block- und Feldabwehr fand immer besser ins Spiel und konnte viele hart geschlagene Bälle entschärfen. So punkteten die Elzerinnen nicht mehr nur aus der eigenen stabilen Annahme heraus sondern eben auch aus der Abwehr. Frei nach dem Motto "Wenn nix mehr geht, geht Block anschlagen" konnte der starke VCW-Block immer wieder überwunden werden. Als dann auf VCW-Seite neben der Eigenfehlerquote auch noch der Diskussionsbedarf mit dem Schiedsrichter stieg, wurde der dritte Durchgang mit 25:20 fast schon zu einer klaren Angelegenheit für den TVE.

Nach der sah es im vierten Durchgang beim Stand von 22:18 für den TV Elz ebenfalls aus. Dann flatterten auch bei den Elzerinnen kurz die Nerven. Es machte sich wohl die Angst vorm Gewinnen breit, als es plötzlich nur noch 24:23 stand, aber mit der 2:1 Satzführung im Rücken, dem manchmal nötigen Quäntchen Glück und einer großen Portion Kampfbereitschaft konnten die Elzerinnen ihren zweiten Matchball nutzen und das Spiel mit 3:1 gewinnen. Als der letzte Elzer Angriff ins gegnerische Feld tropfte, kannte der Jubel keine Grenzen.

Ob die Elzerinnen sich nun "Meisterbezwinger" nennen dürften, wird sich erst in zwei Wochen entscheiden, wenn der VCW 4 zum entscheidenden Spiel um die Meisterschaft beim Tabellenzweiten TuS Nordenstadt antreten muss. Wir wünschen dem VCW von hier aus schon einmal viel Erfolg! Denn am Ende der Saison Dritter und gleichzeitig einziger "Meisterbezwinger" zu sein, wäre ziemlich cool. Und schon wieder ein Grund für neue Einspiel-T-Shirts... ;-)

Die Geschichte vom zweiten Spiel des Tages ist schnell erzählt. Der TuS Kriftel 2 war nach dem sicheren Klassenerhalt ohne seine erfahrenen Damen und mit einer reinen U16-Jugendmannschaft angereist, um sich für die bevorstehende Hessische Meisterschaft einzuspielen. Das junge Team hielt das ganze Spiel über sehr gut dagegen, war aber in der Annahme noch nicht stabil genug, um den Elzer Mädels wirklich gefährlich zu werden. Vor allem der erste Durchgang war mit 25:11 für den TV Elz eine ganz deutliche Angelegenheit.

Während bei den Elzerinnen nun langsam die Beine schwer wurden und die Konzentration nachließ, steigerte sich der TuS und gestaltete die folgenden zwei Sätze wesentlich spannender. Ein ums andere Mal konnte Kriftel schöne Spielzüge aufbauen und gut platzierte Angriffe schlugen immer häufiger im Elzer Spielfeld ein. Trotzdem ließen die TVE-Mädels nichts anbrennen, präsentierten sich in Aufschlag und Annahme konstanter als der Gegner, kämpften sich durch das Spiel und holten sich auch die Sätze zwei und drei mit 25:18 und 25:19.

Und mit diesem grandiosen Saisonfinale daheim ist die Saison 13/14 für den TV Elz auch schon zu Ende. Die Elzerinnen müssen nun noch zwei Spieltage lang zuschauen, wenn der Meister der Bezirksliga und der Absteiger in die Kreisliga ausgespielt werden.
Die TVE-Mädels haben eine wirklich starke Saison gespielt. Elf Siege bei gerade mal drei Niederlagen werden am Ende höchstwahrscheinlich zu Platz drei reichen und damit wieder zum vorsorglichen Relegationsspiel gegen den Dritten der Bezirksliga Ost. Und auch dort soll am 5. oder 6. April die 2014er Siegesserie fortgesetzt werden.

Ein tolles und spannendes Saisonfinale in der Elzer Erlenbachhalle spielten:

Claudia Reichenberger und Elke Meister - Zuspiel
Carolin Seiffert und Kerstin Baum - Mittelblock
Sabrina Seiberl und Stefanie Klein - mal Mittelblock, mal Außenangriff
Tanja Schmidt, Antje Hentrich und Tina Krämer - Außenangriff
Kerstin Schappert - Libera
Andrea Rösel - Diagonal (und nicht mehr überragende Spielertrainerin, sondern "nur noch" überragende Spielerin)

Wie immer erstaunlich ruhig blieb:

Rainer Gattinger - Trainer (der die Elzer Mädels in dieser Saison topfit gemacht und mit dem nötigen Selbstbewusstsein ausgestattet hat)

Danke Mädels und Rainer für die tolle Saison!!

Damen 1 Unbesiegt! vom 09.02.2014 11:12 Kerstin Schappert
Die Elzer Damen sind noch unbesiegt. Nein, nicht in dieser Saison. Aber immerhin in diesem Jahr. Das ist doch auch mal was. Nachdem im Januar bereits Eintracht Wiesbaden und VC Wiesbaden 5 geschlagen werden konnten, beendeten die TVE-Mädels gestern Nachmittag ihre Wiesbaden-Tour mit dem dritten Sieg in Folge gegen SW Wiesbaden 2.


Es war ein 3:0 Sieg im Schnelldurchgang. Gerade einmal 62 Minuten dauerte das Match gegen die Mannschaft, die vor zwei Wochen noch dem Tabellenführer VCW 4 einen Satz und dem Drittplatzierten Nordenstadt einen ganzen Punkt abgetrotzt hatte.

Bis zum 17:17 im ersten Durchgang war es noch ein Match auf Augenhöhe, vor allem weil der Elzer Block nicht konsequent genug zupackte während der Elzer Angriff zu häufig in selbigem hängen blieb. Caro legte dann mit einer Aufschlagserie zum 24:17 den Grundstein für den Satzgewinn.

Starke Aufschläge sollten auch in den folgenden zwei Sätzen dafür sorgen, dass der TV Elz nichts mehr anbrennen ließ. Vor allem Kiki und Caro legten längere Serien hin, die die Wiesbadener Annahme immer wieder in Bedrängnis brachten. Hinzu kam der immer besser werdende Block sowie eine stabile Annahme, die ein variables Angriffsspiel ermöglichte. Kurz: Es lief einfach rund bei den TVE-Damen, die damit viel Selbstvertrauen für ihr Saisonfinale sammelten.

Am 23.2. kommt der unbesiegte Tabellenführer in die Elzer Erlenbachhalle. Der VC Wiesbaden 4 kann an diesem Spieltag die Meisterschaft klar machen und ist bereit dafür "an die Schmerzgrenze zu gehen". Die Elzerinnen und ihr Trainer Rainer Gattinger werden ihrerseits alles geben, um den Aufstiegskampf nochmal ein wenig spannend zu machen und die 2014er Siegesserie fortzusetzen.
Im zweiten Spiel des Tages wartet dann mit dem TuS Kriftel 2 ein weiterer starker Gegner.

Zuschauer sind am Sonntag, dem 23.2.2014 ab 14:00 Uhr herzlich willkommen.

Damen 1 7. Spieltag: Spitzenspiel, die Zweite vom 04.12.2013 16:43 Kerstin Schappert
Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen mussten die Elzerinnen auswärts zum Spitzenspiel ran. Und zum zweiten Mal gingen sie als Verlierer vom Platz. Im Duell des Tabellenzweiten gegen den Dritten - TV Elz gegen TuS Nordenstadt - zog der TVE den kürzeren und musste eine recht deutliche 1:3 Niederlage hinnehmen.
Gegen den starken Aufsteiger aus Nordenstadt spielten die Elzer Mädels zwar munter mit, schafften es aber kaum, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Lediglich im dritten Durchgang, den die Elzerinnen für sich entscheiden konnten, wurde es das erwartete Match auf Augenhöhe. Alle anderen Sätze gingen klar an die Heimmannschaft, die im Angriff effizienter und mit weniger Eigenfehlern agierte, während die Elzerinnen trotz stabiler Annahme kaum einen Ball im gegnerischen Feld unterbringen konnten.

Damit büßen die TVE-Damen ihren zweiten Tabellenplatz ein und dürfen in weniger als zwei Wochen zum nächsten Spitzenspiel ran. Das Rückspiel gegen Nordenstadt steht schon, dann aber in heimischer Halle. Ebenfalls zu Gast in der Erlenbachhalle ist die TG Winkel. Am Sonntag, dem 15.12. um 14:00 Uhr geht's los. Also dann, auf ein Neues!

Damen 1 5. Spieltag: Spitzenspiel vom 18.11.2013 22:13 Kerstin Schappert
Am Sonntag war Spitzenspielzeit in Wiesbaden. Der Tabellenführer VCW 4 traf auf den Verfolger vom TV Elz. Beide Teams waren bis zu diesem Spieltag noch ungeschlagen und ohne Punktverlust und beide Teams wollten natürlich ihre Siegesserie fortsetzen. Was die zahlreich erschienenen Zuschauer in der Halle am 2. Ring dann geboten bekamen, war eine sehr spannende und gute Bezirksliga-Partie über die volle Länge von fünf Sätzen, aus der am Ende der VCW als Sieger hervorging. Der TV Elz konnte immerhin einen Punkt aus der Landeshauptstadt enführen.

Den besseren Start in das Match erwischten die Elzer Damen, die sich von Beginn an recht deutlich absetzen konnten und eine vier bis fünf Punkteführung bis zum Satzgewinn behaupteten. Mit 25:20 ging der erste Durchgang an den TV Elz.

Leider offenbarten die Elzerinnen in den folgenden zwei Durchgängen große Schwächen in der Annahme, dazu häuften sich die Aufschlagfehler und auch in allen anderen Elementen stieg die Eigenfehlerquote deutlich an. Das hatte zwei klare 17:25 Satzverluste zur Folge und mit dem 1:2 Satzrückstand machte sich Ratlosigkeit breit. Der sonst so ruhige Trainer musste deutliche Worte finden, um den Elzer Kampfgeist wieder zu wecken.

Doch die Ansprache zeigte Wirkung. Viel besser starteten die TVE-Mädels in den vierten Durchgang. Den Tie-Break vor Augen wurde mit stabilerer Annahme der Angriffsdruck erhöht und auch der Block sorgte für den ein oder anderen Punkt. Im Aufschlag wurden nicht nur weniger Fehler gemacht sondern auch mehr direkte Punkte erzielt. Die beiden einzigen Asse des Spiels zählten die Elzerinnen eben in diesem vierten Durchgang. Mit 25:18 holte sich der TV Elz den Satzausgleich und rettete sich in den Tie-Break.

Hier ging es bis zum 4:4 immer hin und her, dann waren es drei Annahmefehler in Folge, die am Ende den fünften Satz entscheiden sollten. Bei 8:5 aus VCW-Sicht wurden die Seiten gewechselt und von dieser kurzen Schwächephase erholten sich die Elzerinnen nicht mehr. Bei 14:11 hatte der VCW drei Matchbälle. Die TVE-Damen gaben nicht auf und konnten zwei Matchbälle abwehren ehe ein Elzer Aufschlagfehler für das 15:13 sorgte und damit die 2:3 Niederlage besiegelte.

Für den VCW 4 ist die Hinrunde damit schon beendet. Nach sieben Siegen in sieben Spielen sind sie nun mit 20 Punkten alleiniger Spitzenreiter der Bezirksliga. Die Elzerinnen, die mit dieser Tie-Break-Niederlage immerhin einen Punkt für ihr Konto holen konnten, folgen mit 13 Punkten, müssen aber auch noch zwei Hinrundenspiele absolvieren und können mit zwei Siegen wieder den Anschluss an die Tabellenspitze herstellen. Nächste Woche geht's erstmal zum VCW 5, der heute gegen Winkel seinen ersten Saisonsieg feiern konnte. Dann wollen die Elzerinnen nicht nur einen sondern drei Punkte aus der Halle am 2. Ring entführen.

Damen 1 Hauptsache gewonnen! vom 29.09.2013 18:29 Kerstin Schappert
Der Titel dieses Spielberichts lässt es schon erahnen: Die TVE-Damen haben sich heute nicht mit Ruhm bekleckert. Sie haben gegen den Aufsteiger von der TG Winkel gewonnen. Mit 3:0 sogar. Doch wenn man sich die einzelnen Satzergebnisse anschaut (25:23, 25:19, 25:23), sieht man schon, dass die Elzer Mädels sich unnötig schwer taten.

Dabei war es vor allem der hohen Eigenfehlerquote geschuldet, dass es phasenweise recht eng zuging. Hinzu kam noch die Tatsache, dass die Angreifer kaum einen Ball auf den Boden brachten und direkte Punktchancen nicht genutzt werden konnten. Vor allem die einfachen Dankebälle wurden häufig verschenkt. Am Ende gewannen die Elzerinnen, weil sie doch ein paar Fehler weniger machten als die Mädels von der TG Winkel.

Nun gut, gewonnen ist gewonnen und nach dem "wie" fragt wohl irgendwann niemand mehr. Aber es liegt noch viel Arbeit vor den TVE-Damen. Sie wissen, dass sie sich steigern müssen, wenn sie nächste Woche gegen Kriftel den nächsten Sieg einfahren wollen. Und sie werden sich steigern. Versprochen!

Es spielten in der Rheingau-Schule in Geisenheim:

Claudia Reichenberger und Elke Meister - Zuspiel
Carolin Seiffert, Kerstin Baum und Stefanie Klein - Mittelblock
Antje Hentrich, Sandra Schmidt und Tina Krämer - Außenangriff
Andrea Rösel und Tanja Schmidt - Diagonal
Kerstin Schappert - Libera
Rainer Gattinger - Trainer

Damen 1 Saisonrückblick Damen 1 vom 18.03.2013 14:49 Kerstin Schappert
Die Saison ist zu Ende. Zwölf Spieltage liegen hinter den Damen 1, die die Runde mit einer 0:3 Niederlage gegen den VC Wiesbaden 4 abschlossen. Da es von diesem letzten Spieltag nicht allzu viel Schönes zu berichten gibt, wollen wir heute einfach mal ein wenig auf die komplette Saison zurück schauen - eine Saison, in der die TVE-Damen endlich ihr Potenzial zeigen konnten und am Ende auf einem Tabellenplatz landeten, mit dem vor Rundenbeginn niemand gerechnet hätte.

Zu Beginn der Saisonvorbereitung schrieb Mittelblockerin Steffi mal in einer E-Mail: "Dieses Jahr rocken wir die Halle - aber so richtig!" Sie sollte Recht behalten, auch wenn der Saisonstart etwas holprig war.

1. Spieltag - Heimspiel gegen TG Naurod 2 und VC Liederbach

Große Gegensätze am ersten Heimspieltag in Frickhofen. Die Elzerinnen haben einige Ausfälle vor allem im Mittelblock zu beklagen und müssen gegen Aufsteiger Naurod sowie Absteiger Liederbach antreten. So deutlich, wie das 3:0 gegen die junge TGN-Mannschaft ausfällt, so deutlich verlieren die Damen 1 gegen den VCL. 2:2 Punkte, 5. Platz, Saisonstart mit Pflichtsieg und quasi vorhersehbarer Niederlage geglückt.

2. Spieltag - Auswärts gegen Hofheimer VC

Auf geht's weiter nach Hofheim. Gegen den letztjährigen Zweiten gibt's die nächste klare 0:3 Niederlage. Die Elzerinnen wollen viel, aber es gelingt wenig. Hofheim lässt aber auch einfach nichts zu. Gegen die sehr gut eingespielte und erfahrene Mannschaft gibt es nichts zu holen. 2:4 Punkte, 6. Platz, und bei einigen macht sich schon die Angst vor dem nächsten Abstiegskampf breit. Warum eigentlich? Die wichtigen Spiele kommen doch erst noch!

3. Spieltag - Auswärts gegen VC Goldener Grund

Das ist eines dieser wichtigen Spiele. Und abgesehen vom Fehlstart und einem unnötigen Satzverlust zu Beginn des Spiels, lassen die Elzer Mädels hier auch nichts anbrennen. 3:1 gewinnen die Damen 1 und gleichen damit vor der langen Spielpause im Herbst ihr Punktekonto aus. 4:4 Punkte, 6. Platz, eigentlich läuft doch alles wie geplant.

4. Spieltag - Heimspiel gegen VC Wiesbaden 4 und SG Aumenau/Villmar

Vor dem zweiten Heimspieltag der Saison liegen sechs Wochen Spielpause, die die Elzerinnen für intensives Training nutzen. Im letzten Freitagstraining dann noch ein Freundschaftsspiel gegen den Tabellenführer (und mittlerweile auch Meister) der BOL aus Bleidenstadt. Vier Sätze werden gespielt, die die Elzerinnen alle verlieren - aber sie sehen gegen das starke TSV-Team wirklich nicht schlecht aus und holen sich hier viel Sicherheit und Spielpraxis für den kommenden Spieltag. Und das zahlt sich aus. Gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer vom VCW erkämpfen sich die TVE-Mädels einen Sieg im Tie-Break, gegen das Schlusslicht Aumenau/Villmar gibt's den eingeplanten 3:0 Pflichtsieg. 8:4 Punkte, 4. Platz, plötzlich dringen die TVE-Damen in Tabellenregionen vor, die noch keine Elzerin je zuvor gesehen hat.

5. Spieltag - Auswärts gegen VC Wiesbaden 5

Beim VCW 5 weiß man nie so genau, was einen erwartet. In Komplettbesetzung können die jungen Mädels jeden schlagen. Wenn die Leistungsträgerinnen fehlen, stehen etliche noch jüngere Nachwuchstalente auf anderen Feldseite, die zwar auch jedem Gegner ordentlich Paroli bieten können aber am Netz noch körperlich unterlegen sind. Am 25.11. fehlen beim VCW zwei der Leistungsträgerinnen - sie nehmen an der Nationalkadersichtung in Berlin teil. Die Elzerinnen, die in der Saison 11/12 gegen VCW 5 noch zwei mal sang- und klanglos untergegangen sind, nutzen ihre Chance und gewinnen klar und deutlich mit 3:0. Und das liegt nicht nur daran, dass der VCW ersatzgeschwächt antritt. Nein, die TVE-Mädels machen auch einfach ein richtig gutes Spiel. Sie sind im November 2012 quasi in Hochform. 10:4 Punkte, 4. Platz, das sieht ja jetzt schon richtig gut aus!

6. Spieltag - Hinrundenabschluss bei SW Wiesbaden 2

Zum Hinrundenabschluss in Wiesbaden bei den Schwarz-Weißen hält der Winter Einzug in Deutschland. Erst rutschen die Elzer Mädels über die A3 nach Wiesbaden, verlieren dabei irgendwo im Schneegestöber ihre Hochform vom November und landen dann auch noch in einer Halle, in der die Heizung ausgefallen ist. Das Spiel gegen SW in der schnell organisierten Ersatzhalle verblasst dann fast schon neben so viel erwähnenswertem Chaos am letzten Spieltag der Hinrunde. Aber auch wenn die Novemberform nicht mehr ganz vorhanden ist, das Kämpfen haben die Damen aus Elz nicht verlernt und gewinnen in einem nicht unbedingt hochklassigen Spiel 3:1. Es geht halt nicht immer schön, manchmal zählt auch einfach nur der Sieg. 12:4 Punkte, immer noch Platz vier und die beste Hinrunde aller Zeiten.

7. Spieltag - Heimspiel gegen Hofheimer VC und SW Wiesbaden 2

Nach der erfolgreichen Hinrunde haben sich die Elzer Mädels einiges vorgenommen und wollen im Rückspiel endlich mal den Hofheimer VC ärgern. Aber wieder will der TVE sehr viel und es gelingt sehr wenig. Wieder lässt Hofheim nicht viel zu. Das Team ist einfach schwer zu knacken. Nur Liederbach hat das in dieser Saison geschafft. Den Elzerinnen ist gegen Hofheim noch nicht mal ein Satzgewinn gegönnt. Und nach dem 0:3 wird dann auch das zweite Spiel gegen die Schwarz-Weißen etwas schwerer als erhofft. Im Rückspiel muss der TVE sogar in den Tie-Break, gewinnt am Ende aber mit 3:2 und geht mit 14:6 Punkten und immer noch Platz vier in die Winterpause.

8. Spieltag - Auswärts gegen VC Liederbach

Und nach der Winterpause wartet mit Liederbach auch gleich der nächste harte Brocken. Fiel im Hinspiel der halbe Mittelblock aus, so ist in diesem Rückspiel der Außenangriff sehr dünn besetzt. Und wieder müssen die Elzerinnen nach einer langen Spielpause gegen Liederbach spielen. Das Ergebnis ist eine 1:3 Niederlage, bei der der TVE ungefähr zwei Sätze lang mithalten kann. Am Ende des Spieltages steht die Erkenntnis, dass gegen die Spitzenteams der Liga eben auch eine Spitzenform her muss, um eine Chance auf den Sieg zu haben. 14:8 Punkte, 4. Platz und mit dem Abstiegskampf haben die Elzerinnen übrigens schon lange nichts mehr zu tun.

9. Spieltag - Auswärts gegen SG Aumenau/Villmar

Vor einer weiteren vierwöchigen Spielpause wartet mit der SG wieder ein Gegner, gegen den ein Sieg einfach Pflicht ist. Besonders schön wird das Spiel nicht, aber der 3:0 Sieg ist auch zu keinem Zeitpunkt gefährdet. 16:8 Punkte, 3. Platz. Ja genau, 3. Platz! Die Elzerinnen besteigen das Treppchen, noch nicht wissend, dass sie es auch bis zum Saisonende nicht mehr verlassen werden.

10. Spieltag - Auswärts gegen TG Naurod

Das nächste Spiel aus der Kategorie "Nicht schön, aber selten". Am meisten ärgert man sich beim TV Elz über einen absolut unnötigen Satzverlust, der weniger am guten Spiel der TG als am eigenen Unvermögen liegt. Aber was soll's - Sieg ist Sieg. Platz drei wird auch gefestigt, weil die direkte Konkurrenz verliert. Also, was will man mehr? 18:8 Punkte, 3. Platz. Ja, immer noch 3. Platz. Cool!

11. Spieltag - Heimspiel gegen VC Wiesbaden 5 und VC Goldener Grund

Durch Krankheit, Urlaub und Abitur sieht die Vorbereitung für diesen wichtigen Spieltag mau aus. Entsprechend niedrig sind die Erwartungen. VCW 5 tritt in Bestbesetzung an und irgendwie finden die TVE-Mädels plötzlich ihre Novemberhochform wieder. Der 3:1 Sieg ist trotz eines Hängers im dritten Satz nie gefährdet. Die Elzerinnen machen dabei eines ihrer besten Saisonspiele. Das kostet zwar viel Kraft und das zweite Spiel gegen VCGG ist nicht mehr ganz so glanzvoll, am zweiten 3:1 Sieg des Tages ändert das aber nichts. Damit ist Platz drei endgültig gesichert. 22:8 Punkte, 3. Platz! Juhuuuu!!! Wir dürfen Relegation spielen!

12. Spieltag - Auswärts gegen VC Wiesbaden 4

Tja, der letzte Spieltag, er hätte so schön werden können. Einfach noch mal spielen, Spaß haben und gewinnen und damit die Saison erfolgreich beenden. 24 Punkte hätten bedeutet, dass die Elzerinnen doppelt so viele Punkte holen wie in allen anderen Jahren zuvor. Vielleicht wäre das einfach zu viel des Guten gewesen. Im Spiel gegen den VCW 4 haben die TVE-Mädels im ersten Satz kein Glück, im zweiten kommt auch noch Pech dazu und im dritten Satz gelingt gar nichts mehr. Schade, dass sie sich so unter Wert verkaufen und die Saison mit einer so klaren Niederlage beenden. 22:10 Punkte, 3. Platz! Die Niederlage ändert nichts daran, dass die Damen 1 ihre beste Bezirksliga-Saison aller Zeiten hingelegt haben. Und beim Relegationsspiel gibt es dann noch eine zweite Chance, die Saison positiv zu beenden.



Gratulation geht an den Hofheimer VC, der verdient Meister der Bezirksliga geworden ist und damit in die Bezirksoberliga aufsteigt. Dem VC Liederbach viel Erfolg bei der Relegation. Vielleicht klappt es ja doch noch mit dem direkten Wiederaufstieg.

Mit der TG Naurod und der SG Aumenau/Villmar müssen die beiden Aufsteiger nach nur einjährigem Gastspiel in der Bezirksliga den Weg zurück in die Kreisliga antreten.

Und die TVE-Damen erfreuen sich einfach noch ein paar Wochen an ihrem dritten Platz. Wer weiß, was nächste Saison passiert. Dann werden die Karten neu gemischt und die Liga wird vielleicht auch wieder stärker besetzt sein als in diesem Jahr.

Für den TV Elz spielten in der Saison 2012/13:

Andrea Rösel - Spielertrainerin, sowie Mittelblock und Außenangriff
Claudia Reichenberger und Elke Meister - Zuspiel
Carolin Seiffert, Gina Milbratz und Stefanie Klein - Mittelblock
Tina Krämer, Sabrina Seiberl, Sandra Schmidt, Antje Hentrich und Johanna Schmaus - Außenangriff
Tanja Schmidt und Romy Sommer - Diagonal
Kerstin Schappert - Libera
Stefan Meister - immer mal wieder als Trainer an der Seitenlinie

Damen 1 Rutschpartie vom 09.12.2012 23:31 Kerstin Schappert
Punktspiele zwischen dem TV Elz und SW Wiesbaden 2 sind ja mittlerweile geradezu prädestiniert dafür, ein wenig chaotisch zu verlaufen. Das könnte man zumindest meinen, wenn man Revue passieren lässt, was heute schon wieder so alles passiert ist. Aber was soll's - immer nur ohne größere Vorkommnisse in der Halle ankommen, spielen und die Punkte mit nach Hause nehmen wäre ja auch langweilig. Um es vorweg zu nehmen: Die Punkte haben die TVE-Mädels mitgenommen. Man wühlt sich schließlich nicht durch das Schneegestöber auf der A3, um dann der Heimmannschaft den Sieg zu überlassen. Auch wenn es im ersten Durchgang zunächst danach aussah...

Aber vielleicht sollten wir mal von vorn anfangen.
Sonntag morgen, 7:15 Uhr: Die TVE-Mädels klettern so nach und nach aus dem Bett - schließlich will man sich um 9:00 Uhr treffen, um nach Wiesbaden zu fahren - schauen aus dem Fenster und sehen nichts mehr außer "weiß". Ok, es war Schnee gemeldet, aber so viel??? Der Versuch, den Hof von der weißen Pracht zu befreien scheitert kläglich. Sie fällt einfach schneller, als man sie beiseite schieben kann.

Nun beginnt man schon sich zu fragen, ob man sich wirklich durch das Schneechaos wühlen muss, für ein Bezirksliga-Volleyballspiel. Ein Blick auf die Wetterkarte lässt die Verunsicherung noch größer werden. Regen ist angesagt. Schön - wenn der am Nachmittag auf den gefrorenen Boden fällt, kommen wir vielleicht morgens heil in Wiesbaden an, aber später nicht mehr nach Hause.

Ein paar Telefonate später ist klar: Eine Regelung, dass bei solch widrigen Wetterverhältnissen Spieltage eventuell abgesetzt werden können, gibt es nicht. Wer nicht zum Spiel fährt, verliert kampflos und wird wegen Nichtantretens bestraft. Fein, dann setzen sich die Elzer Volleyballmädels eben einfach mal ins Auto und probieren ihr Glück. Sie wühlen sich durch das Schneegestöber, die hochwinterlichen Verhältnisse sorgen dafür, dass sie nur langsam vorwärts kommen, aber sie kommen vorwärts. Immerhin. Um 10:25 Uhr erreichen sie endlich die Wiesbadener Comeniusschule, erstmal erleichtert, dass nichts passiert ist. Dumm nur, dass nicht nur draußen hochwinterliche Verhältnisse herrschen. Auch in der Halle hat der Winter Einzug gehalten, nur eben ohne die weiße Pracht. Heizung kaputt!

Spontan weicht man auf eine andere Wiesbadener Halle aus: Die Halle am 2. Ring. Das ist doch mal was. Blöd ist zwar, dass man schon wieder ins Auto steigen muss, aber schön, dass das Spiel jetzt in einer hohen Halle statt findet. Noch schöner, dass man die Rutschpartie, die vorher auf der Straße statt fand, nicht in der Comeniusschule weiter führen muss. Die Halle ist ja bekannt dafür, dass der Boden nicht unbedingt angenehm zu spielen ist.

12:00 Uhr: Das Spiel kann beginnen. Endlich! Mit einer Stunde Verspätung pfeifen die Mädels vom Goldenen Grund, die noch eine Wiesbadener Halle mehr abgefahren haben, bis sie schließlich am richtigen Spielort gelandet sind, die Begegnung SW Wiesbaden 2 gegen den TV Elz an. Zum Spiel selbst bleibt nicht mehr allzu viel zu sagen. Es ist zäh, es ist ein Kampf, manchmal auch mehr ein Krampf, aber irgendwie schaffen es die Elzerinnen nach einem totalen Fehlstart - offensichtlich waren Selbstvertrauen und Sicherheit im Schneegestöber verloren gegangen - in dieses Spiel zu finden. Mit 17:25 geht der erste Durchgang verloren. 0:8 liegt man im zweiten schon hinten, als man endich den Kampf aufnimmt. Schön ist es nicht immer anzusehen, was da auf dem Feld passiert, aber es reicht.

Es reicht, um am Ende ein 3:1 mit nach Hause zu nehmen. Ein hart erkämpftes aber verdientes 3:1. Die TVE-Damen stocken damit ihr Punktekonto auf 12 auf.
12 Punkte - das sind genau so viele Punkte, wie nach der gesamten letzten Saison.
12 Punkte - mehr hatten die Damen aus Elz noch nie nach einer gesamten Bezirksligasaison.
12 Punkte - die haben im März für den Klassenerhalt gereicht. Das sollten sie auch in dieser Spielzeit.

Aber jetzt ist erstmal Halbzeit. Nächste Woche beginnt die Rückrunde - mit einem Heimspieltag und gleich zwei Chancen, das Punktekonto weiter aufzustocken. Der Hofheimer VC ist zu Gast in der Erlenbachhalle. Und SW Wiesbaden 2 kommt auch nach Elz. Wieder SW Wiesbaden 2? Na, mal schauen, was nächste Woche so alles passiert.

Es kämpften im Schnee und in der Wiesbadener Halle am 2. Ring:

Claudia Reichenberger und Elke Meister - Zuspiel
Carolin Seiffert, Andrea Rösel und Stefanie Klein - Mittelblock
Sandra Schmidt und Antje Hentrich - Außenangriff
Tanja Schmidt und Romy Sommer - Diagonal
Kerstin Schappert - Libera

Damen 1 Der vierte Sieg in Folge für die Damen 1 vom 25.11.2012 19:35 Kerstin Schappert
Mit einem klaren 3:0 Erfolg gegen den VC Wiesbaden 5 sammeln die Damen 1 die nächsten zwei Punkte ein und setzen sich mit nunmehr fünf Siegen bei zwei Niederlagen in der vorderen Tabellenhälfte fest.
Die Elzer Volleyballmädels haben eine kleine Serie gestartet. Mit dem heutigen 3:0 Erfolg gelang ihnen schon der vierte Sieg in Folge und auch wenn der Gegner einige Ausfälle zu beklagen hatte, war dieser Sieg absolut verdient.

Steffi war es vorbehalten, mit einer Aufschlagserie den Elzer Punktereigen zu eröffnen. Schnell stand es 6:0 und über die Zwischenstände 15:9 und 20:10 holten sich die TVE-Mädels den ersten Satz mit 25:15. Die Annahme stand gut, alle Angreiferinnen machten ordentlich Druck und der Block konnte die Angriffe der zwei stärksten VCW-Spielerinnen häufig entschärfen.

Auch der zweite Satz sah zunächst gut aus, die Damen 1 führten bereits mit 22:16, ehe eine starke Aufschlagserie des VCW den bis dahin sicheren Elzer Annahmeriegel ins Wanken brachte. Erst beim Stand von 22:23 konnte der TVE das Aufschlagrecht zurück erobern und holte sich die drei fehlenden Punkte für den 25:23 Satzgewinn.

Damit war der Wiesbadener Widerstand aber noch lange nicht gebrochen. Der Bundesliganachwuchs spielte auch im dritten Durchgang stark auf, holte in der Abwehr viele Bälle und punktete einige Male mit guten Angriffen. Bis zum 15:15 war der Satz ausgeglichen. Dann ging Steffi zur Aufschlaglinie und beendete das Spiel so, wie sie es begonnen hatte: Mit einer Serie. Dem VCW gelang kein Punkt mehr und die Elzerinnen holten sich den dritten und letzten Durchgang mit 25:15.

Die Damen 1 behaupten damit Platz vier in der Bezirksliga und freuen sich auf den letzten Spieltag der Hinrunde in zwei Wochen bei SW Wiesbaden 2. Vielleicht werden sie ihre Siegesserie ja fortsetzen. Auf jeden Fall schließen sie die Hinrunde mit einem positiven Punktekonto ab. Wer hätte das vor der Saison gedacht? Egal, die zehn Punkte nimmt ihnen definitiv keiner mehr weg!

Es spielten in der Wiesbadener Halle am 2. Ring:

Elke Meister und Claudia Reichenberger - Zuspiel
Stefanie Klein, Andrea Rösel und Gina Milbratz - Mittelblock
Antje Hentrich, Johanna Schmaus und Sandra Schmidt - Außenangriff
Tanja Schmidt und Romy Sommer - Diagonal
Kerstin Schappert - Libera

Damen 1 Doppelter Spieltag - Doppelter Sieg vom 11.11.2012 21:19 Kerstin Schappert
Wer hätte das gedacht? Wer hätte erwartet, dass am Abend des 11.11.2012 der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer vom VC Wiesbaden 4 nicht mehr ungeschlagen und nicht mehr Tabellenführer ist, weil ausgerechnet die Elzer Volleyballmädels einen 3:2 Sieg gegen den haushohen Favoriten erkämpft haben?

Die Elzerinnen haben durchaus gehofft, dass sie den Favoriten ärgern können, aber wirklich daran geglaubt, dass es mit dem Sieg klappen könnte, hat wohl niemand. Dabei sah es nach zwei klar gewonnenen Durchgängen und der wirklich verdienten 2:0 Satzführung sogar schon früh nach einer kleinen Sensation aus.
Doch dann steigerte sich der VCW vor allem in den Bereichen Aufschlag und Annahme, während die Elzerinnen hier die nötige Konzentration vermissen ließen und vor allem zu viele Aufschlagfehler produzierten. Ein wenig machte sich wohl auch die Angst vorm Gewinnen breit und schwups - fand man sich im Tie-Break wieder! Und der geriet zu einer wahren Nervenschlacht.

Bei 3:8 aus Elzer Sicht wurden die Seiten gewechselt, langsam kämpften die TVE-Mädels wieder heran, hatten bei 10:10 den Ausgleich geschafft und nun waren es die Nerven der VCW-Spielerinnen, die zu flattern begannen. Die Elzerinnen hingegen ließen nichts mehr anbrennen und holten sich den Tie-Break mit 15:12. Das war einfach sensationell!

Nach der Kür dann noch die Pflicht: Nach diesem unglaublich kräftezehrenden Spiel mussten die Elzer Mädels noch gegen die SG Aumenau/Villmar ran. Das bisher sieglose Tabellenschlusslicht war keineswegs bereit, die Punkte einfach so herzuschenken und so geriet das zweite Match des Tages zu einer etwas zähen Angelegenheit. Die Aumenauerinnen holten in die Abwehr viele Bälle und die Elzerinnen brauchten teilweise unendlich viele Versuche, bis sie ihre Angriffe im gegnerischen Feld unterbringen konnten. Am Ende setzte sich dann aber doch das technisch stärkere und vor allem in Aufschlag und Annahme bessere Team durch. 3:0 für den TV Elz (25:15, 25:15, 25:20) hieß es nach einer knappen Stunde Spielzeit.

4:0 Punkte und 6:2 Sätze am Ende eines langen Spieltags. Wer hätte das gedacht? Die Autorin jedenfalls nicht. Aber selbige rennt nach diesem Hammerspieltag mindestens bis zum Ende der Woche mit einem breiten Dauergrinsen durch die Gegend. Volleyball macht Spaß!

Es spielten, kämpften und jubelten in die Frickhöfer Mittelpunktschule:

Claudia Reichenberger und Elke Meister - Zuspiel
Carolin Seiffert, Andrea Rösel und Stefanie Klein - Mittelblock
Sandra Schmidt, Johanna Schmaus, Sabrina Seiberl und Antje Hentrich - Außenangriff
Romy Sommer und Tanja Schmidt - Diagonal
Kerstin Schappert - Libera
Stefan Meister - Coach

Damen 1 Heimspiel-Doppelpack in der Erlenbachhalle vom 22.02.2011 18:05 Kerstin Schappert
Volles Programm am kommenden Wochenende bei den Volleyballerinnen des TV Elz. Beide Damen-Teams laden zum Heimspiel in der Erlenbachhalle. Da es sich bei Heimspielen immer um Doppelspieltage handelt, bekommen die Zuschauer am Sonntag, dem 27.02.2011 ab 10:00 Uhr insgesamt vier spannende Spiele geboten. Den Anfang macht die zweite Damenmannschaft des Elzer Turnvereins. Das Team, derzeit Dritter der Kreisklasse West, ist im ersten Spiel zunächst Favorit gegen den TV Idstein 3.
Danach kommt es dann zum Spitzenspiel gegen den punktgleichen und nur eine Position besser platzierten 1. SC Klarenthal 2. Die junge Elzer Mannschaft hat hier die Chance, mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz, der zum Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga berechtigt, zu erobern.
Im Anschluss an den spannenden Kreisklasse-Spieltag schlagen dann die Damen 1 ebenfalls in der Erlenbachhalle auf. Spielbeginn ist hier um 15:00 Uhr. Im ersten Spiel müssen sich die Elzer Damen gegen die drittplatzierte Spvgg Hochheim beweisen. Die TVE-Mädels - derzeit auf Platz 6 der Bezirksliga West - gehen als Underdog in ihren Heimspieltag, spielen sie doch im zweiten Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Schlangenbad. Viele unglückliche Niederlagen gegen Teams aus der vorderen Tabellenhälfte haben die Elzerinnen in dieser Saison hinnehmen müssen, wie z.B. am vergangenen Spieltag in Wiesbaden. Am kommenden Wochenende hofft die Mannschaft auf ihren Heimvorteil und viele Zuschauer, die sie unterstützen. Wer weiß, vielleicht gelingt ja endlich ein Überraschungssieg.

Gut, aber nicht gut genug! vom 03.11.2010 12:19 Kerstin Schappert
An einem netten herbstlichen Samstag Nachmittag starteten die Elzerinnen frohes Mutes zu ihrem zweiten Auswärtsspiel der Saison. Mit Spannung erwartete man das Match gegen die Spvgg Hochheim, die sich - der Kategorie "ambitionierte Aufsteiger" zugehörig - wohl mit besonderem Ehrgeiz auf ihren ersten Heimspieltag der Saison vorbereitet hatte. Das bewiesen sie zumindest im ersten Spiel gegen die ebenfalls nicht völlig ambitionslosen aber eben noch sehr jungen Mädels vom VC Wiesbaden. Der Bundesliganachwuchs wurde in die Schranken verwiesen und mit einem klaren 3:0 nach Hause geschickt. Die Elzerinnen waren gewarnt!

Und wie erwartet drückten die Gastgeberinnen dem Spiel von Beginn an völlig ungeniert ihren Stempel auf, während die Elzerinnen sich mühten, sich in ebenjenes hineinzufinden. 5:10, 7:14, 17:25, der Durchgang war schneller weg, als die TVE-Mädels schauen konnten.

Die Damen 1 starteten auch in Durchgang zwei zeitverzögert, sie schienen zunächst zu verharren, wie das berühmte Karnickel vor der Schlange, während die Hochheimerinnen einen Blitzstart hinlegten und mit 13:7 in Führung gingen. Eine Steigerung musste her! Und es wurde gesteigert: Gegen Ende des Durchgangs kamen die Gäste in Schwung, kämpften sich langsam aber sicher wieder heran, ehe die Kapitänin beim Stand von 19:23 eine grandiose Aufschlagserie startete, die schließlich in den 25:23 Satzgewinn mündete. Na also, geht doch!

Wer nun aber glaubte, der Knoten bei den Elzerinnen sei geplatzt, wurde in Durchgang drei eines Besseren belehrt. Zwar gelang es ihnen immer wieder, im Angriff Akzente zu setzen, doch die Spvgg spielte deutlich variabler und weniger fehlerbehaftet. Über die Zwischenstände 6:1 und 18:10 ging der Satz klar und deutlich mit 25:14 an die Gastgeberinnen.

Warum die Elzerinnen es auch im vierten Satz nicht schafften, ihre Fehlerquote herunterzuschrauben, bleibt ein Rätsel. Im Schlagabtausch ausgeglichener gestaltete sich dieser schon, ein zweiter Satzgewinn sollte trotzdem nicht gelingen. Kurzum: Die Gäste mussten sich mit 18:25 und 1:3 zwar nicht völlig kampflos aber eben doch geschlagen geben.

Ganz unzufrieden fuhren sie aber nicht nach Hause, die Damen 1. Sie hatten das Piratenschiff "Dream" nicht zum Kentern, doch immerhin für einige Zeit in Seenot gebracht. Das war schon ganz gut, aber eben noch nicht gut genug.

Und jetzt? Nach vorne schauen! Am 14.11. geht's nach Wiesbaden zu den Schwarz-Weißen. Kategorie: "Machbar, aber einfach wird das definitiv nicht!"

Gelungener Saisonstart der Damen 1 vom 22.09.2010 11:09 Kerstin Schappert
Die Damen 1 des TV Elz haben einen perfekten Start in die neue Saison hingelegt. Mit zwei Heimsiegen begannen sie am Elzer Kirmessamstag die Punktrunde. Dabei lief zwar noch nicht alles rund im Elzer Spiel, aber mit dem nötigen Biss und Kampfgeist konnten die beiden Aufsteiger aus Nordenstadt und Zeilsheim bezwungen werden. Die Damen 1 hatten vor allem im ersten Durchgang gegen den TuS Nordenstadt ein paar Startschwierigkeiten. Die Mannschaft geriet schnell mit 11:15 in Rückstand, kam zwar noch einmal heran und konnte ein paar Satzbälle abwehren, nutzte aber letztendlich die eigenen Chancen zum Satzgewinn nicht, so dass der Durchgang mit 25:27 an Nordenstadt ging. Ebenfalls sehr eng war der zweite Satz, hier machten jedoch die Elzerinnen die entscheidenden Punkte zum 26:24 Satzgewinn. Knackpunkt im Spiel war dann Durchgang drei: Wieder erwischten die TVE-Damen einen schlechten Start und liefen bis zum 14:19 einem großen Rückstand hinterher. Doch dann platzte der Knoten. Dank einer grandiosen Aufschlagserie von Andrea Rösel wurde aus dem 14:19 ein 23:19, das schließlich zum 25:21 Satzgewinn führte. Und nun ließ das Team nichts mehr anbrennen. Der vierte Satz wurde von Beginn an dominiert und mit 25:20 nach Hause gebracht. Ein 3:1 Sieg in einem Spiel, das von vielen Eigenfehlern der Elzer Mannschaft bestimmt wurde. Was das Team jedoch an diesem Tag auszeichnete, war der enorme Kampfgeist, eine Feldabwehr, die keinen Ball verloren gab und vor allem ein sehr gut aufgelegter Block, der in den entscheidenden Phasen immer zur Stelle war und die starken Nordenstädter Angriffe entschärfen konnte.
So auch zu sehen im zweiten Spiel des Tages gegen die TG Zeilsheim. Der erste Satz lief hier besonders gut. Die Annahme war wesentlich stabiler als noch im ersten Spiel, so dass die Elzerinnen ein variables und vor allem sehr schnelles Angriffsspiel aufziehen konnten. Ein klares 25:17 war das Ergebnis des besten Durchgangs dieses Spieltags. Die Sätze zwei und drei waren dann wieder etwas durchwachsen und vor allem unkonstant. Sehr gute und klare Aktionen wechselten sich ab mit unkonzentrierten Phasen, in denen der TVE unnötig Punkte verschenkte. Trotzdem gingen beide Sätze knapp mit 25:23 an die Elzer Damen, die sich damit über den zweiten Sieg des Tages freuen durften.
Auch wenn die einzelnen Durchgänge sehr knapp waren, darf man den Saisonstart mit 4:0 Punkten und 6:1 Sätzen durchaus als gelungen bezeichnen. Am nächsten Wochenende geht es nun zum TV Idstein, einer sehr spielstarken Mannschaft mit großen Block- und Angriffsspielerinnen. Hier werden die Elzerinnen noch eine Schippe draufpacken und vor allem ihre Eigenfehlerquote reduzieren müssen, wenn sie den dritten Saisonsieg einfahren wollen.

Die weiteren Ergebnisse vom Wochenende:

Bezirksliga West Damen: TSV Schlangenbad - TV Idstein 3:0, TSV Schlangenbad - Spvgg Hochheim 3:1, TSG Oberbrechen - VC Wiesbaden 4 0:3, TSG Oberbrechen - SW Wiesbaden 2 0:3

Kreisklasse West Damen: TV Elz 2 - TuS Eintracht Wiesbaden 2 3:0, TV Elz 2 - TG Naurod 3 3:0, TV Idstein 3 - TG Winkel 0:3, TV Idstein 3 - DJK 1. SC Klarenthal 2 0:3

Bezirksoberliga West Herren: TV Kalbach - TV Elz 3:1, TV Kalbach - Hofheimer VC 3:2, TV Idstein - VC Goldener Grund 3:2, TG Schwalbach - TG Römerstadt 0:3, TG Schwalbach - TV Bommersheim 3 0:3 (ks)

Saisonstart bei den Volleyballern vom 17.09.2010 11:25 Kerstin Schappert
Kirmeswochenende ist Volleyballwochenende. Wie in jedem Jahr starten die Volleyballer des TV Elz am Kirmeswochenende in die neue Spielzeit. Zwei Teams empfangen dabei ihre Gegner in heimischer Halle, während zwei weitere Mannschaften auswärts ans Netz müssen. Den Anfang macht am Samstag Vormittag die neu zusammen gestellte weibliche U-16-Mannschaft. Die jungen Mädchen trainieren seit ca. einem Jahr beim TV Elz und starten nun mit einem Turniertag in Frankfurt in ihre allererste Wettkampfsaison. Trainer Axel Reichenberger ist gespannt, in wie weit die Mannschaft das im Training Gelernte schon umsetzen kann. In der Jugendgrundklasse 4 geht es erst ein mal darum, ein wenig Spielpraxis zu sammeln, um dann im nächsten Jahr vielleicht in einer höheren Jugendklasse zu starten.

Die erste Damenmannschaft tritt am Samstag, 18.9. ab 15:00 Uhr in der Erlenbachhalle gegen die Mannschaften aus Nordenstadt und Zeilsheim an. Damit haben sie an ihrem ersten Spieltag in der Bezirksliga West zwei Aufsteiger zu Gast, die man aber keineswegs unterschätzen sollte. Die Elzer Damen können trotzdem selbstbewusst auftreten, haben sie doch eine sehr gute Saisonvorbereitung absolviert. Beim Vorbereitungsturnier in Marburg konnte das Team einen ordentlichen siebten Platz heraus spielen und ließ dabei auch einige höherklassige Mannschaften hinter sich. Nun gilt es am ersten Heimspieltag am besten gleich zwei Siege einzufahren, damit im Anschluss ausgiebig Kirmes gefeiert werden kann.

Ebenfalls zum Heimspiel lädt die zweite Damenmannschaft des TV Elz ein. Am Kirmessonntag, 19.9. ab 14:00 Uhr sind die dritte Vertretung der TG Naurod sowie die zweite Mannschaft der Eintracht Wiesbaden zu Gast. Die Damen 2 des TV Elz sind als Absteiger in die Kreisklasse eigentlich Favorit, doch das Team hatte nach Saisonende im Frühjahr auch einige Abgänge zu verzeichnen, die erst ein mal verkraftet werden müssen. So rückten viele junge Spielerinnen aus der eigenen Jugend ins Team und man wird im Laufe der Saison sehen, ob man schon den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga anpeilen kann. Das Heimspiel gegen Naurod und Wiesbaden wird eine erste Standortbestimmung sein.

Das Herrenteam muss am Samstag zum Landesligaabsteiger aus Kalbach und startet damit mit einer sehr schweren Auswärtsaufgabe in die neue Saison. Der TV Elz gehört in seinem dritten Bezirksoberligajahr mittlerweile zu den etablierten Teams der Liga, die Mannschaft wird sich aber mächtig strecken müssen, wenn sie gegen die starken Kalbacher, die natürlich den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga anpeilen, einen Sieg einfahren wollen.

Damen 1 Achter Spieltag: Fehlerteufel vom 01.02.2010 09:22 Kerstin Schappert
Die Damen 1 waren am achten Spieltag zu Gast in Naurod. Am frühen Sonntag Morgen machten sie sich auf den Weg in Richtung Taunus und hatten neben den üblichen Sportutensilien wie Knieschonern, Trikots und Turnschuhen auch mal wieder den Fehlerteufel im Gepäck. Dieser ließ sich auch im Schneesturm auf der A3 nicht abhängen und begleitete die Damen 1 treu durch alle vier Durchgänge des spannenden und kampfbetonten Spiels gegen die Mädels von der TG.
Mangelnden Kampfgeist kann man den Damen 1 nach diesem Spieltag wirklich nicht unterstellen. Wille und Einsatz waren definitiv vorhanden. Von zu wenig Angriffsdruck kann man eigentlich auch nicht sprechen. Die Feldabwehr hat man beim TV Elz durchaus schon langsamer und unbeweglicher erlebt. Und die Annahmeleistung war für elzerische Verhältnisse ebenfalls ganz ordentlich.

Doch schon im ersten Durchgang, der übrigens noch mit 25:21 an die Elzerinnen ging, zeichnete sich ab, was im weiteren Verlauf des Spiels zum Problem werden sollte: Von den 21 gegnerischen Punkten gingen mindestens zehn auf das Konto der Elzer Mädels, die mal wieder ganz großzügig Geschenke in Form von Aufschlag- und Angriffsfehlern verteilten. 2,24 Meter können so hoch und 81 Quadratmeter so verdammt klein sein...

Es folgten drei Durchgänge, die alle exakt nach dem gleichen Muster verliefen: Elz ging Mitte des Satzes mit drei bis vier Punkten in Führung, ließ Naurod zum 20:20 ausgleichen, bekam dann das Nervenflattern und schon war der Satz weg.

Der Fehlerteufel leistete wirklich ganze Arbeit. Er kam ganz besonders gerne in den entscheidenden Endphasen der Durchgänge zwei bis vier zum Vorschein, begeisterte die Gegner mit verschlagenen Angaben beim Stand von 22:23, ließ Elzer Diagonalspielerinnen verzweifeln, weil sie plötzlich das Geradeaus-Pritschen verlernten (meint die Autorin hier etwa sich selbst?), sorgte dafür, dass die Annahme zwar kam, aber eben nicht mehr auf den Punkt und lenkte sichere Punktballchancen hinter anstatt in das gegnerische Feld. Es war wirklich zum Haare raufen.

Nebenbei noch ein Kompliment an die Nauroder Gummiwand - auch Feldabwehr genannt - die die Elzer Angreiferinnen schier zur Verzweiflung trieb und einfach jeden besch... (tschuldigung!) Ball vom Boden oder sogar von der Trennwand kratzte.

3:1 für Naurod, und das wohl nicht unverdient. Die Elzerinnen hatten es selbst in der Hand, doch am Ende ließen sie immer dem Fehlerteufel den Vortritt. Nein, nein, nein, so kann das nicht weiter gehen! Der Fehlerteufel MUSS am 21.2., wenn es zum VCW geht, zu Hause bleiben. Es ist nämlich echt nervig, wenn man ackert und rackert und am Ende nix dabei rum kommt. Mal ganz davon abgesehen, dass das Spiel gegen den VC nicht ganz unwichtig ist, wenn es gegen Ende der Saison nicht noch mal unnötig spannend werden soll.

Damen 1 Siebter Spieltag: Licht und Schatten vom 20.01.2010 09:52 Kerstin Schappert
Licht und Schatten. Sieg und Niederlage. Oder um es etwas genauer zu sagen: Glanzloser Pflichtsieg und die wohl fieseste Niederlage in der gesamten Saison. Die Damen 1 gewinnen 3:0 gegen den TSV Bleidenstadt und werden dann mit dem gleichen Ergebnis vom TV Idstein aus der heimischen Halle geschossen.

Besonders schön war es nicht, das Spiel gegen den TSV Bleidenstadt. Andererseits, am Ende zählt halt doch nur der Sieg und der ging immerhin ohne unnötigen Satzverlust über die Bühne, auch wenn das Ziel, in jedem Durchgang nicht mehr als 15 gegnerische Punkte zuzulassen, verfehlt wurde.

Interessant vor allem der Verlauf des ersten Satzes: Das war wirklich nichts für schwache Nerven. Elz geht mit 11:2 in Führung, lässt Bleidenstadt auf 11:9 rankommen, erhöht wieder auf 21:12 und hat - uuuuups! - bei 23:24 plötzlich einen Satzball abzuwehren. Beim 26:24 war es wohl hauptsächlich Angstschweiß, den sich die Spielerinnen von der Stirn wischen mussten, denn so richtig ins Schwitzen können sie im ersten Satz eigentlich nicht gekommen sein. Dafür war eindeutig zu wenig Bewegung auf dem Feld.

Ein wenig besser dann der zweite Durchgang: Die Damen 1 hatten sich in der Annahme nun ganz ordentlich auf die gegnerischen Aufschläge eingestellt und konnten so ein vernünftiges Angriffsspiel aufziehen. Der Satz ging dann auch ohne größere Ausfälle mit 25:19 an die Elzerinnen.

Den nächsten Ausfall gab's erst wieder zu Beginn von Durchgang drei: Dank einer schwächelnden Elzer Annahmereihe ging der TSV mit 8:3 in Führung. Die Elzerinnen konterten ihrerseits mit einer Aufschlagserie zum 14:9 und gaben diese Führung dann zum Glück nicht mehr aus der Hand. Wieder hieß es am Ende des Satzes 25:19 für den TVE.

Puuuhhh! Geschafft! Pflichtaufgabe erfüllt. Viel mehr kann man dazu wohl nicht sagen.

Nach einer kleinen Sekt- und Kuchenpause ging es dann weiter mit dem zweiten Spiel gegen den TV Idstein. Eigentlich neigt der Mensch ja dazu, unschöne Ereignisse aus dem Gedächtnis zu verdrängen. Der erste Durchgang im Spiel gegen den TVI war allerdings so was von ganz besonders unschön, dass er wohl so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird. Das war wirklich einmalig. Wann verliert man schon mal einen Satz mit 5:25? Die Elzerinnen bekamen in dieser Phase einfach überhaupt keinen Fuß auf den Boden. Angriffe flogen meterweit ins Aus, landeten im Netz oder blieben im Block hängen, die Annahme verabschiedete sich nach eigentlich recht gutem Beginn auch irgendwann und Idstein spielte sehr aggressiv und vor allem fehlerfrei.

Im zweiten Satz lief es dann besser bei den Elzerinnen. Endlich entwickelte sich der offene Schlagabtausch, den man im Vorfeld auch erwartet oder zumindest erhofft hatte. Elz wurde variabler im Angriff und beschäftigte die Idsteiner Feldabwehr. Mal lag Idstein mit ein oder zwei Pünktchen vorne, dann wieder der TVE. Der gegnerische Trainer schaute sich das Spielchen einen Weile an und dann wurde es ihm zu bunt. Beim Stand von 11:11 vergrößerte er einfach mal den Außenangriff um gefühlte 40 cm, brachte bei 12:14 aus Idsteiner Sicht noch ein wenig Bundesligaerfahrung im Mittelblock und zog damit den Elzerinnen den Zahn. Bis zum 16:16 blieb es noch eng, dann packte Idstein noch eine Schippe drauf, die gerade erwähnte Bundesligaerfahrung düpierte ein paar mal die Elzer Feldabwehr und schon stand es 25:18 für den TVI.

Der dritte Durchgang war dann quasi ein Spiegelbild des zweiten. Wie so oft spielten die Elzerinnen bis zur Satzmitte brav mit, um den Gegner dann doch davonziehen zu lassen. Wie so oft erkämpften sich die Elzerinnen in minutenlangen Ballwechseln aufopferungsvoll ein paar Pünktchen, nur um dann wieder drei/vier Punkte am Stück mit leichten Eigenfehlern zu verschenken. Mit 25:19 brachte der TV Idstein den dritten Satz nach Hause. Der ganze Spuk hatte gerade mal 57 Minuten gedauert. Das Spiel hat nun durchaus das Potenzial als schnellste Niederlage aller Zeiten in die Vereinsannalen der Elzer Volleyballer einzuziehen.

Zwei Wochen haben die Damen 1 jetzt Zeit, einen Haken an dieses Erlebnis zu setzen. Zwei Wochen, um sich im Training wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen. Stärken, die auch an diesem vergangenen Heimspieltag immer mal wieder aufblitzten. Es war nicht nur Schatten, der da zu sehen war, ein wenig Licht war durchaus auch vorhanden. Und so geht's dann am 31.1. nach Naurod. Mal schauen, ob man dort aus dem ausgeglichenen wieder ein positives Punkteverhältnis machen kann.

Damen 1 Fünfter Spieltag: Heimstark? vom 30.11.2009 14:38 Kerstin Schappert
Die Damen 1 hatten sich für den fünften Spieltag viel vorgenommen. Ihre Heimstärke wollten sie unter Beweis stellen und mal wieder einen doppelten Punktgewinn raushauen. Sie wollten dem ungeschlagenen Tabellenführer SW Wiesbaden 1 ein Bein stellen - vielleicht einen Überraschungscoup landen. Und ein Sieg gegen den VC Wiesbaden war sowieso fest eingeplant. Nun gut, die Umsetzung dieser Vorhaben gelang nur teilweise, unzufrieden sind wir aber trotzdem nicht.

Gegen den Vorsatz der Elzer Damen, dem SWW-Team ein Bein zu stellen, hatte vor allem der Tabellenführer selbst etwas einzuwenden. Die Mädels aus der Landeshauptstadt wollten sich schließlich keine Blöße geben und das taten sie dann auch nicht. Statt dessen setzten sie die Damen 1 permanent unter Druck. Und zwar mit so ziemlich allem: Mit Aufschlägen, mit harten platzierten Angriffen, mit gelegten Bällen und mit der nötigen Aggressivität, die die TVE-Damen ihrerseits in den entscheidenden Momenten vermissen ließen. Unter Druck spielt es sich halt auch nicht besonders gut.

So kam es, dass in Durchgang eins nach anfänglicher Verwirrung um die fehlende Punktetafel (Ups! Ich war's nicht!) das Spiel zwar ausgeglichen begann, die Gäste aber von 7:8 auf 13:8 davon ziehen konnten. Danach ging es angriffs- und punktemäßig munter hin und her, aufzuholen war der Rückstand aber nicht mehr.

Und um es kurz zu machen: Die zwei folgenden Sätze verliefen ähnlich, nur dass die Elzerinnen hier das Spiel etwas länger spannend gestalten konnten. Der zweite Durchgang war bis zum Stand von 16:17 hart umkämpft und im dritten Durchgang zog SW Wiesbaden nach einer Elzer Führung bei 14:12 unaufhaltsam davon. Noch nicht mal ein Satzgewinn war dem TVE gegönnt. Aber die 0:3 Niederlage tat der guten Heimspielstimmung keinen Abbruch.

Ganz im Gegenteil: Im zweiten Spiel gegen den VC Wiesbaden 5 legte das Team los wie die Feuerwehr. 5:1, 11:3, 14:5! Klingt souverän. War es aber nicht. Denn just in dem Moment, als der 14. Punkt eingeheimst war, stellten die Elzerinnen das Spielen ein und machten sich einen Spaß daraus, den Spannungsbogen in diesem eigentlich eindeutigen Spiel zu spannen und bis zum allerletzten Punkt des ersten Durchgangs auszureizen. Schön vielleicht für die Zuschauer, die nun unerwarteterweise einen aufregenden ersten Satz zu sehen bekamen und genauso schön für die junge Wiesbadener Mannschaft, die die Einladung, endlich ins Spiel zu kommen, dankend annahm. Nicht so schön allerdings für den TVE, der sich beim Stand von 25:27 über einen unnötigen Satzverlust ärgern musste.

Und auch der zweite Durchgang war zunächst geprägt von der eingebildeten Notwendigkeit, den gerade schon erwähnten Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Denn nach einer 12:5 Führung ließ man den VCW noch mal auf 15:12 heran kommen. Sollte es etwa wieder so eng werden wie im ersten Satz? Nein! Noch einmal wollten sich die Elzerinnen auf heimischem Linoleum dann doch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Nach dem 18:14 aus Elzer Sicht gelangen sieben Punkte in Folge zum 25:14.

Nichts mehr anbrennen lassen, hieß die Devise in den folgenden zwei Sätzen. Und das gelang schließlich auch. Es wurde durchgehend aggressiv aufgeschlagen, ordentlich geblockt, einsatzfreudig abgewehrt und effektiv angegriffen. Zu 12 und zu 13 gewannen die Elzerinnen die Durchgänge drei und vier. Klingt souverän? War es auch. Fragt sich nur, warum der erste Satz... Na ja, auch egal!

Und wie sieht's jetzt mit der Heimstärke aus? Nun ja, vor dem letzten Hinrundenspieltag beim TSV Schlangenbad freuen sich die TVE-Damen über ein immer noch positives Punktekonto, zu dem immerhin drei großartige Heimsiege einen nicht unerheblichen Teil beigetragen haben. Ich würde sagen, wir sind heimstark!
Zumindest "heimstärker" als im letzten Jahr.

Damen 1 Der nächste Heimspieltag steht an vom 23.11.2009 11:19 Kerstin Schappert
Die Volleyballabteilung lädt zum nächsten Heimspieltag ein. Die Damen 1, derzeit mit 6:4 Punkten auf Platz fünf der Bezirksliga West, schlagen am Samstag, dem 28.11. um 15:00 Uhr in der Erlenbachhalle auf. Erster Gast ist der noch ungeschlagene Tabellenführer SW Wiesbaden, im Anschluss findet dann das Spiel gegen den Bundesliganachwuchs vom VC Wiesbaden statt. Die Mannschaft von Trainer Axel Reichenberger hat vor allem gegen den Tabellenführer nichts zu verlieren und hofft, mit der Unterstützung der heimischen Zuschauer an die Heimstärke vom ersten Spieltag anknüpfen zu können. Wer weiß, vielleicht können die Mädels ja für eine Überraschung sorgen. Das Team freut sich auf jeden Fall auf die beiden Spiele und auch auf die hoffentlich zahlreichen Zuschauer.

Herren 1 Elz kämpft sich zum Sieg vom 17.11.2009 17:34 Kerstin Schappert
Nach einem katastrophalen Heimspiel (mit zwei Niederlagen und einem Spiel ohne jedwede Gegenwehr), kämpften sich die Elzer Herren in der Bezirksoberliga zu einem verdienten Auswärtssieg bei der TG Schwalbach.

Zum Glück der Elzer, die an diesem Auswärtsspieltag das zweite Spiel bestreiten konnten, ging das erste Spiel (Schwalbach vs. Bommersheim 3) über 5 lange und kräftezehrende Sätze, so dass die Elzer Konditionswunder einen kleinen Vorteil erhaschen konnten.
Zum Spiel, im ersten Satz waren sie sich einig, es bedarf schon wesentlich mehr Engagement und EInsatz, als im zweiten Heimspiel vor zwei Wochen. Also wollten sie konzentriert und mutig zu Werke gehen. Mal wieder in einer vollkommen neuen Aufstellung - von dieser Stelle - gute Besserung Gabi und Charlie - gingen sie mit "Neusteller" Tante Norbert an den Start...

Irgendwie verfolgten die Elzer Herren aber einen anderen Start, als die Gastgeber aus Schwalbach. Ralf, der 3 lange Jahr die Annahme generöserweise dem klein gewachsenen Charlie überlassen hatte, damit dieser auch mal Volleyball spielen darf, hatte so seine Schwierigkeiten, den "ruhenden" Ball kontrolliert zum Steller zu bringen. Landete dieser einmal dann doch dort, wollten die leicht ungelenken Finger des Neustellers Nobert nicht wirklich Kontrolle ins runde Spielgerät bringen und wenn das dann mal funktionierte, waren die beiden Angreifer Jan und Oleg so überrascht, dass meistens der gegnerische Block das bessere Ende für sich hatte... ratzfatz stands 3:11 - naja, das klappt ja ganz ordentlich dachten sich alle Elzer - aber es sollte besser werden - ein paar kleine Umstellungen in der Annahme und besser werdendes Stellspiel gaben dem Spiel ein neues Gesicht - 14:14 war auf einmal der neue Spielstand - ja, auch die Schwalbacher hatten so ihre Schwierigkeiten, vor allen DIngen mit Ralfs Angaben, der sich wohl für seine Annahme auf seine Weise bedankte. Dennoch ging der erste Satz mit 25:21 an die Gastgeber.

Nundenn, nicht wirklich erfolgreich aber besser, weil beweglicher als im letzten Spiel. Zweiter Satz, diesmal wirds besser - stimmt, es stand nur 3:7 - immerhin deutlich weniger Rückstand - aber die Elzer sind ja lernfähig, schnelleres Umstellen und dann gleich aufholen - 13:13 und ab da entwickelte sich ein munteres Spiel, in dessen Verlauf immer wieder sehenswerte Blockaktionen gefolgt von herrlichen Feldabwehraktionen dem Treiben die gewisse Volleyballwürze verlieh. Beim Stand von 23:23 ein kritischer Ball, Jan prügelt einen eigentlich gut gestellten Ball vollkommen demotiviert Richtung Gegner und als alle schon abdrehten, zeigte der Linienrichter "touchez"... cool, 24:23 für Elz - der letzte Ball, reine Formsache, wieder einmal eine richtig gute Feldabwehr und der anschließende Schlag ohne jedwede Diskussion am Boden des Gegners - Satzausgleich.

Im dritten Satz drehten die Elzer dann so richtig auf, die Punkte fielen wie reife Früchte und der Block stand sensationell in der MItte, auf Außen immer mal wieder ein guter Block aber noch einige Male im Aus - egal, die Punkte kamen dann über den Angriff. Der zur Satzmitte hin vollzogene Doppelwechsel - Altmeister Paque kam für den jungen ungestümen Arthur, Aua-Andi für Tante Norbert als Steller - das Ganze auf der Läufer eins, so dass die Elzer den Großteil des Spiels mit 3 Mann angreifen konnten - funktionierte dann auch so flüssig, dass aus dem anfänglichen Verwirrspiel Punkte resultierten. 25:15 oder so stand es am Ende des dritten Satzes.

Der vierte Satz beginnt mit dem festen Vorhaben, wir können auch gewinnen, ohne einen Tiebreak spielen zu müssen, zumal es eh schon dunkel war draußen und wir alle heim mussten (komm heim, wenns dunkel wird, hat Mama immer gesagt...). Aber wer an eine Aufgabe der Schwalbacher dachte, der sah sich getäuscht, die letzten Körner wurden mobilisiert, sogar nochmal ein frischer Spieler gebracht, der eigentlich nichts bringt aber er war da... Schöne Angriffe auf beiden Seiten und sogar Aua Andi am Boden zur Abwehr, Bälle wurden von der Wand gekratzt und Angriffe am Block vorbeigehaun. 21:19 gegen Satzende für Elz und dann doch nochmal Ausgleich zum 23 beide... mann mann mann, muss das denn nun sein??!? Nein, ein wundervoller Block direkt vor die Füße und eine richtig schwache Aktion im darauffolgenden Angriff besiegelte die 25:23 Niederlage und damit das 3:1 für Elz.

Etwas beruhigter können die Elzer Herren nun auf die Tabelle schaun und auch auf das nächste Spiel in 2 Wochen bei den wieder stärker werdenden Herren aus Römerstadt, die ihrerseits Griesheim mit 3:0 vom Platz fegten. Es wird interessant, denn in der Verfassung können die Elzer locker mitspielen und auch wieder gewinnen in der Klasse. (kai linsner)

Damen 1 Vierter Spieltag: Ganz ordentlich vom 17.11.2009 17:24 Kerstin Schappert
So richtig schlecht lief er nicht, der vierte Spieltag der Damen 1 beim TV Idstein. Der geneigte Leser wird allerdings schon beim Überfliegen dieser ersten Worte feststellen, dass es für einen Sieg mal wieder nicht ganz gereicht hat. "Ganz ordentlich" zu spielen genügt nun mal nicht, um gegen ein angriffslustiges TVI-Team zu gewinnen. Wenn man aber die Umstände betrachtet, unter denen dieser Spieltag statt gefunden hat, dann hätte es auch weitaus schlimmer kommen können. Zwei von drei Mittelblockerinnen fielen aus - eine verletzt, die andere auf Fortbildung - und eigentlich fehlte mit Jojo auch eine Außenangreiferin. Eigentlich... Dank der elterlichen Taxidienste wurde sie dann doch noch fast pünktlich zu Beginn des zweiten Satzes direkt aus Wetzlar eingeflogen. Hierfür einfach mal vielen Dank!

Trotzdem stellte sich die erste Sechs fast von selbst auf: Claudia im Zuspiel und Kerstin auf Diagonal, Sandra und Steffi auf Außen sowie Helena und Zuspielerin Elke im Mittelblock. Dazu Tanja als Joker und Mümmel als moralische Unterstützung (und noch mal Danke!) auf der Bank.
Die Taktik: Einfach munter drauf los spielen und im Aufschlag und Angriff - hauptsächlich über die Außenpositionen - so viel Druck machen, dass man den nur zur Hälfte vorhandenen Block gar nicht braucht, weil man den Gegner gar nicht zum Zug kommen lässt.
Klingt einfach? War es im Grunde auch. Funktionierte aber unglücklicherweise nur zwei Sätze lang, von denen der erste mit einem kleinen Vorsprung an die Gastgeber ging und der zweite ebenso knapp von den Elzerinnen gewonnen werden konnte.

Es hätte also eine enge Angelegenheit werden können, wären da nicht diese Aussetzer in der Annahme zu Beginn der Durchgänge drei und vier gewesen. Schnell lag man hier mit sieben, acht Punkten hinten, fand dann zwar wieder besser ins Spiel, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen und musste sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben.

Die Idsteinerinnen hingegen bewiesen auch im zweiten Spiel des Tages ihre Stärke und schickten das bis zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagene Team von SW Wiesbaden 2 ebenfalls mit 3:1 nach Hause.

Zwei Wochen haben die Elzerinnen nun Zeit, um ihre Blessuren auszukurieren und dann am 28.11. mit ihrer neu entdeckten Heimstärke zu punkten. Am fünften Spieltag kommt der ungeschlagene Tabellenführer SW Wiesbaden 1 in die Erlenbachhalle. Zweiter Gegner ist das Nachwuchsteam vom VC Wiesbaden 5. Mal schauen, ob die Damen 1 mit der Unterstützung der heimischen Zuschauer für eine Überraschung sorgen können.

Damen 1 Dritter Spieltag: Rutschpartie vom 02.11.2009 19:34 Kerstin Schappert
Eine nicht ganz so lustige Rutschpartie war das Spiel der Damen 1 in der glatten Wiesbadener Comeniushalle. Nach zuletzt drei Siegen in Folge schlitterte das Team in seine erste Saisonniederlage.

Es gibt Spieltage, da läuft einfach nicht viel zusammen. Erst hapert es in der Annahme, wenn die schließlich kommt, funktioniert das Zuspiel noch nicht und wenn der Ball endlich ordentlich beim Angreifer landet, erscheinen die gegnerischen 81 Quadratmeter plötzlich so winzig klein, dass es unglaublich schwierig wird, das Spielgerät auch im Feld unterzubringen. Und wenn dann auch noch Block- und Feldabwehr überhaupt nicht ins Spiel finden, ist es nicht einfach, einen sehr konstant spielenden Gegner in die Knie zu zwingen.

So, oder so ähnlich lief es beim dritten Spieltag der Damen 1. Dabei war dem Spiel ein sehr, sehr gutes Freitags-Training voraus gegangen, das den Spielerinnen eigentlich ein wenig Selbstvertrauen hätte geben müssen. Davon war im ersten Durchgang allerdings nicht viel zu sehen. Zu Beginn lief es vor allem in der Annahme überhaupt nicht. Klar, der Gegner - SW Wiesbaden 2 übrigens - hat auch sehr gut aufgeschlagen, aber trotzdem muss man diese Aufschläge irgendwann auch mal unter Kontrolle kriegen. Na ja... die Feldabwehr war auch noch immer den entscheidenden Schritt zu spät und so ging der Satz eigentlich viel zu deutlich mit 25:12 an die Gastgeber.

Dass man durchaus auch über den Kampf ins Spiel finden kann, zeigte dann Durchgang zwei. SW Wiesbaden ging wieder schnell mit vier bis fünf Punkten in Führung. Beim Stand von 11:16 aus Elzer Sicht kam endlich die Wende. Zumindest kurzzeitig. Mit nun zwei Zuspielern auf dem Feld lief das Angriffsspiel wesentlich besser und bei 20:20 war der Ausgleich geschafft. Ein kurzer Endspurt mit einer starken Aufschlagserie führte zum 25:21 Satzgewinn für den TVE.

Doch wer glaubte, dass der Knoten nun endlich geplatzt war, sah sich im dritten Satz getäuscht. Wieder häuften sich die Eigenfehler auf Elzer Seite, wieder lief man ständig einem Fünf-Punkte-Rückstand hinterher und wieder schlitterte man mehr schlecht als recht über den wirklich ekelhaft rutschigen Wiesbadener Hallenboden. Die Wiesbadenerinnen hingegen spielten zwar nicht spektakulär, aber eben fehlerfrei und überlisteten immer wieder die nicht besonders gut aufgelegte Elzer Feldabwehr.
25:22 ging der dritte Durchgang an SWW 2.

Satz vier ist eigentlich nicht mehr erwähnenswert. Der Elzer Widerstand war gebrochen, SW Wiesbaden punktete nach Belieben und entschied den Durchgang mit 25:11 für sich.

Die Rutschpartie war endlich beendet und fand in SW Wiesbaden 2 einen verdienten Sieger, der einfach viel weniger Eigenfehler produzierte und eine sehr konstante Leistung zeigte. Ein guter Durchgang reicht da nicht aus, um das Spiel zu gewinnen. Also heißt es nun fleißig weiter trainieren, um am 14.11. in Idstein wieder zu alter Stärke zurückzufinden und die Punkte mit nach Elz zu nehmen.

Damen 1 Zweiter Spieltag: Klare Angelegenheit vom 28.09.2009 17:01 Kerstin Schappert
Eine klare Angelegenheit war der zweite Spieltag der Damen 1. Die Mädels lassen nix anbrennen und schlagen den TSV Bleidenstadt mit einem deutlichen 3:0.

Gegen einen relativ schwachen Gegner die Konzentration und damit auch den Druck drei Sätze lang hochzuhalten ist nicht immer ganz einfach, aber am Sonntag ist das definitiv gelungen.

In Durchgang eins gelingt nach einem kurzen Abtasten beider Teams bis zum 6:6 die erste Aufschlagserie zum 14:6. Neben effektiven Aufschlägen sind vor allem druckvolle Angriffe über alle Positionen das Mittel zum Erfolg. Es läuft einfach. Annahme, Zuspiel, Angriff... alles bestens. Bleidenstadt kämpft in der Feldabwehr, hat aber am Netz nicht die MIttel, um die Damen 1 wirklich unter Druck zu setzen. Nach 20 Minuten heißt es 25:18 für den TV Elz.

Noch besser der zweite Durchgang: Eine schnelle Führung (9:2) sorgt für die nötige Sicherheit, man erhöht auf 21:9 und lässt dann nichts mehr anbrennen. In der Feldabwehr werden die "Fuddelbälle" schön nach vorne gebracht und in tolle Angriffe verwandelt. Wenn das mal nicht funktioniert, hilft auch der ab und zu eingestreute kurze Ball auf den Marktplatz. Nach gerade mal 17 Minuten heißt es 25:14.

Zu Beginn des dritten Satzes geht der TSV Bleidenstadt dank einer guten Aufschlagserie mit 8:3 in Führung. Die Annahme, die bis hierhin fast fehlerfrei funktioniert hat, erlebt die einzige Schwächephase in diesem Spiel. Die Mannschaft fängt sich aber recht schnell und kann mit 12:10 in Führung gehen. Jetzt ist alles wieder im Lot, über 18:12 und 22:17 geht auch der letzte Durchgang mit 25:18 an den TVE.

Ein ziemlich unspektakulärer Spielbericht... aber es war halt auch ein unspektakuläres Spiel. Trotzdem sind wir stolz, dass wir von Anfang bis Ende voll durchgezogen und die Punkte sicher nach Hause geholt haben. Jetzt sind noch mal fünf Wochen Zeit bis zum nächsten Spieltag. Genügend Zeit, um sich im Training auf die richtig starken Gegner vorzubereiten. Am 1. November geht's weiter. Ich bin schon gespannt auf das Spiel gegen SW Wiesbaden 2.

Damen 1 Erster Spieltag: Auftakt nach Maß vom 23.09.2009 19:50 Kerstin Schappert
Die Damen 1 feiern am ersten Spieltag eine Mega-Volleyballparty in der Erlenbachhalle. Zwei Spiele, zwei Siege und endlich das Gefühl, in der neuen Halle auch wirklich zu Hause zu sein. Schön war's!

Mit ein paar Tagen (vor allem: ein paar Kirmestagen) Abstand einen Spielbericht zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Die Erinnerung ist irgendwie nicht mehr so ganz frisch. Ich weiß, dass es toll war. Ich weiß, dass es diverse ziemlich geile Ballwechsel gab, die Jubel- und Begeisterungsstürme auslösten, wenn der Ball im letzten Moment irgendwie vom Boden gekratzt wurde und dann schließlich doch noch den Weg ins gegnerische Feld fand. Ich erinnere mich auch noch an die enttäuschten Gesichter der Gegnerinnen und die Jubeltänze auf dem Spielfeld, nachdem der letzte Ball gespielt war. Ich weiß, dass es ein hartes Stück Arbeit war, bis wir endlich feiern durften.

Aber wenn es an die Details geht, wird's echt schwierig. Keine Ahnung, wer wann irgendeine tolle Aufschlagserie hingelegt hat. Keine Ahnung, wer wie viele Punkte gemacht hat. Ich weiß auch nicht genau, was besonders gut war und was vielleicht nicht so toll. Ist aber eigentlich auch egal. Wenn wir zwei Mal gewonnen haben, kann ja eigentlich nichts so richtig schlecht gewesen sein.

Spiel eins war sogar nicht nur "nicht schlecht", sondern eher von der Sorte "verdammt gut". Und wenn ich nun einfach mal den Spielberichtsbogen zu Hilfe nehme, um meine Erinnerungen ein wenig aufzufrischen, stelle ich fest, dass der erste Durchgang mit 25:14 Punkten in gerade mal dreizehn Minuten eine ziemlich deutliche Angelegenheit war. Durchgang zwei verlief mit dem gleichen Endstand in neunzehn Minuten sehr ähnlich. In beiden Sätzen übten wir aus einer stabilen Annahme heraus sehr viel Druck im Angriff aus. Die ein oder andere Aufschlagserie war auch dabei und wenn der VC Goldener Grund mal abwehrte und selbst zum Angriff kam, landeten die Bälle im Aus oder wurden von unserer Feldabwehr schön brav nach vorne geschaufelt und zu eigenen Punkten gemacht. Die "Dankeball-Verwertung" lief in dieser Phase ganz besonders gut und vor allem Mümmel hatte richtig viel Spaß, wenn sie übers Netz flutschende gegnerische Ballannahmen direkt wieder versenken konnte. Die deutliche 2:0 Führung gab dann zumindest so viel Sicherheit, dass wir im dritten Durchgang, auch wenn wir ständig einem Mini-zwei-Punkte-Rückstand hinterher liefen, die entscheidenden Punkte machten und mit 25:22 die Nase vorn hatten.
Eine VCGG-Spielerin meinte hinterher nur: "Das war schon beeindruckend." Echt? Danke! Na ja, es hat auf jeden Fall ganz schön viel Spaß gemacht. Und vor allem hat unser "beeindruckendes Spiel" endlich den ersten Sieg in der Erlenbachhalle eingebracht. Letztes Jahr hat das mit der Heimstärke in der neuen Halle noch nicht so gut funktioniert.

Und was erzählt der Spielberichtsbogen über das zweite Spiel? Der erste Durchgang begann offensichtlich mit ein paar Startschwierigkeiten, denn die bärenstarken Aufsteiger von der TG Naurod gingen mal ziemlich flott mit 6:2 in Führung. Zwar hatten wir den Rückstand bei 16:16 wieder wett gemacht, doch eine Nauroder Aufschlagserie zum 24:17 machte sämtliche Hoffnungen auf den Gewinn des ersten Satzes zunichte. Insgesamt war es eine relativ zähe Angelegenheit. Die Feldabwehr hatte einige Probleme, sich auf die vielen gelegten Bälle einzustellen, zwischendurch knallte auch immer wieder mal ein Ball longline hinten rein und vorne lief's auch nicht rund, weil die gegnerische Feldabwehr unheimlich gut aufgestellt war.
Mit der Zeit hatten wir uns dann aber doch ganz gut darauf eingestellt, dass die TG einfach etwas mehr (oder besser gesagt viel viel mehr) Gegenwehr leistete als die Gegner im ersten Spiel.
Mit wesentlich weniger Eigenfehlern, einer etwas umgestellten Block-/Feldabwehr und konsequenten Angriffen gingen die folgenden zwei Durchgänge klar mit 25:14 und 25:20 an uns. Vor allem die noch sehr jungen "Hau-druff-Mädels" auf Außen, Johanna und Stefanie, machten ihre Sache ganz schön gut. Aber auch alle anderen Mannschaftsteile funktionierten an diesem Spieltag einfach hervorragend...
...wenn man mal vom vierten Durchgang absieht. Warum der so schlecht war, weiß ich gar nicht so genau. Der Spielberichtsbogen sagt, dass Naurod mit 6:1 in Führung ging und dann den Satz über 14:9 und 18:12 mit 25:15 für sich entscheiden konnte. Keine Ahnung, wie es dazu kam. Sooo furchtbar schlecht hab' ich den vierten Durchgang eigentlich gar nicht in Erinnerung. Na ja...
Dann eben ab in den Tie-Break. Und der war definitiv Steffi-Time, denn selbige schaffte mit einer 6:0 Aufschlagserie die Grundlage zum Spielgewinn. Zwar wurde es noch mal kribbelig, als Naurod auf 10:12 heran kam, aber von den drei Matchbällen beim 14:11 nutzten wir immerhin den allerletzten. Der dazugehörige Ballwechsel war ziemlich kurios, wenn ich mich richtig erinnere. Ein bisschen Kuddelmuddel hier, ein bisschen da, ein richtiger Angriff kam vor lauter Nervosität auch nicht zustande, Naurod spielte einen ganz schön fiesen Ball hinten auf die lange Eins, die Kugel wurde noch von der Feldabwehr erlaufen und irgendwie rübergewürgt. Der Ball flog und flog Richtung lange Fünf, Naurod spekulierte auf "Aus", der Ball landete auf der Linie und die Linienrichterin brauchte gefühlte fünf Stunden, bis sie endlich "drin" zeigte.

Der Rest war nur noch ein jubelndes, hüpfendes, schreiendes Menschenknäuel in blauen Trikots mitten auf dem Spielfeld.
Sieg Nummer zwei wurde zunächst mit Sekt in der Halle und dann mit diversen Körbchen Bier auf der Elzer Kirmes gefeiert. Es wird gemunkelt, dass einige erst am frühen Sonntag Morgen den Weg nach Hause fanden.

Das war ein super Saisonauftakt. Alles drin: Spaß am Spiel, Einsatz, Kampfgeist und vor allem auch richtig viel Spannung. Von mir aus kann es immer so weiter gehen. Nächsten Sonntag ist Bleidenstadt dran. Ich freu mich schon!

Saisonstart bei den Volleyballern vom 13.09.2009 09:47 Kerstin Schappert
Bald geht's endlich wieder los. Die Elzer Volleyballer starten in die neue Punktspielsaison. Wie jedes Jahr findet der erste Spieltag an Wochenende der Elzer Kirmes statt. Den Anfang machen am Kirmessamstag, dem 19.09.2009 um 15:00 Uhr die Damen 1 vom TV Elz. Sie beginnen die Saison mit einem Heimspiel in der Elzer Erlenbachhalle. Zu Gast ist im ersten Spiel der VC Goldener Grund. Die gleiche Paarung gab es schon im letzten Jahr am ersten Spieltag zu sehen und damals holten sich die Elzer Damen einen klaren 3:0 Sieg. Die Mädels erhoffen sich natürlich auch in diesem Jahr wieder einen Sieg gegen den VCGG. Im Anschluss findet dann das zweite Spiel des Tages gegen die Aufsteiger von der TG Naurod 2 statt. Hier ist ein Sieg eigentlich schon Pflicht, wenn man ordentlich in die Saison starten will. Die Mannschaft ist guter Dinge, hat sie doch beim Vorbereitungsturnier in Marburg schon ordentlich Spielpraxis sammeln können und teilweise sehr gute Leistungen gezeigt. Zuschauer sind am Kirmessamstag natürlich herzlich in der Erlenbachhalle willkommen. Wer auf dem Weg zum Kirmesplatz noch ein bisschen Sport schauen möchte, bekommt hier einiges geboten. Nach den zwei Spielen werden hoffentlich zwei Siege auf der Elzer Kirmes gefeiert.

Die zweite Damenmannschaft muss dann am Kirmessonntag auswärts ran. Gegen den VC Wiesbaden 6 müssen ab 11:00 Uhr die ersten Punkte der Saison eingefahren werden. Man darf gespannt sein, wie die Damen 2 sich dort verkaufen, haben sie doch mit Steffi Klein eine ihrer Leistungsträgerinnen der vergangenen Saison an die Damen 1 abgegeben und den Kader mit einigen jungen Spielerinnen aus der eigenen Jugend ergänzt. Es wird sich zeigen, inwieweit diese bunte Mischung aus erfahrenen und jungen Kräften in der Saisonvorbereitung schon zusammen gewachsen ist.

Die Herrenmannschaft muss am ersten Spieltag ihrer zweiten Bezirksoberligasaison ebenfalls auswärts antreten. Sie sind zu Gast bei der Homburger TG, die in diesem Jahr als Meister der Bezirksliga Ost in die Bezirksoberliga aufgestiegen ist. Die Elzer Herren spielen ebenfalls am Sonntag morgen um 11:00 Uhr.

Man darf gespannt sein, inwieweit der Kirmeskater bei den Damen 2 und den Herren schon am frühen Sonntag morgen aus den Beinen geschüttelt werden kann, um die nötigen Punkte für einen gelungenen Saisonstart einzufahren. (ks)

Volleyball-Schnuppertraining für Mädchen vom 15.05.2009 13:11 Kerstin Schappert
Die Volleyballabteilung veranstaltet am Dienstag, dem 26.5.09 von 18:00 bis 20:00 Uhr ein Schnuppertraining in der Erlenbachhalle. Alle Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren sind recht herzlich eingeladen. Wenn Ihr Interesse am Volleyball und vor allem Spaß am Ball spielen habt, dann kommt vorbei. Es ist die perfekte Gelegenheit, den Volleyballsport einfach mal unverbindlich kennen zu lernen. Unsere beiden Übungsleiter freuen sich auf Euch!!

Volleyballherren verlieren Spitzenspiel in Kalbach vom 26.11.2008 11:15 Kerstin Schappert
Im eigentlichen Spitzenspiel der bisherigen Bezirksoberliga West mussten die Elzer Herren diesmal bei den noch ungeschlagenen Absteigern der Landesliga aus Kalbach antreten. Mit Schwalbach als zweiter Gast ein durchaus interessanter Spieltag für die komplette Liga - zumindest im Vorfeld.

Der erste Satz beginnt und man kann meinen, die Elzer erstarren vor Ehrfurcht und Spielwitz der Kalbacher – anders ist die Bewegungsunlust kaum zu erklären. Gut man könnte schreiben, die Elzer vermissen schmerzhaft ihren eigentlichen Steller, der verletzungsbedingt die komplette Hinrunde ausfallen wird. Und auch die starke berufliche Einspannung des Liberos, der direkt von der Schicht zum Spiel gefahren kam, behindert ihn in der Entfaltung seines Spiels. Klar könnte man… wird der schwachen und bewegungsarmen Leistung der Elzer aber nicht gerecht.
Wie dem auch sei, die Elzer verlieren den Satz deutlich mit 25:15 oder so… eine arrogante Leichtigkeit des Seins ist zu diesem Zeitpunkt bei den Kalbacher Herren schon erkennbar – „hier können wir nicht verlieren“ scheint jedem auf der Stirn geschrieben; so spielen sie dann auch, leicht und locker, rund – kurz – sie spielen gut.

Der zweite Satz, vielleicht haben die Elzer ja doch etwas dagegen, sich so einfach von der Spitze der BOL zu verabschieden? Naja, ein bisschen mehr Gegenwehr darf es dann schon sein, doch zu mehr als zum 20:25 reicht es auch in diesem Satz nicht.0:2 wieder so ein Spiel wie gegen Griesheim? Nein, das dann doch bitte nicht.

Im dritten Satz fangen die Elzer an mitzuspielen, zwar benötigen sie auch wieder eine gewisse Anlaufphase, doch können sie mehr und mehr ihre Angriffe im Feld unterbringen und werden stabiler in der Feldabwehr. Der Block kommt hier und da – und schon ist auch die Leichtigkeit des Seins beim Gegner verflogen. Den Gastgebern unterlaufen Fehler, die sie in den ersten beiden Sätzen nicht gemacht hatten. Folgerichtig 25:21 für Elz im dritten Satz.

Auch der vierte Satz beginnt recht ausgeglichen. Wiederum eine Führung mit bis zu 2 Punkten für die Elzer, die Kalbacher wurden sichtlich nervöser und so stand es 20:18, als der Faden bei den Elzern riss. Zweimal ein angeschlagener Block, eine unterirdische Annahme und ein paar völlig verkorkste Stellversuche ebneten den Weg zum, am Ende zu leichten, 25:20.3:1 für Kalbach im Duell 1. vs. 2. resümierend bleibt zu sagen, die Elzer haben sich ab Satz 3 ordentlich verkauft aber am Ende zu recht verloren. Nun gilt es im Spiel gegen den Goldenen Grund (aktuell Zweiter der Tabelle mit nur einer Niederlage) noch einmal alles abzurufen, um eine richtig gute Hinrunde gespielt zu haben.Elz steht mit aktuell 8:4 Punkten auf dem dritten Platz. (kl)

Damen 1 Sweet Home Hasenkasten? vom 23.11.2008 20:50 Kerstin Schappert
Das letzte Heimspiel im Hasenkasten: Zum Abschied gab's von den Damen 1 einen Rückfall in alte Volleyballzeiten. Aus Nostalgiegründen quasi, oder wie sollen wir uns diese lustige Berg- und Talfahrt, dieses ständige Auf und Ab, sonst erklären.

Es waren wahrhaftig keine schlechten Spiele, die wir heute abgeliefert haben. Aber richtig gut war's halt eben auch nicht... In das erste Spiel gegen den TSV Schlangenbad starteten wir mal wieder mit einem gigantischen 0:10 Rückstand, den wir zwar beim Stand von 21:22 fast aufgeholt hatten, der uns aber am Ende doch den ersten Satz kostete, denn das 23:25 konnten wir nicht mehr verhindern. Darüber was wäre, wenn wir einfach mal von Anfang mitspielen würden, möchte ich jetzt lieber nicht nachdenken. Wobei... das kommt ja erst noch... Satz drei und vier??

Na ja, erst mal der zweite Durchgang: Hier entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem beide Teams sich mit guten Angriffs- und Abwehraktionen abwechselten und am Ende wir die entscheidenden Punkte zum 25:23 machten. Na also, geht doch! Der Satzausgleich wäre geschafft.

Kommen wir nun zum dritten Durchgang: Gerade machte ich mir noch Gedanken darüber, was wäre, wenn wir von Anfang richtig gut spielen würden. Nun ja, das haben wir im dritten Satz durchaus getan. Mit 9:1 gingen wir in Führung. Klingt komfortabel, oder? Drei Satzbälle beim Stand vom 24:21 klingen mindestens genauso komfortabel, aber wir waren heute der lebendige Beweis dafür, dass man so etwas durchaus noch vergeigen kann. Ein kurzer volleyballtechnischer Totalausfall unsererseits ließ Schlangenbad fünf Punkte in Folge machen und der Satz war mit 24:26 weg.

Nicht zu fassen, das alles. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Der vierte Durchgang: Wieder gingen wir in Führung. 9:1, 11:4, 22:16! Und dann? Keine Ahnung, ich kann es mir wirklich nicht erklären, aber die nächsten neun Punkte machte schon wieder der TSV, allerdings war jetzt war nicht nur der Satz sondern auch das ganze Spiel weg.

Und nun? Pause! Wir begaben uns auf die Suche nach der Konstanz. Keine Ahnung, wo die geblieben ist. Gefunden haben wir sie vor dem Spiel gegen den VC Wiesbaden jedenfalls nicht. Denn hier sollte es ähnlich weiter gehen, wie im ersten Spiel.

Der junge Bundesliganachwuchs vom VCW brachte uns vor allem durch starke Aufschlagserien in Bedrängnis. Und irgendwie schafften wir es auch nicht, im Angriff genügend Druck auf die jungen Mädels auszuüben, so dass der erste Durchgang mit 25:15 an den VCW ging.

Etwas besser lief es im zweiten Satz. Die Annahme kam besser und schon wurde auch der Angriff druckvoller und der Gegner unsicherer. Mit einer in diesem Durchgang relativ konstanten Leistung (wer hätte gedacht, dass ich so etwas nach diesem Tag noch mal schreiben würde) holten wir uns den Satz mit 25:20.

Doch dann war es auch schon wieder vorbei mit der Herrlichkeit. Durchgang drei glich, was Annahme und Eigenfehlerquote betrifft, Durchgang eins und ging auch mit dem gleichen Ergebnis an den VCW.

Satz vier war bis zum 18:18 recht ausgeglichen, doch weil es heute mit dem Spielgewinn einfach nicht klappen sollte, ließen wir dem Gegner den Vortritt und verschenkten den Satz mit 20:25. Das Spiel ging also verdient mit 3:1 an den VC Wiesbaden.

Bleibt anzumerken, dass wir uns im Hasenkasten offensichtlich nicht mehr richtig zu hause fühlen. Von Heimstärke war heute jedenfalls nicht viel zu sehen. Und vor allem im zweiten Spiel hatten wir mindestens genauso große, wenn nicht sogar noch größere Schwierigkeiten als der Gegner, uns an die geringe Deckenhöhe zu gewöhnen. Viele schöne Abwehraktionen scheiterten letztendlich an der Hallendecke und irgendwelchem "Rumgehängsel" in Form von Ringen und Seilen. Also Leute, es wird Zeit, Abschied zu nehmen! Abschied vom Hasenkasten! Sollen die Männer und die Damen 2 ruhig weiter dort spielen, wir werden im nächsten Jahr in der Erlenbachhalle aufschlagen. Am 18.1.09 ist es so weit. Neues Jahr, neue Halle, neues Glück! Es kann nur besser werden!

Damen 1 Heimspiel am Sonntag,23.11.08 vom 20.11.2008 16:30 Kerstin Schappert
Das nächste Heimspiel der Volleyballer steht an. Die Damen 1 treffen am Sonntag, dem 23.11.08 um 10:00 Uhr in der Südturnhalle auf den TSV Schlangenbad und den VC Wiesbaden. Die TVE-Mädels - derzeit Dritter der Bezirksliga - haben damit zwei schwere Spiele vor sich, die wohl auch wegweisend für den weiteren Verlauf der Saison sein könnten, treffen sie doch mit dem VC Wiesbaden auf den punktgleichen Zweitplatzierten und mit dem TSV Schlangenbad auf den Tabellenvierten der Bezirksliga. Zwei Siege müssen her, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren, und die Vorzeichen stehen denkbar ungünstig, da zur Zeit die Erkältungswelle in der Mannschaft umgeht und noch dazu am Freitag wegen der Nightsports-Veranstaltung in der Erlenbachhalle nicht trainiert werden kann. Das Team ist jedoch optimistisch, da es bisher immer aus allen noch so widrigen Umständen das Beste rausgeholt hat. Zuschauer sind hiermit herzlich eingeladen, sich die zwei Spitzenspiele in der Südturnhalle anzuschauen. Anpfiff des ersten Spiels ist um 10:00 Uhr, das zweite Spiel wird voraussichtlich gegen 12:00 Uhr beginnen.

Erste Niederlage für die Volleyballherren vom 10.11.2008 20:26 Kerstin Schappert
In einem Spiel, in dessen Verlauf die Elzer nie dem Anspruch eines Tabellenführers würdig waren, gingen die Elzer Herren in nur 55 Minuten baden. Mit ihrer schlechtesten Saisonleistung präsentierten sich die Elzer bei ihrem letzten Saisonspiel bei der TS Griesheim und verloren zu Recht mit 0:3.

Im ersten Spiel gingen die Griesheimer noch mit dem gleichen Ergebnis gegen die bisherigen Tabellenschlusslichter aus Hofheim unter. Vielleicht führte das zu einer zusätzlichen Überheblichkeit, denn nicht anders ist das singuläre Auftreten der Elzer zu erklären. In einem Spiel, in dem die Tabellenführer nie ihre Stärke des Kollektivs ausspielen konnten, wirkten die bisher verlustpunktfreien Elzer fahrig und unkonzentriert.

Sicherlich gingen sie, durch die Ausfälle des etatmäßigen Stellers „AUA-Andi“ und ihres Kopfes „Spielertrainer Paque“, leicht geschwächt an den Start, doch erklärt das nicht die Leistung, die sie an diesem Tag boten. Kein Spieler konnte auch nur annähernd an seine normalen Leistungen anknüpfen. Zu sehr war doch jeder Einzelne mit sich oder seinem Nebenspieler beschäftigt.

Der erste Satz ist schnell berichtet, bis zum Stand von 8:8 lief alles auf ein „normales“ Spiel der Elzer heraus, sie brauchen ihre Anlaufphase und dann haben sie sich und ihren Rhythmus gefunden. Doch diesmal fanden die Griesheimer ihren Rhythmus und Elz zerfiel in 6 Einzelteile. Annahme extrem schwach und unpräzise; den Neustellspieler „Tante Norbert“ dadurch extrem unter Druck setzend, lies das Zuspiel ebenfalls an Präzision mangeln; der Angriff eine Folge aus den beiden vorausgegangenen Ungenauigkeiten glich dann eher einem lauen Lüftchen, denn einem Wirbel an Schlägen, die in der Woche zuvor noch den Sieg gegen Schwalbach einbrachten.

Nach 25 Minuten mussten sie sich mit nur 16 Punkten geschlagen geben.

Der zweite Satz begann deutlich besser, als der erste endete. Ein paar Angriffe kamen durch, die Griesheimer ihrerseits machten mehr Fehler folglich lagen die Elzer Aufsteiger auch bis zum 17:16 vorne. Aus unerklärlichen Gründen, vielleicht war es ja die Anwesenheit eines nicht genannt werden wollenden Zuschauers aus einer Bezirksligamannschaft, gingen dann die nächsten Punkte nach und nach an Griesheim, so dass sie den zweiten Satz ebenfalls gewinnen konnten.

Im dritten Satz waren sich die Elzer Herren einig, wollte man hier nicht sang und klanglos untergehen, musste jetzt etwas passieren! Das passierte dann auch – nichts! Rein gar nichts, keine Annahme, kein Stellspiel, kein Block (ok, vielleicht ein oder zwei) und auch überhaupt keine Abwehr. Beim Stand von 19:11 nahmen die Griesheimer deutlich gas weg (vielleicht auch konditionell bedingt), was die Elzer dann noch mal auf 20:16 heranbrachte, das änderte aber nichts mehr an der drohenden Niederlage, die man auch schon deutlich in der Körpersprache der Elzer sehen konnte.

Da Schwalbach zur gleichen Zeit beide seiner Heimspiele mit 0:3 verlor und Kalbach spielfrei war, führt Elz die Tabelle zwar immer noch an, jedoch bewahrheitet es sich, in dieser Liga kann jeder jeden schlagen.

Nun haben die Elzer 2 Wochen Zeit, sich auf ihr nächstes Spiel vorzubereiten. Eine Zeit, die sie sinnvoll nutzen müssen, geht es doch dann zu aktuellen Tabellenzweiten aus Kalbach. Drücken wir den Elzern die Daumen, dass sie sich dann als gefestigte Mannschaft präsentieren können, die nicht zufällig so weit oben in der Tabelle steht.

Abgefahren vom 10.11.2008 13:58 Kerstin Schappert
Das bisher abgefahrenste Spiel der Saison erlebten die Damen 1 am Sonntag in Idstein. Es war einfach unglaublich! Da verpennen die Mädels den Anfang der ersten beiden Sätze und liegen 0:2 hinten, nur um dann im vierten Durchgang auch noch zwei Matchbälle abzuwehren und am Ende doch noch 3:2 zu gewinnen. Ein 3:0 ist ja auch langweilig...

...dachten wir uns und ließen die Idsteiner Damen erst mal alleine loslegen. Diese sorgten dann mit ein paar guten Aufschlägen, von denen sich unsere zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz vorhandene Annahme doch sehr beeindrucken ließ, gleich mal für eine 10:1 Führung. So schnell kann's gehen. Da wir aber nicht wieder ein ähnliches Debakel wie vor zwei Wochen in Kriftel erleben wollten, entschlossen wir uns, nun doch endlich mitzuspielen. Zu spät für diesen Durchgang zwar, aber immerhin konnten wir zeigen, dass wir durchaus auch Volleyball spielen können.

Wer nun aber gedacht hat, dass wir endlich drin sind im Spiel und im zweiten Satz dann gleich von Beginn an loslegen wie die Feuerwehr, der sah sich getäuscht. Wieder spielte Idstein einen komfortablen Vorsprung heraus, dem wir erstmal eine Zeit lang hinterher rennen mussten. Und als wir uns dann beim Stand vom 17:17 endlich wieder rangekämpft hatten und mit 22:20 in Führung gehen konnten, passierten im entscheidenden Moment ein paar Fehler zu viel und der Satz war schon wieder weg.

Trotzdem hatte sich zu diesem Zeitpunkt endlich eine wirklich gute Partie entwickelt, in der zwei Mannschaften auf Augenhöhe agierten und um jeden Punkt kämpften. Gute Angriffe und schöne Block- und Abwehraktionen gab es auf beiden Seiten zu sehen.

Und nun sahen sich diejenigen getäuscht, die gedacht haben, dass wir uns nach diesem 0:2 Rückstand einfach aufgeben. Nein, nein... die Kampfschweine waren wieder da! Wie schon in den beiden Sätzen zuvor starteten wir auch in den dritten Durchgang mit einem Rückstand, aber dieses Mal hatten wir Idstein schon beim 9:9 wieder eingeholt. Und dann machten wir endlich die entscheidenden Punkte und schafften den Satzanschluss. Nur noch 1:2 also.

Es folgte der am härtesten umkämpfte Satz im ganzen Spiel. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und Idstein hatte bei 24:23 den ersten Matchball, der allerdings wie der zweite auch ungenutzt blieb. Statt dessen nutzten wir unseren zweiten Satzball zum 28:26 und erzwangen den Tie-Break.

Und der wurde dann zu einem reinen Nervenspiel. Erstmal zwei direkte Aufschlagpunkte auf beiden Seiten. Dann Aufschlagfehler auf beiden Seiten. Zu einem richtigen Ballwechsel kam es eigentlich gar nicht. Mit einer kleinen aber guten Aufschlagserie ging Idstein zum Seitenwechsel mit 8:6 in Führung. Dann wieder Aufschlagfehler auf beiden Seiten. Beim Stand von 10:11 aus unserer Sicht war dann aber endlich Schluss mit den Aufschlagspielchen. Es entwickelten sich doch noch mal ein paar gute Ballwechsel, in denen wir einfach den längeren Atem hatten oder mehr Mut zum Risiko zeigten. Idstein agierte ein bisschen zu vorsichtig und wir machten die entscheidenden Punkte zum 15:11 Endstand.

Einfach abgefahren... ich habe selten ein so verrücktes Spiel erlebt. Aber gut für die Moral war dieser Sieg allemal. Mit einer absolut tollen Mannschaftsleistung und so viel Kampfgeist ein 0:2 zu drehen und dann auch noch in den entscheidenden Situationen die Nerven zu behalten, das ist schon genial.

Herren 1 Elz erfolgreich beim Heimspiel vom 03.11.2008 15:19 Kerstin Schappert
Im erst zweiten Spiel der Saison mussten die Herren zu Hause gegen die Mitaufsteiger aus Römerstadt und die Herren von Hofheim antreten. Dass die Römerstädter eine spielstarke Mannschaft sind, wussten die Elzer seit dem Aufeinandertreffen im Pokal. Damals konnten sich die Herren um Trainer Paque 3:1 durchsetzen.

In voller Mannschaftsstärke traten die Elzer das Spiel an und waren dennoch mannschaftsmitspielermässig deutlich unterlegen, waren die Gäste aus Römerstadt mit 12 Spielern angereist. Nach kurzer Verwunderung über die niedrige Halle seitens der Römerstädter begann dann auch das Spiel.

Aufschlag Römerstadt – Annahme vergeigt, unpräzises Zuspiel – Punkt für Römerstadt… na, das konnte ja heiter werden, denn die nächsten Annahmen waren ebenso unpräzise und dementsprechend dann auch der restliche Spielaufbau. Hinzu kam dann noch wachsende Unsicherheit, so dass Elz den Gästen in diesem Satz nie wirklich gefährlich werden konnte. Folgerichtig ging der Satz dann auch mit 25:19 an Römerstadt. Das Problem war schnell ausgemacht – die Annahme musste besser werden.

Wurde sie dann auch!

Im zweiten Satz begannen die Elzer zwar wieder nervös und es sah erst danach aus, als wenn die Gäste aus dem Norden Frankfurts wieder davon ziehen könnten, doch die Herren um Steller Andi rissen sich zusammen und konnten den Satz beim Stand von 11:11 ausgleichen. Der Wühler, Charlie unser Libero, wollte dann auch endlich mitspielen und zeigte, dass er nicht umsonst der Abwehrspezialist in Elz geworden ist. 25:19 für Elz im zweiten Satz.

Satzausgleich.

Der dritte Satz begann, wie der zweite endetet, mit einigen sehr gelungenen Aktionen der Elzer, doch irgendwie schafften sie es nicht, sich deutlich von den Gästen abzusetzen und kassierten den Ausgleich zum 15:15. Ein Hin und Her entwickelte sich um den Satzgewinn. Mal hatten die Elzer Satzball, mal die Gäste. Beim Stand von 26:25 dann die entscheidende schwache Angabe der Römerstädter, die die Elzer mit einem sehenswerten Angriff im Feld unterbrachten. 27:25.

2:1 Satzführung.

Im vierten Satz machten die Römerstädter dann trotz ihrer anzahlmässigen Überlegenheit einen müden Eindruck, so dass die Gastgeber ihr gewohnt druckvolles Spiel aufbauen konnten. Nun kam auch endlich der Block und pflückte einige schöne Bälle herunter, so dass auch der letzte Wille der Gäste zu brechen schien. Mitte des Satzes führten die Elzer dann auch mit 5 – 7 Punkten. Auch alle Auswechslungen und Auszeiten brachten da keine Wende mehr. Am Ende ergaben sich die Gäste mit 25:14.

3:1 gewonnen und damit weiterhin ungeschlagen – aber sehr kräftezehrend. Ob die Luft für den zweiten Gegner noch reichen würde?

Im zweiten Spiel hieß der immerhin VC Hofheim. Keine schlechte Truppe, konnten die sich doch nach ihrem Aufstieg vor zwei Jahren als feste Größe in der Bezirksoberliga etablieren. Ein taktischer Wechsel auf der Diagonalposition sollte den Unterschied ausmachen. Wurde Diagonalzuspieler Tante Norbert im ersten Spiel noch geschont und blieb somit fehlerfrei, kam er nun frisch für Spielertrainer Paque rein. Die Auswirkungen des Ausruhens konnte man dann auch gleich bei der ersten Annahme bewundern… selbst Speedy Gonzales hätte mit dem Erlaufen des Zuspiels Probleme bekommen, wie soll das dann von AUA-Andi klappen?

Nundenn, Tante Norbert wieder auf seine Annahmeposition gestellt, Charlie und Kai machen dicht, so dass möglichst jeder wenig Laufen muss und schon klapts auch mit dem Zuspiel.

Erster Satz – Elz spielt, Hofheim spielt mit aber nicht gut genug. Ihre einzige wirklich wirkungsvolle Waffe ist der Rückraumangriff diagonal – zwar immer auf den gleichen Punkt geschlagen aber irgendwie nicht annehmbar für die Elzer Abwehrrecken. Dennoch reicht es nicht für die Gäste aus dem Vordertaunus und Elz gewinnt 25:19.

1:0 nach Sätzen, das geht gut los.

Im zweiten Satz stellen die Hofheimer ein wenig um, bringen einen frischen Mann, mehr frische haben sie auch nicht dabei, ins Spiel aber entweder sind die Elzer schon zu kaputt oder sie haben es gar nicht mitbekommen. Sie spielen einfach ihr Spiel weiter runter und gewinnen auch diesen Satz mit 25:20.

2:0 – die ersten Anfeuerungsrufe aus der Hofheimer Ecke nach dem Tie-Break werden laut. Das entlockt den Elzern nur ein müdes Lächeln, nicht, weil sie den Gegner unterschätzen, weil sie zu mehr Reaktion nicht mehr fähig sind.

Und plötzlich glauben die Hofheimer an den Tie-Break und ihre Möglichkeiten. Sie führen 5:1, 10:3 und 15:9. Elz versucht es mit Auswechslungen und Auszeiten, doch der Erfolg blieb ihnen verwehrt. Die Gäste gehen 21:14 in Front und gewinnen diesen Satz ohne wirkliche Gegenwehr mit 25:16.

Nur noch 2:1… oh oh, ob die Luft reicht?

Der vierte Satz, gleiches Spiel, Hofheim will einen Tie-Break und Elz eigentlich schon duschen. Aber es dauert eine Weile, bis dieser Gedanke an die Dusche auch in Leistung auf dem Feld umgesetzt wird. Denn wiederum führen die Gäste mit 3 – 4 Punkten. Erst ein paar spektakuläre Abwehraktionen, die den Gegner Applaus abringen, bringen die Gastgeber wieder zurück ins Spiel. Auf einmal kommen die Annahmen, das Zuspiel stimmt und aus lahmen Angriffen ohne Esprit werden Kombinationen, die meisten Erfolg bringen. Und endlich kommt auch der durchaus gute Block der Elzer wieder ins Spiel. Selbst die guten und druckvollen Rückraumangriffe können die Gastgeber runterplücken. Was zu diesem Zeitpunkt auch aus der Abwehr zurückkommt, ist schon sehenswert. Ein paar gute Angriffe bringen die Elzer zum 24:14. Ein Kurzes Aufzucken der Gäste folgt noch, ehe ein schöner Angriff von Gabi das Spiel mit 25:16 beendet.

3:1 was für ein Glück nicht doch noch ein Satz.

Die Gäste schleichen leise vom Platz, während die Gastgeber das verdiente Siegergetränk genießen.

2 Spieltage rum und die Herren des TV Elz stehen als Aufsteiger mit 6:0 Punkten und 9:2 Sätzen an der Tabellenspitze. Zusammen mit TV Kalbach (6:0 und 9:4) und TG Schwalbach (4:0 und 6:4). Die sind nächsten Samstag dann schon der nächste Gegner der Elzer.

Drücken wir den Aufsteigern die Daumen, dass sie auch dieses Spiel siegreich gestalten können, um sich so für die Pokalschlappe im Finale des Bezirkspokals revanchieren zu können.

Damen 1 Bruchlandung vom 03.11.2008 15:19 Kerstin Schappert
Der dritte Spieltag der Damen 1. Dem Höhenflug auf den ersten Tabellenplatz folgte eine schmerzhafte Bruchlandung. 6:2 statt 8:0. Aber gut: Wer damit gerechnet hatte, dass wir ungeschlagen durch die Hinrunde marschieren und nebenbei mal eben den Bezirksoberligaabsteiger und Meisterschaftsfavoriten Kriftel aus dem Weg räumen, der hat vielleicht auch ein wenig zu viel erwartet.

Trotzdem, die Enttäuschung ist groß. Noch nicht mal wegen der Niederlage an sich, sondern wegen der Art und Weise, wie es dazu kam.

Es war wohl einfach nicht unser Tag. Schon das Einschlagen ließ ein wenig die nötige Aggressivität vermissen, die man aufbauen muss, um beim Spiel im Angriff erfolgreich zu sein. Der erste Durchgang startete dann auch recht bescheiden. Dank einer quasi nicht vorhandenen Annahme kam es erst gar nicht zu ernsthaften Angriffsversuchen unsererseits, und so zog der TuS Kriftel mit drei Aufschlagserien über 13:5 und 18:6 davon und holte sich den Satz mit 25:8. Ganze 14 Minuten dauerte der Spuk und spätestens jetzt waren alle D1-Mädels wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Nicht viel besser lief es im zweiten Durchgang. Weiterhin viel zu verkrampft und mit etlichen Eigenfehlern in Annahme, Zuspiel und Angriff bauten wir den Gegner weiter auf. 0:6, 1:9... ein ähnliches Debakel wie im ersten Satz. Kampfgeist flammte immer wieder kurzzeitig auf: Da wurden in langen Ballwechseln etliche Bälle vom Boden gekratzt, konnten jedoch im Angriff nicht in Punkte verwandelt werden. Viel geduldiger zeigten sich da die Krifteler Spielerinnen, die weiter konsequent ihr gutes Angriffsspiel durchzogen und fast alle langen Ballwechsel für sich entschieden. Das Ganze führte zu einem klaren 25:13 im 2. Satz.

Und auch im driten Satz sollten wir nicht so richtig ins Spiel finden. Zwar sah es zu Beginn mal etwas besser aus - ein paar Minuten lang fanden wir unsere Lockerheit aus den ersten zwei Spieltagen wieder und konnten immerhin bis zur Satzmitte mit dem Gegner mithalten - doch am Ende war es wieder eine Serie von unnötigen Eigenfehlern, die die klare 0:3 Niederlage nach gerade einmal 56 Minuten Spielzeit besiegelte.

Eine harte Bruchlandung und eine schmerzhafte Niederlage. Zwei Wochen haben wir nun Zeit, einen großen Haken an dieses traumatische Erlebnis zu setzen und unsere derzeit - wie ich finde - wirklich guten Trainingsleistungen mit in das nächste Spiel gegen den TV Idstein zu nehmen. Und wenn der vergangene Sonntag der spielerische Tiefpunkt der laufenden Saison war und es dafür ab jetzt wieder stetig bergauf geht, dann soll mir das recht sein.

Damen 1 Angekommen vom 30.09.2008 10:24 Kerstin Schappert
Die Damen 1... im letzten Jahr irgendwie noch nicht richtig angekommen in der Bezirksliga. Als Aufsteiger hatten wir es nicht so leicht und zierten lange das Ende der Tabelle, bis uns die nötigen Pflichtsiege gelangen, um wenigstens die Klasse zu halten. Und jetzt? Ja, jetzt sieht das alles etwas anders aus. Wer hätte das gedacht? Nach dem tollen Auftakt mit zwei 3:0 Siegen beim Heimspiel letzte Woche holten wir am Sonntag gegen SW Wiesbaden 2 den dritten Sieg im dritten Spiel.

Und das war gar nicht so einfach. Mit einer gehörigen Portion Respekt starteten wir in die Partie. Immerhin setzte es im letzten Jahr gegen SWW zwei derbe Niederlagen. Doch mit dem Selbstvertrauen aus den ersten zwei Saisonsiegen sollte es dieses Mal endlich etwas mehr sein. Trotzdem wurden beim Betreten der Comeniushalle (die übrigens noch ein Stückchen kleiner ist als unser geliebter "Hasenkasten") Erinnerungen wach. Denn genau in dieser Halle hatten wir letztes Jahr mal ein Spiel nach 2:0 Satzführung aus der Hand gegeben und im Tie-Break verloren. Na ja, abhaken, neue Saison, neues Glück.

Der erste Durchgang begann dann erstmal recht ausgeglichen bis zum Stand von 5:5. Dann ging Helena an die Grundlinie und verließ diese erst zehn Aufschläge und zwei Wiesbadener Auszeiten später wieder. Mit diesem komfortablen Vorsprung im Rücken spielte es sich eigentlich ganz gut. Trotzdem kam SWW noch mal ran, doch fünf der zehn Punkte Vorsprung retteten wir ins Ziel und entschieden den ersten Satz mit 25:20 für uns. Man könnte behaupten, dass Helenas Aufschläge diesen Satz entschieden haben... aber dazu kommen wir später noch mal.

Im zweiten Satz dann der erste Durchhänger der Saison. Wurde ja auch mal Zeit. Zwar konnten wir den 5:12 Rückstand noch auf 14:16 verkürzen, doch am Ende hatten wir dann doch mit 21:25 das Nachsehen. Vor allem der Block stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht so gut und auch die Annahme hätte durchaus besser sein können. Aber was soll's. Es kamen ja noch zwei Durchgänge.

Und die hatten es wirklich in sich. Zunächst mal der dritte Satz. Auch hier ging Wiesbaden mit 5:1 in Führung. Irgendwie wollten unsere Angriffe absolut nicht im gegnerischen Feld landen. Den Ausgleich schafften wir schließlich beim 9:9, um dann auch endlich wieder mit 14:12 in Führung zu gehen. Und dann war's mal wieder so weit. Helena durfte aufschlagen. Dieses Mal hielt sie es noch einen Punkt länger an der Grundlinie aus und verließ diese erst nach dem 25:12 Satzgewinn. Der gegnerische Trainer hatte in der Zwischenzeit zwei Auszeiten genommen, sechs Spielerwechsel durchgeführt und sich zu der Aussage hinreißen lassen, Helena könne nichts anderes außer Aufschlagen. Na ja, was soll's, Hauptsache der Satz ist uns!

Im vierten Satz sah man dann zwei Mannschaften auf Augenhöhe, von denen sich keine entscheidend absetzen konnte. Beide Teams schenkten sich nichts, es gab viele lange Ballwechsel und erst beim Stand vom 19:17 hatten wir uns einen Minivorsprung erarbeitet. Wir konnten auf 21:17 erhöhen und sahen schon fast wie der sichere Sieger aus, als uns noch mal eine kurzzeitige Annahmeschwäche überkam, die die Wiesbadenerinnen zum 21:21 Ausgleich nutzten. Richtig ins Zittern kamen wir dann beim Stand von 23:24 und Satzball für SWW. Oh Mann, bitte keinen Tie-Break, das muss jetzt echt nicht sein! Der Wiesbadener Aufschlagfehler kam genau zum richtigen Zeitpunkt und die entscheidenden Punkte zum 26:24 durften wir dann machen.

So seh'n Sieger aus, schalalalala!!! Könnte mein Lieblingslied werden. Mit 3:1 konnten wir dieses hart umkämpfte Match für uns entscheiden. Der gegnerische Trainer bescheinigte uns übrigens ein gutes Spiel und meinte, er hätte gerne einen Tie-Break gespielt. Nein Danke, wir aber nicht. Das war schon ok so.

Die Damen 1... endlich angekommen in der Bezirksliga. Wenn mir vor der Saison jemand erzählt hätte, dass wir nach drei Spielen die Tabelle mit 6:0 Punkten anführen, hätte ich ihm wahrscheinlich einen Vogel gezeigt. (ks)

Herren 1 Perfekter Saisonstart vom 24.09.2008 17:32 Kerstin Schappert
Zum ersten Saisonspiel in der Bezirksoberliga mussten die Herren des TV Elz zum Landesligaabsteiger von Eintracht Frankfurt reisen. Mit Spannung erwarteten alle dieses Spiel, ist es doch eine Standortbestimmung fuer die kommende Saison. Denn von den noch sieben verbliebenen Gegnern kennen die Elzer ausser Schwalbach und Roemerstadt niemanden.

Im ersten Spiel traffen jedoch zuerst die beiden Absteiger der Landesliga (Eintracht Frankfurt und Kalbach) aufeinander. Es entwickelte sich ein recht einseitiges Spiel, welches in erster Linie durch den besseren Stellspieler und die schnellere Feldabwehr auf Seiten von Kalbach bestimmt wurde.

Schnell stand der erste Sieger mit 3:0 fest. Das Absteigerduell ging also deutlich zu Gunsten von TV Kalbach aus. Nun wurde es ernst fuer die Elzer. Zwar war das Spiel von Eintracht Frankfurt nicht so ueberragend gut, dass den Aufsteigern Angst und Bange haette werden muessen, aber was sich in einem solchen Spiel alles entwickeln kann, sieht man immer erst, wenn man selbst auf dem Feld steht.

Erster Satz, erste Angabe - erster Punkt fuer Elz... das geht ja gut los, zweite Angabe, nun die erste eigene, zweiter Punkt fuer Elz. Sehr gut, mit jedem Punkt wich die Nervositaet ein wenig mehr und Sicherheit und Spielwitz kamen auf. Die so lange und intensiv trainierten Spielsituationen wurden auch tatsaechlich angewendet. Punkt um Punkt machten sich die Elzer auf den Weg zum ersten Satzgewinn in der jungen Bezirksoberliga Saison. Natuerlich konnten die Frankfurter auch punkten, durch den ein oder anderen sehenswerten Angriff oder auch trickreichen Lop aber im Endeffekt stand die Feldabwehr richtig gut, der Block war meistens praezise zur Stelle und die eigenen Angriffe meist im ersten Versuch schon erfolgreich. 25:21 hiess es am Ende des ersten Satzes. Wer haette das gedacht, geht doch recht gut.

Der zweite Satz verlief aehnlich, wie der erste, schnell fuehrten die Elzer 4:1, dann 9:5 - eine kurze Schwaechperiode zur Mitte des Satzes brachte fuer die Eintracht den Ausgleich. Doch wiederum beim Stande von 20:19 zogen die Elzer durch gelungene Aktionen und ein druckvolles Angabespiel davon. Am Ende hiess es 25:22 und damit 2:0 nach Saetzen.

Vor dem dritten Satz galt es in aller erster Linie die Gemuehter zu beruhigen, schnell konnten die ersten Sprueche von Landesliga oder feiern gehoert werden... das zeigte sich dann auch auf dem Feld. 1:5, 3:8 - nein, das war nicht das Spiel der ersten beiden Saetze. Erst in nach Auszeit wurde wieder richtig Volleyball gespielt und letztlich zum 15:15 ausgeglichen. Es folgen sehenswerte Blocks und tolle Angriffe. Die Eintracht ihrerseits hatte grosse Probleme mit den Elzer Angaben, so dass ein druckvolles Spiel der Heimmannschaft kaum zu stande kam. Erste Satzfuehrung beim Stand von 18:17 und dann das Finale zum 25:23.

3:0 fuer Elz im ersten Spiel der Bezirksoberliga und das nach nur 61 Spielminuten - ein perfekter Start. Im Tippspiel kann man sehen, dass damit keiner der Elzer Spieler gerechnet hatte. Sehr gut, so kann es durchaus weitergehen.

Der naechste Spieltag ist vermutlich erst in 5 Wochen, da durch den Rueckzug von Bad Vilbel mehrere Spieltage verschoben werden muessen. Genaueres hierzu ist aber noch nicht bekannt und gelinde gesagt den Elzern auch ziemlich Wurscht, nach diesem Saisonstart.

Damen 1 Glücklich! vom 24.09.2008 17:31 Kerstin Schappert
Die Damen 1 sind glücklich! Sehr glücklich sogar. Selbst zwei Tage nach dem besten Saisonstart aller Zeiten laufe ich immer noch mit einem Dauergrinsen durch die Gegend und erzähle jedem, der es nicht wissen will, dass wir zwei Spiele mit 3:0 gewonnen haben. Die Geschichte dieser beiden grandiosen Siege ist eigentlich schnell erzählt. Und weil an Elzer Kirmes zu wenig Zeit bleibt, irgendwelche tollen und kreativen Spielberichte zu schreiben, werde ich mich auch ganz kurz fassen.
Was braucht man, um zum Saisonstart gleich vier Punkte auf einmal zu holen? Zunächst mal eine supertolle „Teilzeit-Libera“, die schön geduldig alle Bälle nach vorne schaufelt, dann ein variables Zuspiel, das auch hin und wieder die zwar noch nicht ganz ausgefeilten aber doch meistens sehr effektiven schnellen Bälle über die Mitte einstreut und zwei Mittelblocker, die genau diese schnellen Bälle versenken und ein paar ordentliche Blockpunkte beitragen. Und last but not least wären da natürlich noch die Außen- und Diagonalmädels, die fleißig Punkte im Angriff sammeln und von denen vor allem die Jüngste aus so ziemlich jedem Ball, der ihr vor die Nase kommt, einen Punkt macht. Wenn man es schafft, das alles sechs Sätze lang durchzuziehen, kommen die folgenden Ergebnisse dabei heraus:
TV Elz gegen VC Goldener Grund: 25:13, 25:23, 25:17
TV Elz gegen TuS Nordenstadt: 25:23, 25:20, 25:21

Was will man mehr? Alles super! Die vier Punkte nimmt uns keiner mehr weg. Und ich bin immer noch furchtbar glücklich... (ks)

Damen 2 Damen 2 steigen in die Kreisliga auf vom 05.06.2008 21:28 Kerstin Schappert
Jetzt hat es doch noch geklappt. Die Damen 2 steigen in die Kreisliga auf. Die Mädels, die in der vergangenen Saison Platz 2 in der Kreisklasse belegt hatten, waren nach der Relegation im April mit einem Sieg und einer Niederlage nur zweiter Nachrücker, doch am Ende reichte das, um den Aufstieg klar zu machen. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die nächste Saison!

Herren 1 Bezirkspokalfinale der Herren vom 04.06.2008 09:12 Kerstin Schappert
In der zweiten Pokalrunde des diesjährigen Bezirkspokals bekamen es die Herren mit den Aufsteigern von Schwarz Weiß Wiesbaden und dem Sieger aus der 2. Partie zwischen Schwalbach und Goldstein zu tun.

Zuerst das Spiel Schwalbach vs. Goldstein. Schnell erzählt. Die Goldsteiner traten sehr ersatzgeschwächt an, so dass sie zu keiner Phase des Spiels die durchaus angriffsstarken Schwalbacher gefährden konnten. Am Ende eines einseitigen Spiels stand es nach knapp 45 Minuten 3:0 für die Heimmannschaft aus Schwalbach.

In der ersten Partie der Elzer hieß der Gegner Schwarz Weiß Wiesbaden. Auch die Wiesbadener traten ohne ihren besten Angreifer an, so dass sich auch hier eine recht einseitige Partie entwickelte. Von Anfang an dominierten die Elzer das Spiel fast nach Belieben. Ein starker Angriff und ein konzentrierter Block, nichts Spektakuläres in der Abwehr und konstante Angaben brachten den ersten Satz. Nach nur 17 Minuten hieß es 25:15. Weiter 17 Minuten spaeter und 4 Punkte mehr auf der Habenseite der Schwarz Weißen, brachten das 25:19 und damit die 2:0 Satzführung.

Die Elzer nahmen deutlich das Tempo aus dem Spiel und versuchten den ein oder anderen Ball, der so oft im Training schon gespielt wurde. Aber im Spiel ist eben nicht im Training. Sie erlaubten den Schwarz Weißen auch eine Satzführung, bis sie begriffen, dass es ohne Anstrengung eben dann doch nicht geht. Satzausgleich zum 19 beide und danach kamen noch ein paar schöne Ballwechsel zustande, allesamt mit dem besseren Ende fuer die Elzer. Insgesamt 20 Minuten und 20 Punkte ließen sie in dem Satz zu.

Am Ende ein klares 3:0 in 54 Minuten - ganz gut, wenn man die Temperaturen in der Gluthalle von Schwalbach bedenkt.

45 Minuten später kam es zum Bezirkspokalfinale zwischen den beiden siegreichen Teams aus Schwalbach und Elz. Gleich im ersten Satz hatten die Elzer es in der Hand einen entscheidenden Coup zu landen, als sie es nicht schafften einen lange offenen gehaltenen Satz zum eigenen Erfolg umzumünzen. 20 Minuten und nur ein 22:25 - schade, hätte das doch schon der Schlüssel zum Erfolg sein können. Im zweiten Satz dachten die Schwalbacher wohl, das gibt ein leichtes Spiel gegen Elz und ließen die Sache recht locker angehen. Die Elzer hingegen wollten den Pokal schon gewinnen, gab es doch die komplette Saison erst eine Niederlage! Sie hatten nun den besseren Angriff und auch die bessere Feldabwehr. 17 Minuten und 25:17 für Elz, na, dass lässt doch hoffen.

Der dritte Satz verlief wieder vollkommen anders herum. Schwalbach drehte auf, die Angriffe folgen nur so rein und den Elzern konnte man durchaus konditionelle Mängel nachsagen. Aus einem zwischenzeitlichen 10:24 schafften die Elzer noch ein 17:24 doch dann war auch schon Schluss. 17 Minuten für 17:25. Nun denn, jeder dachte, das Ding ist durch, die Elzer Moral ist gebrochen. Doch weit gefehlt. Zwar war es ein offenes Spiel bis zur Satzmitte, doch dann zogen die Elzer auf und davon, eine gute Angabenserie und ein richtig guter Block ließen die Schwalbacher verzweifeln. Schnell stand es 18:12 und dann nach weiteren 17 Minuten 25:17 für Elz.

Der 5. Satz musste entscheiden, wer hätte das vor dem Spiel gedacht. War Schwalbach doch in der abgelaufenen Saison eine Liga über den Elzern vierter geworden! Und das mit nur 5 Niederlagen in der kompletten Saison. Der fünfte Satz verlief sehr ausgeglichen. Bis zum Stand von 6:7 - doch dann die entscheidenden Punkte für Schwalbach. Beim Stand von 6:8 wurden die Seiten gewechselt. Elz konnte nichts mehr drauflegen 7:13 - 11:14 und dann 12:15 nach 12 weiteren anstrengenden Minuten.

2:3 das Finale verloren aber gut gespielt und mit dem Wissen, eine Liga drüber mitspielen zu können. Summasummarum - Schwalbach war verdienter Bezirkspokalsieger und Elz ein guter Silbermedailiengewinner, die sie nach dem Spiel durch einen offiziell bestimmten Vertreter des HVV überreicht bekamen.

Die Saison wurde standesgemäß bei Bier, Wodka und Wurst bei einem der Spieler beendet.

weibliche Jugend TV Elz feiert Aufstieg vom 05.04.2008 12:34 André Wagner
Die Volleyballer des TV Elz haben am Ende der Saison 2007/08 eine weitere Meisterschaft zu feiern. Nach der Herrenmannschaft hat es nun auch die weibliche B-Jugend geschafft, die mit 18:2-Punkten und 29:4-Sätzen Meister der Leistungsklasse 3 West wurde und in die Leistungsklasse 2 aufstieg. Die jungen Mädels haben in der gesamten Saison lediglich eine Niederlage gegen die zweitplatzierte TG Winkel einstecken müssen. Danach wurden bis zum letzten Spieltag ausschließlich 3:0-Siege eingefahren. Trotz des außerordentlich guten Satzverhältnisses musste an diesem letzten Spieltag bei den Heimspielen gegen Klarenthal und Idstein zwei Siege her. Klarenthal zeigte sich im Gegensatz zum Hinspiel stark verbessert und es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, in dem die Elzerinnen am Ende dank des besseren Angriffsspiels mit 3:1 die Nase vorn hatten. Das Duell mit dem TV Idstein war dann eine deutliche Angelegenheit. Beim 3:0-Sieg kamen auch die Spielerinnen aus der D-Jugend zum Einsatz.
Quelle NNP

Herren 1 vom 02.03.2008 11:05 André Wagner
Bezirksliga West: Der VC Goldener Grund 2 hat gegen den VC Wiesbaden nach langer Zeit wieder einmal mit 3:1 gewonnen. Für den VCGG als Vorletzten ist der Abstieg jedoch unausweichlich. Viel besser sieht es für den TV Elz aus. Nachdem bisher alle ihre Heimspiele in der Turnhalle der Fürst-Johann-Ludwig-Schule unter fast unzumutbaren Bedingungen – in Hadamar stehen noch nicht einmal brauchbare Netzpfosten zur Verfügung – stattfinden mussten, durfte sich das Team endlich einmal über einen Spieltag in eigener Halle in der Südschule in Elz freuen. Und dieses Heimgefühl nutzte die Mannschaft und überrollte quasi die Gegner vom TuS Nordenstadt. Die Elzer waren in allen Bereichen überlegen, Angriff und Block agierten sehr erfolgreich, und die Feldabwehr wurde nur selten auf die Probe gestellt. Lediglich im dritten Durchgang konnte Nordenstadt kurz in Führung gehen, gelangte jedoch nicht in die Nähe eines Satzgewinns. Nach einer knappen Stunde hatten die Elzer Herren ihren glatten 3:0-Sieg in der Tasche. Da der Tabellenzweite aus Idstein sich keine Blöße gab und ebenfalls zwei klare 3:0-Siege einfuhr, durfte die Meisterschaft noch nicht vorzeitig begossen werden. Allerdings muss der TV Elz in den beiden letzten Spielen beim Heimspieltag am Sonntag, 9. März, gegen Naurod und Wiesbaden lediglich einen Satz gewinnen, um Meister zu werden. Ziel sind aber natürlich trotzdem zwei 3:0- Erfolge.

Damen 1 VC Wiesbaden - TV Elz 3:1 vom 05.02.2008 16:50 André Wagner
BEZIRKSLIGA WEST:VC Wiesbaden - TV Elz 3:1. Die Damen 1 des TV Elz hatten keinen Grund zum Jubeln. Der halbe Kader fehlte, mit gerade mal sechs Spielerinnen fuhren sie zum Bundesliganachwuchs des VC Wiesbaden. Doch die Aufsteigerinnen vom TV Elz zogen sich achtbar aus der Affäre und zeigten eine kämpferisch starke Leistung. Gingen die ersten zwei Durchgänge noch knapp mit 25:20 und 26:24 an den VCW, so konnte sich das TVE-Team im dritten Durchgang immerhin einen 25:19-Satzgewinn erspielen. Im vierten Satz lief dann nicht mehr viel zusammen. Die Annahme schwächelte, und die Elzerinnen konnten nicht mehr ihr gutes Angriffsspiel aufziehen. Der VCW holte sich den Durchgang deutlich mit 25:10 und gewann auch das Spiel mit 3:1. Der TV Elz ist Siebter.

Herren 1 TV Elz - Eintracht Wiesbaden 3:0 vom 05.02.2008 16:49 André Wagner
BEZIRKSLIGA WEST:TV Elz - Eintracht Wiesbaden 3:0. Die Männer des TV Elz sind ihrem Ziel, der Meisterschaft, wieder einen Schritt näher gekommen. Die Mannschaft legte einen perfekten Heimspieltag mit zwei 3:0-Siegen gegen Eintracht Wiesbaden und die Spvgg. Hochheim hin. Die Eintracht hatte nahezu keine Chance gegen die starken Elzer. Nach gerade einmal 50 Minuten war das Match vorbei, und die Elzer hatten ihren ersten 3:0-Sieg des Tages in der Tasche. TV Elz - Spvgg. Hochheim 3:0. Im zweiten Spiel wartete dann mit dem Tabellenzweiten ein etwas anderes Kaliber. Doch die Elzer ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit ihrem guten Angriffsspiel und dem starken Block setzten sie die Hochheimer ständig unter Druck und holten sich den ersten Durchgang mit 25:19. Auch im zweiten spielte sich das TVE-Team schnell eine klare Führung heraus. Hochheim trumpfte jedoch ab Mitte des Satzes sehr stark auf, kämpfte sich wieder heran und glich zum 24:24 aus. In dieser Phase gab es einige hochklassige Ballwechsel zu sehen, in denen vor allem die Feldabwehr mit Libero Philip Nguyen glänzte. Und genau diese tolle Feldabwehr war es, die den Elzern dann im entscheidenden Moment zum 26:24-Satzgewinn verhalf. Auch der dritte Durchgang war von Anfang an hart umkämpft. Ein offener Schlagabtausch mit sehenswerten Angriffen auf beiden Seiten. Doch bei den Elzern funktionierten Block- und Feldabwehr besser, was schließlich zum hochverdienten 25:22 im dritten Satz und damit zum klaren 3:0-Sieg führte. Mit 22:0 Punkten und sechs Punkten Vorsprung führen die Elzer die Tabelle an.

Neunter Sieg in Folge für die Elzer Volleyballer vom 23.01.2008 11:17 André Wagner
Einen durchwachsenen ersten Rückrundenspieltag erlebten die Volleyballer des TV Elz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Die Herren setzten ihren Siegeszug in der Bezirksliga West fort und feierten gegen den TSV Bleidenstadt 2 den neunten Sieg in Folge. In einem hart umkämpften Match setzten sich am Ende die größere Erfahrung und der bessere Angriff durch. Der erste Durchgang ging mit 28:26 an Elz, das im zweiten ständig einem Rückstand hinterherlief. Vor allem die Annahme schwächelte, und auch der Block stand nicht so gut wie sonst. Bleidenstadt glich aus. Dann aber lief es wieder besser im Elzer Spiel. Die Annahme kam, und die letzten zwei Durchgänge lauteten 25:21 und 25:23 für Elz. Der TV Elz führt ungeschlagen mit 18:0 Punkten die Tabelle an.

Die Damen 1 des TV Elz hatten den TV Idstein und die TG Naurod zu Gast, starteten gegen den TVI gut und entschieden dank einer starken Aufschlagserie von Andrea Rösel den ersten Satz mit 25:23 für sich, ehe der zweite und der dritte an Idstein ging (19:25, 15:25). Doch der vierte Satz sollte wieder besser laufen bis zum 19:14. Man hatte schon Hoffnung auf einen Tiebreak, doch dann gab es wieder einen Bruch im Spiel. Idstein holte auf und den gewann vierten Satz mit 25:22. Das war der 3:1-Sieg. Dann wartete mit der TG Naurod der sieglose Tabellenletzte der Bezirksliga. Hier war ein Sieg Pflicht für die TVE-Mädels. Mit 25:17, 14:25, 25:19 und 25:17 machten sie ihre Sache gut. Die Elzerinnen liegen weiter auf Rang sieben.

Die Damen 2, vor dem Spieltag Zweiter der Kreisklasse, haben leider kein Erfolgserlebnis zu verkünden. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer VC Wiesbaden 7 gab es eine knappe 2:3-Niederlage. Und das nach einer 2:0-Führung. Da schon das Hinspiel mit 2:3 verloren wurde, rutschte das Team auf Rang drei ab. (nnp)


Volleyball - Männer sind Herbstmeister vom 22.12.2007 17:37 Kerstin Schappert
Am letzten Spieltag der Hinrunde mussten die bis dato ungeschlagenen Volleyballherren vom TV Elz zur Spvgg Hochheim. Das Spiel hätte eigentlich schon im September stattfinden sollen, doch die Hochheimer hatten den Spieltag wegen Hallenproblemen verlegen lassen. Die Spvgg hatte erst ein Spiel in der laufenden Saison verloren und war direkter Verfolger des TV Elz. Es kam also zum Gipfeltreffen in der Bezirksliga und es wurde das erwartet spannende und vor allem kampfbetonte Match, in dem die Spvgg Hochheim den besseren Start erwischte. Die Elzer hatten im ersten Durchgang vor allem mit einer Aufschlagschwäche zu kämpfen. Zu viele leichte Fehler sorgten dafür, dass der Satz mit 23:25 verloren ging. Viele Aufschlagfehler auf TVE-Seite prägten auch den zweiten Durchgang, doch vor allem in der Feldabwehr wurden die Elzer Herren nun stärker und erkämpften sich ein knappes 26:24. Im dritten Durchgang zeigte sich Hochheim wieder von seiner besten Seite, punktete mit starken Angriffen und Blocks, so dass es am Ende 20:25 aus Sicht des TVE hieß. Im vierten Satz sprang dann auch endlich der Elzer Angriffsmotor an und die vielen Eigenfehler konnten deutlich reduziert werden. Der TVE zeigte eine starke kämpferische Leistung und machte vor allem auch gute Stimmung auf dem Feld, während die Hochheimer entnervt wirkten, da deren Angreifer immer wieder am gut stehenden Elzer Block scheiterten. Die TVE-Herren hingegen schafften es ein ums andere Mal, den Ball im gegnerischen Feld zu versenken und gewannen den vierten Satz verdient und auch recht deutlich mit 25:19. Zum ersten Mal in dieser Saison musste man also in den Tie-Break. Doch der sollte eine sehr deutliche Angelegenheit werden: In dieser Phase des Spiels gelang wirklich alles. Block und Feldabwehr standen gut und die Angriffe fanden ihr Ziel. Bei 8:2 für Elz wurden die Seiten gewechselt, ehe das Team seinen Vorsprung auf 12:2 ausbauen konnte. Selbst eine starke Aufschlagserie der Hochheimer konnte nichts mehr ausrichten. Die Elzer nutzten ihren ersten Matchball zum 15:8. Ein starker Block beendete das Spiel. Damit ist die Mannschaft Herbstmeister der Bezirksliga West. Alle Spiele der Hinrunde wurden gewonnen, insgesamt wurden nur vier Sätze abgegeben. Der TV Elz dominiert die Liga und hat nun schon vier bzw. sechs Punkte Vorsprung auf die direkten Konkurrenten um die Meisterschaft aus Idstein bzw. Hochheim.
Für den TV Elz spielten: Andreas Blättel im Zuspiel, Norbert Hennemann bzw. Andreas Pakszies auf Diagonal, Ralf Meinhold und Jan Roßbach im Außenangriff, Kai Linsner und Gabor Reiter im Mittelblock sowie Philip Nguyen als Libero.